maps-routenplaner.info und maps-routenplaner.com: So dreist zocken Unbekannte jetzt ab

Das hat m.E. wohl eher psychologische Gründe.
Grade ältere Leute sind von solchen Drohungen völlig geschockt und freuen sich wenn man einen "Abwehrzauber" präsentieren kann. Die wollen dann unbedingt den Schurken was entgegensetzen.

Schadet ja nix auf eine Leiche zu schießen. Und wenns hilft, juristische Homöopathie halt.
 
Ich würde einen Teufel tun denen meine echte Anschrift und wenns pressiert noch meinen Klarnamen verraten.
Und den Richter möcht ich sehen der wegen sowas die Datenspeicherung beim Provider abfragen würde.
 
Warum schreiben die VBZ, man solle Widerspruch einlegen?
Vor allem, wo sollte man den hinschicken? Alle Adressen, früher mal München, aktuell in Frankfurt am Main sind fake! Keines der Businesscenter unterhält tatsächlich Kontakt mit diesen Halunken. Dort eingehende Briefe werden zuerst ungelesen gesammelt und dann entsorgt. In einigen Fällen gab es sogar Rücksendungen an die Absender.

Vom Kontakt per eMail rate ich dringend ab. Die eMailadresse der Opfer ist zwar bei den Initiatoren bekannt, doch wer darüber dann eine Brieffreundschaft auf macht, läuft Gefahr, dass er ganz ungeahnten eMailverkehr erlebt.
 
915.jpg
<<<< Selfie von Dir?
 
Mein Papa ist leider auch in die Falle getappt. Er ist 74, ärgert sich über sich selbst und ist natürlich beunruhigt. Ich hatte ihn bis gestern soweit, dass er sich nicht mehr aufregt, bis zu dieser für einen alten Herre doch sehr bedrohliche Mail.
Da fällt einem nichts mehr ein außer Anzeige.

Zitat:
Sehr geehrtes Mitglied von www.maps-24-routenplaner.com!

Leider haben Sie die offene Rechnung mit der Nummer 54658 vom 31.03.2017 noch immer nicht beglichen.

Wir haben nun einen Vollstreckungstitel bei Gericht gegen Sie erwirkt.

Aus diesem Grund wird Sie am Freitag, den 21.04.2017 um 10:00 Uhr unser Inkasso Team besuchen, um Ihre Wertgegenstände zu pfänden.

Soweit es möglich ist, werden die Gegenstände mit dem Kleintransporter abtransportiert, für größere Gegenstände wird eine Spedition beauftragt.
Sollten Sie nicht zu Hause sein oder die Tür selbst öffnen, wird ein Schlüsseldienst hinzugezogen, der die Tür dann öffnen wird.
Die Mehrkosten müssen wir Ihnen natürlich zusätzlich in Rechnung stellen.
Sollten Sie Widerstand leisten, werden wir die Polizei hinzuziehen.

Die einzige Möglichkeit diese Maßnahme noch abzuwenden, ist die unverzügliche Bezahlung des offenen Betrages von 750,00 Euro per Amazon Gutschein, dem sicheren online Bezahlsystem, bis spätestens Mittwoch, den 19.04.2017.
Sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, senden Sie uns umgehend Amazon Gutscheine im Wert von 750,00 Euro per E-Mail, anderenfalls sind wir gezwungen, Ihre Wertgegenstände zu pfänden und zu veräußern.

Sie erhalten Amazon Gutscheine unter anderem in jeder gut sortierten Postfiliale, in Kiosken, Tankstellen sowie in Geschäften wie Netto, Penny, REWE, DM Drogeriemärkten und vielen mehr.
Sie können Amazon Gutscheine auch bequem von zu Hause aus über Ihr Amazon Konto unter www.amazon.de kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann soll die Anzeige gleich zur StA Frankfurt oder zum LKA München weitergeleitet werden. Die sind da zentral dran

Korrektur - die Info ist überholt und nicht mehr gültig
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben nun einen Vollstreckungstitel bei Gericht gegen Sie erwirkt

Wie soll das gehen wenn man nur die Mailadressen seiner Opfer hat?

für größere Gegenstände wird eine Spedition beauftragt

Und für die ganz ganz großen kommt dann ein Lastenhubschrauber :)


Aus diesem Grund wird Sie am Freitag, den 21.04.2017 um 10:00 Uhr unser Inkasso Team besuchen, um Ihre Wertgegenstände zu pfänden.

Pfänden kann und darf nur ein Gerichsvollzieher und sonst niemand
 
In den Fingern jucken würds mich schon aber aus eigener Erfahrung mit Tropmi weiß ich dass keine Reaktion mehr Spaß macht. Auf jeden Fall ist Papa nun geheilt. Es ärgert mich schon ein bisschen, dass er trotz aller Warnungen meinerseits in diese offensichtliche Falle getappt ist. Als ich diese Starseite gesehen hatte mit diesem doch auffälligen Text, da dacht ich mir "alles reden umsonst" ;)
In der MZ ist übrigens auch ein aktueller Artikel drin.
http://www.mz-web.de/leben/routenplaner--nicht-in-die-abofalle-geraten-24716466
 
Einfach mal diese Info lesen: http://www.computerbetrug.de/2016/0...so-dummdreist-zocken-unbekannte-jetzt-ab-9940
Diese dubiosen Abzocker haben sich noch nie vor die Schranken eines Gerichts gewagt.
Insofern sind die solche Ratschläge wenig realistisch: http://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/vorsicht-kostenfalle-warnung-vor-routenplaner-maps-com/
Doch so schnell sollten Sie der Zahlungsaufforderung nicht folgen. Zahlen Sie auf keinen Fall ohne genaue Prüfung der Rechnung. Fraglich ist nämlich, ob überhaupt ein rechtsgültiger Vertrag zustande gekommen ist. Das müsste geprüft werden, da auf der Webseite der gesetzlich vorgeschriebene Button „Zahlungspflichtig bestellen“ oder ähnlich fehlt.
Ob der fehlt oder nicht ist in diesem Fall ziemlich wurscht, da sich die Abzocker sich nicht aus der Anonymität des Internets wagen. Die bauen darauf, dass sich leider immer noch genug uniformierte bzw ängstliche User durch solche Horrordrohungen einschüchtern lassen. Sonst würden sie nicht mit dieser Abzockermasche seit Jahren (ungestört) fortfahren.
 
Ähnliche Lachdrohschreiben gabs doch auch mal in der Vergangenheit. Urheber war seinerzeit ein Pornoanbieter, der seine geschulten, bewaffneten Mitarbeiter vorbeizusenden drohte, wenn nicht gezahlt wird. Der Bursche hatte einen Allerweltsnamen und kam aus Oberbayern oder dem Allgäu.
 
Zur Erinnerung: Die Domain maps-24-routenplaner.com ist über WhoisGuard registriert. Das allein zeigt schon, dass der/Knabe/ Angst vor Entdeckung haben. Kein seröses Unternehmen hat es nötig seien Herkunft zu verscheiern
Domain name: maps-24-routenplaner.com
.....
Creation Date: 2017-02-20T06:35:28.00Z
Registrar Registration Expiration Date: 2018-02-20T06:35:28.00Z
....
Registrant Name: WhoisGuard Protected
Registrant Organization: WhoisGuard, Inc.
Registrant Street: P.O. Box 0823-03411
.....
Registrant State/Province: Panama
......
Registrant Phone: +507.8365503
Registrant Phone Ext:
Registrant Fax: +51.17057182
Registrant Fax Ext:
Registrant Email: [email protected]
Eine P.O Box in Panama, da lachen ja die Hühner....
 

So isses, im Falle meines Papas hieß es "es musste schnell gehen" ^^. Rentner halt ;) Für alle anderen Probleme bin ich für den Teamviewer so was von dankbar. Am Telefon waren PC Probleme, die meistens keine waren, auch immer ziemlich stressig-
- das ist bei mir anders
- den Reiter hab ich nicht
- bei mir ist kein Drucker installiert
- die Systemsteuerung ist weg
- usw.
:)
 
Hab denen mal folgendes geantwortet


"Laut Handelregister gibt es keine Digital Works GmbH. Amazongutscheine sind hier leider nicht verfügbar. Ich biete ihnen gerne an den Rechnungsbetrag bei mir persönlich in bar abholen. Eine mögliche Verhaftung durch die Kripo kann ich dabei leider nicht ausschließen!

MfG Donad Duck
 
Ist netter Gag aber das kratzt den/die Abzockerbetrüger nicht die Bohne:
Es gibt leider genügend unerfahrene und ängstliche Mitbürger, die sich durch solch absurde Drohungen einschüchtern lassen:
http://www.wr.de/staedte/dortmund/inkasso-firma-droht-mit-aufbrechen-der-haustuer-id210307695.html
Ein Dortmunder hat online einen unseriösen Routenplaner gekauft. Nun droht ein Inkasso-Büro damit, zum Schuldeneintreiben seine Tür aufzubrechen.
Unerwünschter Besuch von einem Schlüsseldienst droht dem 78-jährigen Hagen G. am Freitag - für den Fall, dass er einem Inkasso-Büro die Tür nicht öffnet. Das Büro will bei ihm Wertgegenstände beschlagnahmen.
Rechtsmittel gibt es leider gegen solche anonymen Abzocker nicht. Hier hilft nur Information und ein wacher Verstand.
Die Verbraucherzentrale hat zu dieser neuen Routenplaner-Abzocke inzwischen einen Musterbrief ins Internet gestellt, mit dem geleimte User auf die unberechtigten Geldforderungen reagieren können.
http://www.verbraucherzentrale.nrw/routenplaner-inkasso Völlig überflüssig, da die Abzocker sich nie aus ihrem Versteck wagen würden.
 
;) Für alle anderen Probleme bin ich für den Teamviewer so was von dankbar. Am Telefon waren PC Probleme, die meistens keine waren, auch immer ziemlich stressig :)

Woher kenn ich das nur ...
Das beste Stück meines Seni-Örs ...
Guckt Schweinchenseiten auf seinem Rechner der auch geschäftlich genutzt wurde...
... fängt sich ´nen Trojaner der fiesen Sorte ein.
Da hat er dann doch nichts mehr gemacht, nicht mal was weggeklickt und gleich angerufen.
Ich zu dem Zeitpunkt im Ausland - also Spezi mit Ahnung vor Ort angerufen.
Der putzt die Kiste und ermahnt EINDRINGLICHST auf dem Rechner keine Schweinchenseiten mehr anzusehen und schirmt den auch noch vorhandenen Laptop vom Firmenrechner ab.
3 Stunden später will ich Updates etc am Firmenrechner per Teamviewer prüfen - und was sehe ich - einen Bildschirm voller Schweinchenseiten.
 
Eigentlich wäre es für die Staatsanwaltschafen kein Problem herauszufinden wer mit den Gutscheinen bei Amazon was gekauft hat. Dazu muss man leider 500 Euro ofern und sich den Code aufschreiben
 
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