Internetbetrug Erbschaftsangebot vom Ausland

guenni_11

Frisch registriert
#1
Hallo,
da ich ein absoluter newby in Sachen Forum usw. bind, schreib ich einfach mal drauf los. Da ich mir ziemlich idiotisch vorkomme weiß ich nicht so recht wie ich anfangen soll.
Ich habe auf eine EMail mit einer ominösen Erbschaft geantwortet. Eine Menge Geld dabei verloren und will jetzt wissen, ob man diese Person bzw. Personen irgendwie belangen kann. Es muss doch irgend jemand geben der sich solcher Dinge annimmt bzw. gibt es einen Kontakt an den ich mich wenden kann.
Bin Dankbar für jede Hilfe
 
A

Anonymous

#2
Re: Internetbetrug Erbschaftsangebot vom Ausland: Anzeige!

guenni_11 hat gesagt.:
Hallo,
da ich ein absoluter newby in Sachen Forum usw. bind, schreib ich einfach mal drauf los. Da ich mir ziemlich idiotisch vorkomme weiß ich nicht so recht wie ich anfangen soll.
Ich habe auf eine EMail mit einer ominösen Erbschaft geantwortet. Eine Menge Geld dabei verloren und will jetzt wissen, ob man diese Person bzw. Personen irgendwie belangen kann. Es muss doch irgend jemand geben der sich solcher Dinge annimmt bzw. gibt es einen Kontakt an den ich mich wenden kann.
Bin Dankbar für jede Hilfe
Wau! Es gibt tatsächlich noch Leute, die auf so etwas hereinfallen.
Siehe Stichwort u.a. "419 Nigeria Scam" etc.

Sie Sind also offenbar betrogen worden, sagen Sie selbst. Wer ist denn für kriminelle Delikte zuständig? Der Bäcker, die Autowerkstatt oder doch der Metzger?
Betrug: Dafür zuständig ist die nächste Staatsanwaltschaft, einfach per GOOGLE zu finden, steht auch im Telefonbuch unter Justizbehörden/Gerichte oder einfach den Nachbarn fragen. Auch die Damen und Herren in den grünen Anzügen (POLIZEI steht oft darauf) nehmen solche Anzeigen entgegen. Aber bei solchen Betrügereien ist die StA die bessere, da schnellere, Wahl. Ruf doch mal an ...

Anzeige erstatten, Beweise sichern! Ist es mit internationalem Bezug, ist das BKA (www.BKA.de) in Wiesbaden zuständig. Aber Kripo und Polizei tun das für Sie. Das Geld, da können Sie sicher sein, ist längst weg. Eine Erbschaft per eMail: sagenhaft! Und der Erblasser ist sicher ein Nigerianer aus dem schönen Afrika oder der liebe Onkel (den man nicht mal kannte) aus Montevideo? Jetzt fehlt noch Heinz Rühmann und der Film wäre komplett.
 
#3
guenni_11 hat gesagt.:
Ich habe auf eine EMail mit einer ominösen Erbschaft geantwortet. Eine Menge Geld dabei verloren und will jetzt wissen, ob man diese Person bzw. Personen irgendwie belangen kann. Es muss doch irgend jemand geben der sich solcher Dinge annimmt bzw. gibt es einen Kontakt an den ich mich wenden kann.
Tja, das riecht in der Tat nach 419 in Reinkultur. Wer war denn der großzügige Erblasser? Diktator Abacha oder das Opfer eines "GHASTLY AUTOMOBILE ACCIDENT ON SAGBAMA EXPRESS ROAD"?

Für nähere Informationen wäre ein Besuch auf http://www.419legal.org/ anzuraten. In welchem Land ist das Geld verschwunden? Nigeria ist ein Faß ohne Boden, aber in Südafrika gab es in der letzten Zeit so einige Festnahmen.
 
G

georgreorg

#4
Diesmal eine englisch gehaltenen Nachricht aus Canada von einer Mary Brown, die einen verstorbenen Verwandten gleichen Nachnamens gefunden hat, der 17,1 Mio US-Dollar hinterlassen hat. "However maximum privacy is of vital importance..." Ich hoffe viele Opfer rechtzeitig gewarnt zu haben!
 
N
#6
Im Büro ist gerade auch so ein ominöses Fax eingeflattert. Angeblich auch aus Canada, und auch hier geht es um 17,1 Millionen $. Das Konto auf dem sich das Geld angeblich befand wurde seit exakt 19 Jahren angeblich nicht mehr genutzt, was ja auch ganz genau mit dem Todeszeitpunkt des Erblassers übereinstimmt. Der ist nämlich 1991, also vor exakt 19 Jahren verstorben..... Schön blöd. Dieses Mal kam die Nachricht von einer "Ms. Peggy Mullins". Nur als Warnung für möglich weitere Empfänger.
 
R
#7
Habe vermutlich exakt dasselbe fax bekommen wie newby. fallt nicht auf Ms. Mullins rein! Ich werds an das BKA weitergeben. Vielleicht kann man den ganoven ja auf die schliche kommen, wenn man für´s erste im schein drauf eingeht ?!
 

Hippo

Moderator
Mitarbeiter
#8
... Ich werds an das BKA weitergeben...
Sei mir bitte nicht böse wenn ich jetzt grad schallend gelacht habe, aber die Masche ist schon so alt daß die Rolle der Bartwickelmaschine im Keller schon mindestens wenn nicht öfter gewechselt wurde.
Das BKA nimmt die Info und heftet sie ab. Machen können die da gar nichts.
Diese Mugus (oder auch 419er genannt) sitzen im außereuropäischen Ausland und das Geld das die ergaunern wollen soll dann per Ucash, Western Union o.ä. anonym weitergeleitet werden.
Früher kam der Scheiß per Fax, heute per Mail.
Und nach wie vor funktioniert die Masche weil die alte Gaunerweisheit "Gier frißt Hirn" auch immer noch funktioniert.
 
S

Shimoda

#18
Heute kam ein Fax von Hannah Bell vom OSFI. Alles so wie bereits hier schon von anderen geschrieben. Jemand fragte: "Warum so viel Aufmerksamkeit für so einen Mist?" Naja, durch diesen Thread konnte ich klar und ohne Zweifel erkennen, dass das Mist ist. Je bekannter diese Masche ist, desto weniger Leute fallen darauf rein. Ich find´s also gut, dass alle ihre Erfahrungen hier benennen, thx :)
 
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