micropayment GmbH & Diagonal Inkasso

Antiscammer

Sehr aktiv
Was an diesen Forderungen wirklich dran ist, das wird man eh nie erfahren. Solange nicht wirklich ermittelt wird, und zwar mit geeigneten Maßnahmen. Aber wer wird denn gleich. Schließlich handelt es sich um aufstrebende innovative Unternehmen im Bereich der Telekommunikation am Wirtschaftsstandort Deutschland.
 
C

corinet

Hallo,
habe von Diagonal Inkasso ebenfalls Mahnungen erhalten. Hier geht es im Call by Call Leistungen, einmal der 01067 Line Call Telecom und das andere Mal um 010017 der Telecom GmbH, In den Mahnungen geht es um einen Betrag aus 2011 und eine Betrag aus 2012.
Von der 010017 erhielt ich erstmals Mahnungen im Dezember 2014. Eine Verbindung mit Entgelt war nicht ausgewiesen sondern nur: Mahnbetrag 10,-- €. ebenfalls von der 01067.
Im Februar 2015 erhielt ich dann die zweite Mahnung beider Anbieter Jetzt ist eine Verbindung aus 2011 aufgeführt, aber die anrufende Nummer ist nicht mit meiner Tel.Nr. identisch ! Die Verbindung aus 2012 ist ebenfalls jetzt aufgeführt (alle mit Bezug auf die Rechnungsnummer der Telekom), aber der Betrag ist abweichend zu dem seinerzeit angefallenen Betrag. D.h. einen Teil des Betrages hat die Line Call erhalten, den anderen Teil nicht !? (Es handelt sich um eine einzige Verbindung!).
Die Telekom Rechnungen wurden alle pünktlich bezahlt.
Alles ist sehr zweifelhaft und sieht für mich nach Betrug aus, weshalb ich jetzt Anzeige erstatten werde.
Die Forderung des Inkassobüros werde ich nicht begleichen, sondern es auf ein gerichtliche Mahnverfahren ankommen lassen.
 

haudraufundschluss

Moderator
Teammitglied
Die Forderung aus 2011 dürfte verjährt sein. Das solltest Du im Hinterkopf behalten, wenn der Inkasso-Laden auf die Idee kommt, die Forderung vor Gericht geltend zu machen.
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Aber dran denken - die Verjährung gilt nicht automatisch.
Wenn da was gerichtliches kommt mußt Du selbst die "Einrede der Verjährung" bringen.
 
L

Leo

Hallo zusammen,

Ich bin sehr froh diese seite gefunden zu haben.Ich bin heute erst an einer meiner Banken vorbeigegangen und habe mir gleich einen Kontoauszug geholt.Darauf stand das eine Firma namens Micropayment AG, 19,70 und dann noch 49 € abgebucht hätte.Bei den Abbuchungen stand noch "Fortbildung SMD".Ich hatte noch nie etwas mit so einer firma zu tun und habe auch noch nie meine Kontodaten irgendwo Preisgegeben.Was soll ich tun und wie bekomme ich mein geld zurück?
 

Reducal

Forenveteran
Ich hatte noch nie etwas mit so einer firma zu tun und habe auch noch nie meine Kontodaten irgendwo Preisgegeben.Was soll ich tun und wie bekomme ich mein geld zurück?
Nachdem das wahrscheinlich eine Lastschrift ist, kann man die einfach zurück holen - durch Widerspruch, nur der Bank Bescheid geben.

Wenn du es nicht warst, dann hat da wohl jmd. womöglich deine Kontonummer bei einer der beteiligten Firmen angegeben. Sowas passiert oft absichtlich, gelegentlich aber auch versehentlich, z. B. durch einen Zahlendreher. Das festzustellen ist aber nicht dein Job. Da kümmert sich dann das Inkasso darum.
 

ricnic3

Frisch registriert
Hallo,
ist ja länger nichts passiert hier.
Ich bin beim googeln nach denen hier gelandet und finde es immer wieder gut, Meinungen und Warnungen zu finden.
Ist bei mir nicht das erste Mal, dass ich auf solche Machenschaften treffe bzw. damit konfrontiert werden.
Mein Fall sieht wie folgt aus.
Ich hatte im Dez. 2014 über mircropayment eine Leistung in Anspruch genommen, die 9,99 Euro kostete.
Die Rechnung dafür erhielt ich so Mitte April 2015.die 9,99 Euro habe ich etwas verspätet Anfang Mai überwiesen. Im Juni erhielt ich von Micropayment eine " Nachforderung von Gebühren" in Höhe von 15,15 Euro. Dieser Betrag sind noch offene Mahnkosten. Bis dato habe weder eine Mahnung o.ä. erhalten. Ich habe daraufhin Einspruch eingelegt und darauf hingewiesen, dass Mahnkosten nur geltend gemacht werden können, wenn nachweislich eine Mahnung vorliegt und dass diese Mahnkosten in keiner Relation zum Wert stehen. Daraufhin haben die mir eine eine erneute Zahlungsaufforderung mit der Überschrift " Ihr aktueller Kontostand der Firma micropayment " geschickt. Dieses mal über 15,17 Euro. Ab dann erfolgten Schreiben von Diagonal Inkasso. Das Erste habe ich beantworten und die aufgefordert, mich nicht weiter zu belästigen und auf den Rechtsweg hingewiesen. Nun kommen fortlaufend Mahnungen. Heute die "Letzte Mahnung" mit dem Hinweis, dass bei Zahlung oder Ratenzahlung ein Gerichtsverfahren noch abwenden kann und Gerichtskosten zu meinen Lasten gehen.
Ich werde einen Teufel tun!!
 

Antiscammer

Sehr aktiv
Die Erstattung von Mahnkosten ist überhaupt nur dann gerichtlich durchsetzbar, wenn wirklich ein Zahlungsverzug bestanden hat.

Damit ein Zahlungsverzug überhaupt besteht, müsste in der vertraglichen Vereinbarung (Rechnung reicht nicht!) ein konkretes Zahlungsziel genannt worden sein, und es müsste darauf hingewiesen worden sein, dass bei Verstreichen des Zahlungsziels ein Verzug eintritt und der Verzugsschaden zu erstatten ist.

In den allermeisten vertraglichen Vereinbarungen fehlt ein solcher Passus, bzw. er ist oft aufgrund grober Mängel unwirksam.

Selbst bei bestehendem Verzug wäre es äußerst fraglich, ob eine Mahnpauschale von über 15 Euro gerichtlich durchsetzbar wäre. Die meisten Gerichte setzen hier ca. 10 Euro an.

Wenn die Forderung bereits gegenüber micropayment bestritten wurde, dann ist die Einschaltung eines Inkassobüros eine mutwillige Kostentreiberei und gemäß § 254 BGB (Schadensminderungspflicht) nicht erstattungspflichtig - selbst wenn man annimmt, dass ein Verzugsschaden vorliegt.

In derartigen Fällen ist es extremst unwahrscheinlich, dass hier vor Gericht geklagt wird, insbesondere angesichts des niedrigen Streitwerts.

Bei Mahnbescheid (gelber Brief vom Gericht) Widerspruch innerhalb 14 Tagen ans Gericht einreichen.

Aller Voraussicht nach wird außer ein paar weiteren bösen Stänkerbriefen nichts weiter passieren.
 
T

TB1987

Hallo Leute
Ich habe mein Prüfen meines Kontos festgestellt,das die Micropayment AG bei mir 19,70 abgebucht hat und dabei,anbei steht auf dem kontoauszug "fortbildung smd".
Ich habe meine E-Mail accounts gecheckt, aber ich finde keinen Hinweis darauf,was ich da abgeschlossen haben soll.
Ich werde morgen gleich zur Bank gehen und mal nachfragen, warum da abgebucht wird. Ich kann mich nicht erinnern, das veranlasst zu haben.
 

Antiscammer

Sehr aktiv
Woher soll Deine Bank wissen, was das bedeuten soll?

Rückbuchen und basta.

Anschließend soll der Micro-latz-mir-was-Laden Dir schwarz auf weiß und beweiskräftig darlegen, was das bedeuten soll, d.h. wann Du wie mit wem wo einen Vertrag über welche Leistung abgeschlossen haben sollst und wie Du hierbei über alle Vertragskonditionen sowie über das Widerrufsrecht belehrt worden bist.

Das alles ist Aufgabe von micro-latz und nicht von Deiner Bank.
 

Rüdiger Kunz

Forenveteran
Dieser Betrag sind noch offene Mahnkosten.
Dann erkläre es denen doch. Deine verspätete Zahlung ging doch bestimmt an Microdingsda, oder? Ich würde dazu Aufforderung, dass man mir eine konkrete Forderungsaufstellung "schriftlich" zusendet. In deinem Fall würden dann ja womöglich nur Mahnkosten, ohne dem ursprünglichen Forderungsgegenstand dabei stehen. Vielleicht ist aber auch mal wieder alles gaaaanz anders.
 

ricnic3

Frisch registriert
Erklären? Wie oft denn noch????? Das hab ich alles schon gemacht. Sogar in schriftlicher und mega ausführlicher Form. Aber irgendwann nerven diese Versuche, Geld unberechtigt einzutreiben. Und dann legt man nur den Schalter um.
Wer auch immer Du bist, Rüdiger, ich mit meinen fas 50 Jahren habe so einige Inkasso-Betrügereien miterlebt. Da stumpft man ab und wenn man merkt, dass das geschriebene Wort eh nicht zur Kenntnis genommen wird, weiß man gleich
was los ist.
 
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