Das, liebe Kinder,sind der Marc,der Oliver und der Alexander

Aka-Aka

Chaostheoretiker
Samwer-Brüder haben Amazon geklont
http://wap.n24.de/op/n24/de/ct/-X/wirtschaft/7783842/Samwer-Br%FCder+Amazon+Shopping-Portal+Lazada/

wenn normale Menschen Musik downloaden, die sie nie gekauft hätten, werden sie als Raubkopierer kriminalisiert - wenn die Samwerbrüder eine Idee nach der anderen abkupfern und damit Millionen und Milliarden verdienen, spricht man von "Internetunternehmern".
Mit ihrer "Copy & Sell"-Strategie sind die Internetunternehmer reich geworden.
Was lernen wir daraus? Dass Betrug oder der Diebstahl geistigen Eigentums ab einer gewissen Summe straffrei sind und wenn man's richtig groß anlegt, nennt man es Unternehmen?

Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.
 

Devilfrank

Teammitglied

p_p_s

Frisch registriert
Jamster mit Minderjährigen in der Schweiz – so geht’s per Email

An: [email protected]
Betreff: +41 (0)76 xxx xxxx, Mehrwertdienst-Inkasso via Sunrise
gesendet: 04.01.2013

Guten Tag,
Sie versuchen, Entgelt für Mehrwertdienste an die im Betreff genannte Telefonnummer geltend zu machen, 5 * CHF 9.90 = CHF 49.50 bis zum 30.12.2012. Offenbar soll es sich da um ein Abo handeln.
Die Besitzerin der Telefonnummer ist meine Tochter und 14 Jahre alt. Sie kann keine Abo-Verträge ohne meine Einwilligung abschliessen. Ich willige in keinen Vertragsabschluss meiner Tochter mit Jesta Digital ein.
1. Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieser Email, um mir und Ihnen die Umstände eines eingeschriebenen Briefes zu ersparen.
2. Bitte widerrufen Sie Ihre Inkasso-Forderung bei Sunrise Communications.
3. Bitte bestätigen Sie den erfolgten Widerruf per Email an mich.
Gruss
xxxxx xxxxx



Response Via Email (xxxxx xxxxx)
01/04/2013 10:45 AM
Sehr geehrter Herr xxxxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir bestätigen Ihnen die Kündigung zum 04.01.2013.

Die letzte Berechnung erfolgte am 30.12.2012. Bitte beachten Sie, dass die Kosten für unsere Dienste u. U. noch ein weiteres Mal auf Ihrer Mobilfunkrechnung erscheinen können, da die Netzbetreiber die Rechnungen Dritter immer rückwirkend geltend machen.

Im Einklang mit unserer Firmenphilosophie, ausschließlich aus Gründen der Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erklären wir uns bereit, eine Erstattung in Höhe von 49,50 CHF vorzunehmen.

Bitte bestätigen Sie, dass Sie unser Kulanzangebot annehmen.

Um Ihnen die Erstattung zu überweisen, teilen Sie uns bitte Ihre Bankverbindung (Name des Kontoinhabers, Bankname, IBAN und SWIFT-Code) mit.

Mit der vorgenommenen Erstattung betrachten wir den Vorgang als erledigt.

Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir Ihre Mobilfunknummer für weitere Bestellungen gesperrt. Ihr Mobilfunkanbieter wird Sie sicher gern beraten, welche weiteren Alternativen es gibt, Sonderdienste generell für den betreffenden Anschluss zu sperren.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxx xxxxx

Ihr Jamster Kundenservice

Jesta Digital GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Berlin
HRB Nr. 97990 Amtsgericht Charlottenburg
Geschäftsführer: Eric Aintabi, Judah Bendayan, Markus Peuler




Customer By Email (xxxxx xxxxx)
01/04/2013 02:25 PM
Herr xxxxx,
Ich begrüsse Ihre Absicht, den Betrag zu erstatten. Ich bin auch damit einverstanden, dass Sie dies in Form einer separaten Ueberweisung vornehmen anstatt die Inkasso-Aufträge zurückzunehmen.
Bei der Erstattung handelt es sich allerdings nicht um Kulanz Ihrerseites, sondern um eine Verpflichtung durch geltendes Schweizer Recht. Es liegt keine Kündigung vor, weil kein Vertrag zustande gekommen ist.
Auch weise ich ich von mir, beim Telefonanbieter pro-aktiv tätig werden zu müssen, um unseriöse Geschäfte abzuwenden.

Ich erwarte, dass Sie bis zum 15. Januar 2013 auf das untenstehende Konto überwiesen haben.
Gruss
xxxxx xxxxxx

Kontoinhaber: xxxxx xxxxx
xxxxxx
xxxxxx
Finanzinstitut: xxxxxxbank
Postfach
xxxxxx
Bankenclearing-Nr (BC-Nr): xxx
IBAN: CHxx xxxx xxxx xxxx x
oder Bankkonto-Nr.: xxxx-xxxx.xxx



Am 4. Januar 2013 10:45 schrieb Jamster Customer Service <[email protected]>:
Response Via Email (xxxxx xxxxx)
01/04/2013 02:44 PM
Sehr geehrter Herr xxxxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Soeben haben wir Ihre Erstattung in Höhe von 49,50 CHF in Auftrag gegeben.

Dieser Vorgang kann bis zu 20 Werktage in Anspruch nehmen.

Mit der vorgenommenen Erstattung betrachten wir den Vorgang als erledigt.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxx xxxxx

Ihr Jamster Kundenservice

Jesta Digital GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Berlin
HRB Nr. 97990 Amtsgericht Charlottenburg
Geschäftsführer: Eric Aintabi, Judah Bendayan, Markus Peuler



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Aergerlich ist die viele Zeit, die es mich gekostet hat, herauszufinden, was meine Rechte sind und wie ich den Fall lösen kann. Wenn es nicht gelingt, Methoden à là Jamster/Jamba zu kriminalisieren, wird es immer neue Schurken geben, selbst wenn wir schaffen würden, Jamster/Jamba in die Kniee zu zwingen, wonach es ja gar nicht aussieht. Das verwundbarste Glied in der Kette scheinen mir die Telefonanbieter zu sein, die offenbar schön an dem schmutzigen Geschäft mitverdienen und die als Steigbügelhalter für Jamster/Jamba notwendig sind, um ein effizientes und effektives Inkasso zu betreiben, dass noch dazu erst nach ein paar Wochen auffällt. Diese können sich auch nicht herausreden, dass sie viele Mehrwertdienste von unterschiedlichen Anbietern vermitteln, deren Leistungen und Verfahren sie nicht kennen können. Denn ihre Service-Hotlines werden immer wieder von Hilfesuchenden angegangen. Jamster/Jamba haben und brauchen keine Reputation. Telefonanbieter brauchen aber Reputation. Sie wollen als seriös und sicher gelten. Also sollten wir uns auf die Sunrise Communications, O2 und andere dieser Welt konzentrieren, die sich zum Erfüllungsgehilfen der Internet-Betrüger machen.
 

stieglitz

Mitglied
Da schau ich mal wieder nach Monaten auf dieses Forum. Und was find ich an erster Stelle, den Thread über Jamba, den ich im Dez. 2004 eröffnet hatte.
Das dürfte wohl der langlebigste sein?
Ich bin ganz gerührt. Schnief
 
M

Martin aus CH

Jamster mit Minderjährigen in der Schweiz – so geht’s per Email

An: [email protected]
Betreff: +41 (0)76 xxx xxxx, Mehrwertdienst-Inkasso via Sunrise
gesendet: 04.01.2013

Guten Tag,
Sie versuchen, Entgelt für Mehrwertdienste an die im Betreff genannte Telefonnummer geltend zu machen, 5 * CHF 9.90 = CHF 49.50 bis zum 30.12.2012. Offenbar soll es sich da um ein Abo handeln.
Die Besitzerin der Telefonnummer ist meine Tochter und 14 Jahre alt. Sie kann keine Abo-Verträge ohne meine Einwilligung abschliessen. Ich willige in keinen Vertragsabschluss meiner Tochter mit Jesta Digital ein.
1. Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieser Email, um mir und Ihnen die Umstände eines eingeschriebenen Briefes zu ersparen.
2. Bitte widerrufen Sie Ihre Inkasso-Forderung bei Sunrise Communications.
3. Bitte bestätigen Sie den erfolgten Widerruf per Email an mich.
Gruss
xxxxx xxxxx

....

Habe am 1.02 ebenfalls von Sunrise eine Rechnung erhalten mit diesem Premium Abo. Mein Sohn 13 Jahre Alt ist auf die selbe Art und weise zur Kasse gebeten worden...
deshalb Danke für den Hinweis es erspart mir viel mühe... Habe gerade eben eine Mail an den Anbieter gesendet mal schauen was passiert...
Anscheinend wird das noch mehr Leute interessieren da es sich um System handelt und wieder mal Sunrise.... wohl kein Zufall!

[Modedit by Hippo: Überflüssiger Fullquote gelöscht und Beiträger getackert]
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
wende Dich auch an die Kollegen von Kassensturz, die interessieren sich immer wieder für solche Themen
http://www.srf.ch/sendungen/kassensturz/

siehe zB
http://www.srf.ch/player/tv/kassens...ndung?id=3e0880c5-80cb-4235-8f03-998d193467fc

oder auch an die Verbraucherschutzstellen wie
http://konsumentenschutz.ch/
oder
http://www.ktipp.ch/kontakt/index.php

oder auch
http://www.online-betrug.ch/
(dort kannst Du auch mal sehen, was es alles für Schweizer Mitspieler im großen weltweiten Abzockspiel gibt)

und auch eine kleine Beschwerde beim BAKOM schadet nicht
http://www.bakom.admin.ch/




Die Schweizerinnen und Schweizer sollten von ihrer Regierung einen besseren Schutz vor solchen Abzockmodellen verlangen...
 

p_p_s

Frisch registriert
Mir wird Angst vor zuviel Bürokratie, Gesetz und Staat. Ich meine, wir sollten die Sunrise und OK öffentlich angreifen, die sich wissend zum Erfüllungsgehilfen der Internet-Betrüger machen und an den Premium SMS offenbar sehr gut mitverdienen. Sunrise und OK wollen nicht, dass ihr Name in den Schmutz gezogen wird. Für den öffentlichen Angriff, wie Du sagst, haben wir Kassensturz, Konsumentenschutz und K-Tipp.
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
Einer der Brüder wird mal wieder gelobt.
http://www.welt.de/wirtschaft/artic...schafft-die-Infrastruktur-zur-Not-selbst.html

Wenn Du mal reich bist, interessiert sich keine alte Sau, woher das Geld kommt - sagte das nicht mal jemand über den Jensi K?

edit:
"Hast Du erstmal Kohle, interessiert sich keine Sau mehr dafür, woher die stammt!"
so lautet das Original. Aber eine schlechte Kopie am rechten Platz tut's auch, das passt ja schließlich ganz gut zu den Herren hier ;)
 
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