opendownload.de neu: softwaresammler.de

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GirlfromIpanema

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high five merlingerlin77

genau das wollt ich auch grad zitieren

ich hab ja keine Brieffreundschaft angefangen sondern nur einfach der Rechnung widersprochen
 

Pedro1999

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Hallo

Was mich bei "open download" im Vergleich zu anderen dubiosen Anbietern verunsichert ist die Tatsache, das sie dich zur Registrierung auffordern und dann eben auch auf der gleichen Formularseite darauf hinweisen das es zu Kosten kommt.
Die Tatsache AGB's akzeptieren zu müssen um gleichzeitig auf ein Widerrufsrecht zu verzichten, erscheint mir der Punkt zu sein an dem man ansetzen könnte.

Ich denke mal was die meisten hier wissen wollen ist eben wie hoch ist Grad der Verschleierung und somit der [...] rechtlich offensichtlich und wieviel eigene Dummheit steckt dahinter bzw. wofür muss ich nun gerade stehen.

Was ich hier aus dem Forum herausnehme ist ein Stück Sicherheit in meinem Verhalten auf den nachfolgenden Spam an Mahnungen und Drohungen.
Was ich geben kann sind Fakten im weiteren Verlauf der Angelegenheit.

In diesem Sinne, schön das es euch gibt...wir lesen uns.

Gruß Pedro

[Ausdruck entfernt. (bh)]
 

mickey mouse

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@Pedro1999

Ich wuerd mir keine Sorgen machen wegen des Preises. Das ganze Konzept der Abzockerfirmen funktioniert einfach nicht:

Angenommen, der Preis waere ueberdeutlich zu sehen. Was passiert dann? Es gibt viel weniger getaeuschte Internetsurfer als hier im Forum. Aber diejenigen, die dennoch getaeuscht worden sind, werden natuerlich weiterhin (zu Recht) darauf beharren, dass ihnen die Kostenfolgen nicht bewusst waren. Wie soll der Anbieter (von Gratissoftware notabene) das Gegenteil beweisen? Genau das muss er ja tun! Dann war ich halt blind und taub oder uebermuedet oder sonstwas.

Bei jedem serioesen Anbieter im Internet erfolgt Bezahlung (mit Kreditkarte, Paypal, Ueberweisung, etc.) vor der Lieferung. Das geht vom Buchhandel ueber Flugscheine bis zu etwas unmoralischeren Angeboten immer so. Dann faellt es dem Kunden, der bereits bezahlt hat, nicht mehr so einfach zu behaupten, ihm waeren die Kostenfolgen nicht bekannt gewesen, oder gar er haette eine Gratisleistung erwartet.

In diesem Sinne funktioniert das ganze Konzept der Abzockerfirmen einfach nicht. Zivilrechtlich ist eine Leistung, basierend auf einem nicht zustande gekommenen Vertrag (wegen Taeuschung) meiner Meinung nach in der Praxis nicht erfolgreich einklagbar. Deshalb verlegt sich die Firmenphilosophie auch aufs Einschuechtern und Drohen.

Freundliche Gruesse,
M.M.
 

sunnivah

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Hi,

mein Sohn hat sich auf Grund eines Tipps in der Schule auch bei opendowanload registriert. Mit fiktiver Adresse, um Spam zu verhindern. Sein Alter hat er auf 1920 datiert. Das alles wurde nicht kontrolliert.

Ärgerlich!

Besonders ärgerlich ist:

Er hat den Link zur Freischaltung allerdings NIE aktiviert und auch KEINE Programme heruntergeladen, weil es ihm plötzlich komisch vorkam und er lieber die Finger davon lassen wollte.

Mit dem Password kommt er gar nicht auf die Seite.

Die Rechnung kam trotzdem, was ich sehr !! bedenklich finde.

Mal abgesehen davon, dass mein Sohn minderjährig ist und der Vertrag damit nichtig, ist es doch so, dass ich im Grunde mit jeder mir bekannten e-mail Adresse und einer fiktiven Adresse dort Anmeldungen generieren kann, um Leuten, die sich nicht ausstehen kann oder ärgern will Rechnungen ins Haus flattern zu lassen.

Die Kosten werden von opendownload ja auch dann eingefordert, wenn die Bestätigungs e-Mail nicht abgeschickt wird.

Schlimmer noch. Theoretisch könnten die Mitarbeiter von opendownload sogar selbst bergeweise e-mail Adressen eingeben, um dann Rechnungen zu verschicken.

Für mich ist des rechtlich mehr als bedenklich.
Das sollte mal einer überprüfen.

Beste Grüße
Sunnivah
 

physicus

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Tja, das wissen alle, bis auf die verantwortlichen Politiker und Staatsanwälte, die die Anzeigen gegen die Veranwortlichen mangels öffentlichen Interesses einstellen.

Überprüfungen sind zwecklos. Die beanstandeten Seiten werden kosmetisch überarbeitet aber gleichzeitig werden weitere ähnliche Seiten ins Internet gebracht.

LG
P
 

Hannes74

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Auch ich hab gestern so eine Rechnung über 96 Euro von opendownload bekommen.
Gelaufen ist die Sache wie folgt: Mein Enkel benötigte ein Programm zum Öfnnen von pdf. Ich sagte ihm, im Internet gäbe es
dafür Adobe-reader kostenlos. Bei der Google-Suche fand er dann etliche Anbieter und ganz weit vorne auch opendownload.
Nach dem Anklicken sagte er, dass da eine Registrierung erforderlich sei wenn man den Download von Adobe-reader wolle,
und das Formulare hat er dann mit meiner Zustimmung ausgefüllt und abgeschickt. Der übliche Download-Vorgang kam aber
auch danach nicht zustande, und so ging er zurück nach Google, und klicke einen anderen Anbieter an.

Frage: Kann man jetzt aus der IP-Nr einfach ableiten, dass ich einen rechtsverbindlichen Vertrag abgeschlossen habe?
Da gibt es doch viele Jugendliche, die mal mit dem Familien-PC ins Internet gehen. Wenn da mal was nicht beachtet wird,
müssen die Erwachsenen dann grundsätzlich all das bezahlen, was den Jugendlichen so untergeschoben wird?

Ob der sogenannte "Aktivierungslink und die Zugangsdaten" jemals angeklickt wurde, kann ich nicht mehr sagen. Es ist eben ein
Familie-PC, und daran sollen ja auch die Kinder ihre Erfahrungen sammeln. Wie soll ich jetzt vorgehen?
 

physicus

Mitglied

agony

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Ob der sogenannte "Aktivierungslink und die Zugangsdaten" jemals angeklickt wurde, kann ich nicht mehr sagen.
Das spielt auch gar keine Rolle, die Rechnungen kommen sowieso.
Man könnte denen jetzt einen Musterbrief der Verbraucherzentrale (kein
Vertragsabschluß mit Minderjährige) schicken. Ich selber bin auf diese
Abofalle reingefallen. Ich habe mich von einem Rechtsanwalt der Verbraucherzentrale wegen opendownload.de beraten lassen. Seine
Empfehlung an mich: Rechnungen, Mahnschreiben ignorieren, bei
einem Mahnbescheid vom Gericht widerspruch einlegen.
 

Liongirl

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Hi nochmal,

mich macht gerade wieder eine Sache stutzig. Da ich regelmäßig meine Schufa online checke (wie gerade eben), sehe ich das am 09.09. (also wo ich mich bei opendownload angemeldet habe, und sonst nirgends anders) eine anfrage an die schufa von Domnowski Inkasso GmbH über mich gemacht wurde. Ich wüsste nicht, das ich davon mal was gehört habe, und am 9.9. habe ich mich nirgendwo anders angemeldet oder sonstiges. Das inkasso kenne ich nicht. Kann das echt sein, dass die nach Anmeldung meinerseits auf deren Seite, sofort ne Schufaauskunft einholen können über mich???? Ich meine ich habe ja blöderweise meine Richtigen daten im Formular angegeben, da ich dachte dies wäre was seriöses (im nachhinein ist man immerschlauer^^). Über eure Meinung dazu würde ich mich sehr freuen.

Liongirl
 

Captain Picard

Commander
AW: opendownload.de

Da ich regelmäßig meine Schufa online checke (wie gerade eben), sehe ich das am 09.09. (also wo ich mich bei opendownload angemeldet habe, und sonst nirgends anders) eine anfrage an die schufa von Domnowski Inkasso GmbH über mich gemacht wurde.
Es gibt wenige Informationen über den Laden (außer Eigen/Werbung )
Sie sind Vertragspartner der SCHUFA Holding AG
hier taucht der Name in einem Forum auf
Sparidee und Domnowski Inkasso Teil 2

ob das jetzt Zufall ist oder ein anderer Vorgang eine Rolle spielt
läßt sich zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten.
Google liefert jedenfalls bisher keinen Zusammenhang
 

Liongirl

Frisch registriert
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Vielen Dank für die schnelle Antwort und dem Link. Ich denke mal, dass ich es spätestens erfahren werde, wenn ich eventuell Post von denen bekomme. Falls schon jemand inkassopost bekommen hat, würde ich mich über ne PN oder so freuen, ob es dieses Inkasso ist. Ansonsten melde ich mich, wenn ich post habe. Kann mir nicht vorstellen, dass es was anderes betrifft...... Hab aber bis jetzt erst die 1. Mahnung von opendownload. Kann noch was dauern zum Inkassobrief denke ich mal.

Liebe Grüße

Bibi
 

borsti

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Mallo,

ich reihe mich mal ein in die opendownloader und bin gestern auf der Suche nach einem download der neuen Gimp Version über diese Adresse gestolpert und klar, erstmal auf die Nase gefallen.
Von Preistransparents der Internetseite vor allem der klaren und deutlichen Hervorhebung kann m.M. nicht die Rede sein.
Gut, ich habe das Formular ausgefüllt und die leicht blau hervorgehobenen Hinweise gesehen, jedoch den in grau gehaltenen Verzicht auf das Widerspruchsrecht übersehen.
Vielleicht ist ja doch noch hilfreich den Aktivierungslink nicht angeklickt zu haben.
Zumindest kann dann der Satz nicht in der Rechnung auftauchen, die ich, nachdem ich sehr lange hier gelesen habe, bekommen werde.
Mein erster Widerspruch, den ich noch am selben Tag per Mail abschickte brachte natürlich nicht den erhofften Erfolg. Den interessierte es nicht, dass ich ihnen mitteilte den Aktivierungslink nicht ausgeführt habe und somit den Dienst nicht in Anspruch genommen habe.
Aber egal, wenn die Rechnung kommt gibt es noch ein Schreiben dazu und dann wird ausgesessen.
Mir ist aber bei weiteren Recherchen im Internet folgendes aufgefallen im Zusammenhang mit MD.
Da wurde ein Verstoss gegen den § 1PAngV Pkt.1 und Pkt.6 in deren AGB festgestellt in der Art, dass keine Endpreise angegeben wurden sind und diese nicht, wie vorgeschrieben, leicht erkennbar und deutlich lesbar gestaltet sind.
Das ist auch bei den opendownloadern der Fall. Da steht eben nur acht (in Zahlen: 8) Euro pro Monat inkl. der Mehrwertsteuer im AGB.
Ich habe mir per Screenshot sowieso erstmal alles relevante abgespeichert.
Das wäre doch auch noch ein Ansatzpunkt, dass dieser "Vertrag" dadurch ungültig ist.

Gruß, der Borstige
 

heaty

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Auch bei ebay wurde auf opendownload hingewiesen und dass "Content Services Ltd. " eine bekannte []firma sei. Das weiss ich aber auch erst seit einige Minuten.
Mein Sohn (14) hat mir nämlich gestanden, dass er einen Vertrag mit opendownload abgeschlossen hatte, als er versuchte, das (eigentlich kostenlose) Programm "Openoffice" aus dem Netz zu ziehen.
Ich frage mich, ob man trotz des Verzichtes auf das Widerspruchsrecht nicht doch dm Vertragsabschluss widersprechen kann (z.B. weil das Wort "Widerspruchsrecht " in der Anmeldung blau hervorgehoben ist, das Wort "verzichte" jedoch nicht)
 

Wembley

Tyrolean

stoph

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moin, moin!

auch ich habe post von opendownload bekommen und hatte ersteinmal angst:

2 jahresvertrag = 192€ , kein wiederrufsrecht, bei falschen angaben liegt ein betrugsversuch = strafanzeige!!!

diese angst konnte mir dieses forum und die geposteten links ersteinmal lindern. dafür vielen dank an alle. ich werde den rat annehmen, nicht reagieren und die sache aussitzen.

trotzdem habe ich noch eine frage: nehmen wir mal den schlimmsten fall an und opendownload möchte nach etlichen mahnungen und drohungen, auf die ich nicht reagiert habe, vor gericht ziehen. dann müsste ich irgendwann ein mahnbescheid vom gericht bekommen.
meine frage: kommt dieser mahnbescheid per post? wahrscheinlich schon da es sich um ein seriöses gericht handelt.

aber woher haben die dann meine adresse? meine anmeldung auf opendownload war ein fake. können die dann über meine ip die richtige adresse rausfinden und ans gericht weitergeben?

nochmals danke der stoph
 

Captain Picard

Commander
AW: opendownload.de

meine frage: kommt dieser mahnbescheid per post? wahrscheinlich schon da es sich um ein seriöses gericht handelt.
Gerichte sind immer seriös...
http://forum.computerbetrug.de/infos-und-grundsatzartikel/28338-der-mahnbescheid.html
Echte (gerichtliche) Mahnbescheide sind in der Nutzlosbranche extrem selten.
ein Blitzschlag ist bedeutend wahrscheinlicher. Außerdem wäre es noch immer kein Beinbruch.

aber woher haben die dann meine adresse?
Haben sie sie? Es wäre deren Bier nachzuweisen, dass sie legal erworben wurde
können die dann über meine ip die richtige adresse rausfinden und ans gericht weitergeben?
IP-Adresse nur - und nur - für Strafverfolger | Augsblog.de
Die haben meine IP-Adresse | Augsblog.de
 

katzenjens

Mitglied
AW: opendownload.de

meine frage: kommt dieser mahnbescheid per post? wahrscheinlich schon da es sich um ein seriöses gericht handelt.
Ein Mahnbescheid kommt per Post. Wahrscheinlichkeit bei solchen Anbietern jedoch unter 0,001%.

aber woher haben die dann meine adresse? meine anmeldung auf opendownload war ein fake. können die dann über meine ip die richtige adresse rausfinden und ans gericht weitergeben?
Wenn die Deine Adresse nicht von der Anmeldung haben, bekommen sie die auch nicht vom Internetanbieter. Über die IP bekommen die nix raus. Das Gericht hat mit der IP-Adresse erstmal gar nix zu tun.
http://forum.computerbetrug.de/info...vorlage-einer-ip-und-persoenlicher-daten.html


Aber wie gesagt, alles theoretischer Kram. Es wird ausschliesslich mit psychischen Druck gearbeitet, mehr nicht. Nur wer diesem Druck unnötigerweise nachgibt, hat verloren.

Viele Grüße,
Jens
 
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