WayPlay.de Abofalle? Was tun?

janb1107

Frisch registriert
#1
Hallo,

habe mich vor einiger Zeit auf der Internetseite WayPlay angemeldet. Vor wenigen Tagen habe ich die Email bekommen, dass meine fünftägige Testphase abgelaufen sei und ich in den nächsten 3 Tagen über 300€ für ein Jahresabo bezahlen soll.
Zudem stand drin, dass ein Anwalt eingeschaltet wird, wenn falsche Daten angegeben wurden... Habe leider falsche Daten verwendet...
Ich war so schockiert, dass ich eine Ratenzahlung (2x) ausgemacht habe.
Habe dann eine Quittung an WayPlay gesendet. Heute habe ich die Email bekommen, dass ich auf die Mahnung nicht reagiert habe und deswegen an das Inkasso-Büro geleitet werde. Habe dann geschrieben, dass ich die Rate doch schon überwiesen habe, darauf kam die Antwort, dass ein Fehler in der Buchhaltung unterlaufen sei.
Wenn ich es schaffe, hänge ich Screenshots an.
Das kommt mir alles total komisch vor... (Mein Ansprechpartner ist immer "Thomas Müller") Ist das alles überhaupt echt? Das Konto von denen liegt in Großbritannien. Ich bin total am verzweifeln, vorallem da ich noch bis August zur Schule gehe (bin 17) & nichts verdiene. Anwaltskosten kann ich nicht auch noch stämmen.
Soll ich die nächste Rate auch noch bezahlen, damit dann endlich Ruhe ist?

Mit freundlichen Grüßen
Jan

https://www.onlinewarnungen.de/warn...ing-rechnungen-und-aerger-nicht-registrieren/
 

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#3
Der größte Fehler war, eine Rate zu bezahlen. Denn damit ist dem Anbieter dein Referenzkonto bekannt, über dass du vermutlich zu ermitteln bist.

Wenn ich mir den Screenshot so anschaue, dann fehlt bei der Darlegung der Anmalededaten ein entscheidendes Detail. Neben der IP-Adresse wurde nämlich anscheinend die MSISDN nicht gespeichert und somit ist/war dem Anbieter deine Mobilfunknummer unbekannt und deshalb kann die Anmeldesession dir gar nicht gerichtsfest zugeordnet werden. Und überhaupt, in so einer zivilen Sache nutzen dem Anbieter die IP-Daten rein gar nichts. Der macht nur auf Angst.
 

Hippo

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Mitarbeiter
#4
@Reducal - wenn er jetzt bei den Eltern die Hosen runterläßt würde ein Brief reichen um das Ding zu kippen. Steht ja alles in meinem Link.
Mit 17 hat sich was mit einem Abo, ist kein Taschengeldgeschäft.
Theoretisch könnten sie die erste Rate sogar zurückfordern ...
 
#5
Ja, er sollte unbedingt mit den Eltern reden.
Theoretisch könnten sie die erste Rate sogar zurückfordern ...
...aber ob man mit der The Way 2 Play Ltd. reden kann/sollte, wage ich zu bezweifeln, da die eher auf Konfrontation gebürstet zu sein scheinen. Denen geht Recht und Gesetz augenscheinlich nix an. WayPlay.de ist womöglich ein Schurkenweb, zumindest lässt sich das mit den zahlreichen Webeinträgen und Warnungen vermuten.
 
#6
Lustig ist, dass ausgerechnet seit wenigen Tagen angebliche Experten bei youtube alles für rechtens erklären:
-https://www.youtube.com/watch?v=vY8owpTAtzA
-https://www.youtube.com/watch?v=bxhsmo5rGZA

Die Bezahlungsmodalitäten sind tief in den Nutzungsbedingungen versteckt
http://wayplay.de/nutzungsbedingungen.html
5. Bezahlung
Die Registrierung beginnt mit einer kostenfreien Testphase mit einer Dauer von 5 Tagen. Wenn Sie Ihr Abonnement innerhalb dieser Frist abbestellen, wird Ihr Account aus unserer Datenbank vollständig gelöscht. Wenn Sie Ihr Abonnement während der kostenfreien Testphase nicht abbestellen, wird Ihr Account automatisch auf einen Premium-Account mit einer Laufzeit von einem Jahr umgestellt.

Indem Sie ein Mitglied von WayPlay werden, erklären Sie sich direkt damit einverstanden, dass wir dazu ermächtigt sind, Ihnen die Rechnung für die Jahresmitgliedschaft entsprechend dem aktuellen Wechselkurs sowie für die anderen Unkosten, die in Zusammenhang mit der Benutzung der Anbieterservices Ihrerseits stehen, auszustellen.
Im übrigen sind die Nutzungsbedingungen ein Witz, da keinerlei Garantien für die zu liefernden Leistungen gegeben werden.
 

Joshiii

Frisch registriert
#10
Hallo Jan, bei mir ist es genau das Gleiche, am gleichen Tag angemeldet und am 28.11 kam die E-Mail obwohl die Testphase schon nach 5 Tagen endet. Kann noch jemand Tipps geben bevor ich an ein Inlassobüro weiter geleitet werde. Danke
 

Hippo

Moderator
Mitarbeiter
#13
Hast du schon was gezahlt? Hoffentlich nicht, ansonsten lehn dich zurück und kümmer dich nicht um alberne
Drohungen von lästigen Inkassofritzen.
Er hat ...
Ich war so schockiert, dass ich eine Ratenzahlung (2x) ausgemacht habe.
Habe dann eine Quittung an WayPlay gesendet. Heute habe ich die Email bekommen, dass ich auf die Mahnung nicht reagiert habe und deswegen an das Inkasso-Büro geleitet werde. Habe dann geschrieben, dass ich die Rate doch schon überwiesen habe, darauf kam die Antwort, dass ein Fehler in der Buchhaltung unterlaufen sei.
 
#16
Thomas Müller, ist das nicht das Pseudonym unseres immer noch aktiven Getreideverdreschers, unter dem er die unbedingte Zahlungspflicht für seine Schufa-Opferstockplünderei propagiert?

Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

Das Stichwort für Wayplay heißt bei minderjährigen Anmeldern "schwebend unwirksam". Ein weiteres Indiz für die Zahnlosigkeit dieses Anbieters ist der Hinweis auf die mitgeloggte IP-Adresse und die Geodaten. Damit kann Wayplay gar nichts anfangen.

Ein seriöser Anbieter wüßte die Klippen zu umschiffen und sich abzusichern.
 
#17
Keine Sorgen, die Abzocker mahnen, rufen an, aber die Forderung wird nicht geltend gemacht. (werden können).
Ist die üblich bekannte Streaming Bande, die mit Fake Rechtsanwälten auf Youtube die Forderung für richtig erklärt.
Fake Adresse kein Problem, da hier die Kosten auch nicht gemäß der Button Lösung aufgezeigt werden.
 

Kjello

Frisch registriert
#20
Hm, ist der Abovertrag nicht sowieso unwirksam? Soweit ich aus dem Beitrag erkenne, war in den Vertragsbedingungen nicht ersichtlich, wie das mit dem Abo weiterläuft ... und wenn alles in den Nutzungsbedingungen untergebracht ist, kann das gar nicht gültig sein, oder? Ich würde mich wohl an eine Verbraucherzentrale wenden, der Sache auf den Grund zu gehen. Die YouTube Videos müssten eigentlich auch gelöscht werden von der Plattform, ich weiß nicht, ob solche Videos zulässig sind. Schließlich wird man falsch beraten.
 
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