Was kann ich tun, um den Betreibern das Handwerk zu legen?

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#1
http://www.vzhh.de/telekommunikation/30104/abofallehandwerklegenhtm.aspx
Verbraucherzentrale Hamburg hat gesagt.:
Was kann ich tun, um den Betreibern das Handwerk zu legen?

Da die Betreiber der Abofallen zumeist im Ausland sitzen, ist ein direktes Vorgehen (Unterlassungsklage durch Verbraucher oder Verbraucherzentrale) schwierig. Dies umso mehr, als das die Identität der Hintermänner bewusst verschleiert wird.

Umso mehr ist die Verbraucherzentrale Hamburg bemüht, den Sumpf zumindest in Deutschland trocken zu legen. Über die von uns aktualisierte Tabelle (http://www.vzhh.d...sicht.aspx), können Sie Daten von den mit der Abofalle kooperierenden Geldinstituten, Inkassodiensten und Rechtsanwälte erfahren.

Am besten können Sie den Gaunern in die Suppe spucken, wenn Sie dazu beitragen, dass deren Konto gekündigt und das Geld an die Absender zurück überwiesen wird.

Schreiben Sie so an die Bank/Sparkasse, auf deren Konto das Geld überwiesen werden soll (Kontoinstitut über Bankleitzahl ermitteln):

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den Verdacht, dass über das Konto …………. bei Ihrer Bank illegale Beträge fließen. Es geht um Abofallen. Ich appelliere an Sie, das Konto zu kündigen und das eingegangene Geld an die Absender zurück zu überweisen.

Mit freundlichem Gruß
Auch die Verbraucherzentrale schreibt solche Briefe an die Banken/Sparkassen, aber es kann nützen, wenn auch viele Verbraucher sich dort beschweren!

Beschweren Sie sich über die Abofallen Internetseite direkt bei der

Bundesnetzagentur
Tulpenfeld 4, 53113 Bonn
Postfach 80 01, 53105 Bonn

Beschweren Sie sich über das kooperierende Geldinstitut direkt bei der Bank oder bei der

Banken- und Versicherungsaufsicht
Graurheindorfer Str. 108
53117 Bonn

Beschweren Sie sich über die kooperierenden Rechtsanwaltsbüros bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer des jeweiligen Bundeslandes. Welche Rechtsanwaltskammer in zuständig ist, erfahren Sie ebenso über die obige Liste. Alternativ wenden Sie sich an

Bundesrechtsanwaltskammer
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Littenstraße 9
10179 Berlin

Beschweren Sie sich über die Inkassoinstitute beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen

BDIU
Friedrichstraße 50 – 55
10117 Berlin
[email protected]

…egal, ob die beteiligten Inkassounternehmen dort Mitglied sind (z. B. El Inkasso oder Media Finanz Inkasso) oder nicht.

Wer möchte die Gauner verklagen?

Einige Verbraucher haben, um dem Mahnungsspuk ein Ende zu setzen, ihrerseits die Betreiber der Abofallen verklagt. Das Gericht sollte feststellen, dass kein Anspruch bestünde („negative Feststellungsklage“). Bislang gingen die bekannten Verfahren positiv aus. Die Gegenseite lenkte ein, gab die entsprechende Erklärung ab und übernahm alle Kosten.

Wer möchte das auch? Schicken Sie eine mail an [email protected] . Es handelt sich aber nicht um eine Sammelklage, sondern man muss als Verbraucher individuell auf Unterlassung klagen. Es besteht ein (geringes) Kostenrisiko, andererseits die Chance, dass der „Gegenseite“ erhebliche Kosten entstehen und dass das Bombardement der Mahnungen gestoppt wird. Möglich ist das aber nur, wenn die Betreiber ihren Sitz in Deutschland haben. Wir nennen Ihnen auf Anfrage Anwälte, die mit solchen Verfahren bereits Erfolg hatten.

Zahlen Sie nicht!
Bleiben Sie stur!
Lassen Sie sich nicht von Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen!
Beschwerden an die BNetzA sind allerdings sinnlos
 
#3
AW: Was kann ich tun, um den Betreibern das Handwerk zu legen?

http://www.blick-punkt.com/side76.html?nid=2919
Die Abzockerin steht also momentan ohne Bankverbindung da – ein Problem insofern, da die als Inkasso-Anwältin für mehrere Abo-Fallen tätige Juristin zur Abwicklung ihrer Dienstleistungen ein Konto braucht, dieses sogar Grundvoraussetzung für ihre freie Berufsausübung ist. Das Beispiel zeigt deutlich, dass die Bankverbindung also die Schwachstelle von unseriös arbeitenden Abo-Fallen und deren Geldeintreibern ist.
 
#4
AW: Was kann ich tun, um den Betreibern das Handwerk zu legen?

Der Link der VZ HH hatte sich geändert. Im Anfangsposting steht der jetzt aktuelle Link

Klare Aussage:
http://www.vzhh.de/telekommunikation/30115/world-wide-nepp.aspx

Verbraucherzentrale Hamburg e.V. hat gesagt.:
Hinweis an alle, die unsicher sind und aus Angst zahlen wollen: Wenn Sie zahlen, schaden Sie nicht nur sich selber. Sie tragen auch dazu bei, dass die Gaunerei nicht aufhört. Denn so lange sich das Spielchen „lohnt“, wird es diese irreführenden Internet-Seiten geben.

Erst dann, wenn alle stur bleiben und niemand mehr zahlt, wird der Spuk mit den Abofallen aufhören!
Und warnen Sie Ihre Freunde und Bekannten, damit auch die nicht zahlen!
 
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