Software-Schatzkiste von Computerwissen

Hans Ulrich

Frisch registriert
Ich habe bei CW Computerwissen eine Gratis-Ausgabe der Software-Schatzkiste bestellt. Beworben als Alternative zu Windows Office erhielt ich das Libre-Office 6.4 unter GNU-Lizenz, eigentlich frei verfügbar und kostenlos. Die Schatzkiste selbst waren 30 Programme ebenfalls von Ubuntu Linux. Jetzt habe ich eine Rechnung erhalten über 59,88€ mit dem Einzelpreis von 14,97€ für die Software-Schatzkiste vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, aus 53095 Bonn, Theodor-Heuss-Straße 2-4. Das Abo soll bis Januar 2021 gehen. Keinen Cent werde ich bezahlen. Falsche Kündigungsschreiben werden im Internet angeboten von Computerwissen mit dubiosen Anwälten, bei denen erst alle Daten eingegeben werden sollen und vermutlich Anwaltsgebühren fällig werden. Mit Kündigungsgarantie angepriesen. Diese Abo-Fallensteller haben ihre Anwälte mit denen sie zusammen nochmals abkassieren wollen, so kommt es mir vor. Die Inkasso- und Mahnschreiben werde ich ignorieren und geduldig auf den gerichtlichen Mahnbescheid warten um mein Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Einen Briefwechsel zu beginnen und bei jeder Mahnung zu antworten ist sinnlos. Ein Schreiben werden sie bekommen darin lehne ich ihre Forderungen ab und drohe mit einer Anzeige wegen Betrugs.
 

Hans Ulrich

Frisch registriert
Vom VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft

"Wir haben Ihr Schreiben erhalten. Allerdings sind wir etwas überrascht und erklären Ihnen gerne Ihre Anforderung.

Sie haben uns am 27.09.2020 über das Internet eine Bestellung mit Ihren Adressdaten für "Software-Schatzkiste" übermittelt. Nach Ihrer Bestellung sandten wir an Ihre E-Mail-Adresse eine Bestätigung mit allen Konditionen für die 30 Tage Testzeit. Die Startausgabe wurde daraufhin am 28.09.2020 verschickt.

Wir legen bei allen unseren Geschäftsabläufen sehr großen Wert auf Klarheit und Eindeutigkeit. Wir werben für unsere Publikationen und präsentieren ausführlich, was wir Ihnen bieten. Unsere Bestellkonditionen sind bei der Eingabe Ihrer Daten im Bestellformular klar und eindeutig einzusehen.

Ihre Kündigung - die wir sehr bedauern - haben wir vermerkt. Sie ist frühestens mit der 15/2021 im Oktober 2021 wirksam.

Wir gehen davon aus, dass auch Sie Ihren Teil der eingegangenen Verpflichtungen erfüllen werden und alle Ausgaben bis zum Abonnementende bezahlen.

Wir hoffen, dass wir mit dieser kurzen Erläuterung die Situation klären konnten.

Freundliche Grüße aus Bonn
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG"

Toll ein sinnloses Jahres Abo.
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Tja min Gutster, DAS Ei hast Du Dir selber gelegt.
Da ist nix mit Hellgrau auf Dunkelgrau in 6-Punkt.
Das steht in gleicher Schrift wie alles andere schwarz auf weiss deutlich noch VOR den Eingabefeldern Deiner Daten.
Dass sich das nach 30 Tagen verlängert wenn Du Dich nicht meldest steht klar im Abschnitt "Bestellung"
 

Hans Ulrich

Frisch registriert
Verlängert schon, aber nicht um ein Jahr und stand auch immer geschrieben - kostenlos - darf auch alles behalten wenn es mir nicht gefällt.
Auf jeden fall eine Abo Falle.
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Nein. So wie die Startseite aufgebaut ist ist es KEINE Abofalle.

Das ist der Infobereich der VOR der Eingabe Deiner Daten kommt.
Wenn Du nicht verstehst was wo geschrieben ist macht etwas nicht zur Falle.

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BenTigger

Master of Desaster ;-)
Teammitglied
Tja, nur viele lesen nach dem Wort gratis nicht weiter und wundern sich dann.
Hier sind ganz deutlich alle vertragsrelevanten Daten gleich GROß und sofort danach zu lesen.

Definitiv keine Falle sondern nur ausnutzen der Lesefaulheit.
 

Hans Ulrich

Frisch registriert
Die Falle besteht darin das die Beratung durch den Herrn Wagenknecht bezahlt werden soll, das er halt Hilfeprogramme erstellt und verkauft.
Ansonsten gilt - Die GNU General Public Licenses garantiert, die freie Software zu teilen und zu ändern - um sicherzustellen, dass die Software für alle Benutzer kostenlos ist.
Gruß Ulrich
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Es sagt keiner dass das Ding koscher ist. Er nutzt eben die Lücke/Unkenntnis der User m Rande der Legalität.
Aber - es ist KEINE Abofalle.
 

Hans Ulrich

Frisch registriert
Die Lücke besteht in arglistiger Täuschung. Das dicke Ende kommt will man das kostenlose Programm herunterladen.


Modedit: Rest des Romans ohne grösseren Nährwert gelöscht
 
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Hans Ulrich

Frisch registriert
Aus dem Annual Report 2019 von Libre Office : "wir haben auch einige Kampagnen produziert, wie zum Beispiel "NO" im August. Begleitend zum Text „Lassen Sie sich nicht von Ihrer Office-Suite fangen“ enthielt dieser Tweet ein Bild mit einem markanten „NEIN“ neben „Registrierung, Zwangszahlungen und Lieferantenbindung"
No-payments.jpg

Erhalten habe ich auf DVD 4xLibre Office 6, Gimp 3x, Firefox 3x Thunderbird 3x.
 

Hans Ulrich

Frisch registriert
Und schon mal Anlauf nehmen für den Tritt in den Allerwertesten von Computerwissen.de.
Bei der zweiten Rechnung soll ich die spezial Software schon mal im voraus bezahlen.
 

eggi53

Frisch registriert
Ich habe die Schatzkiste Dvd am 21.12.20 bestellt und sie bis 30.12.20 nicht erhalten und daher mein Abo am30.12. wieder gekündigt, am 4.1.21 habe ich die Schatzkiste Dvd erhalten die sich erst gar nicht öffnen ließ mir kommt das alles sehr suspekt vor. Zusätzlich war eine Libre Office Dvd dabei die sich öffnen ließ dadurch weiß ich das mein Laufwerk funktioniert. Meine Frage wäre noch ob diese Dvd Einfluß auf meinen gekündigten Vertrag haben kann.
 
T

Terro

Ja ich weiß "Wekko" du hast wahrscheinlich recht, habe meine erste Rechnung bekommen. Da steht ganz groß geschrieben dass es Kostenlos ist, aber nein es ist eine Abonnement Falle.
 

BenTigger

Master of Desaster ;-)
Teammitglied
Tja Weko und Terro, für mich ist das ein klarer Fall von Lesefaulheit oder Nichtverstehen von Texten.

Bei einigen setzt auch nach dem Wort "Kostenlos" jeglicher Verstand aus und die Gierregion des Gehirns ein.
Es steht klar und groß dort, dass man 30 Tage kostenlos testen kann und innerhalb dieser 30 Tage kündigen muss, wenn man nicht das Abo haben möchte. Wer das nicht versteht, sollte im Internet nichts kaufen.

Und nein, es ist keine Falle, da vorher die Bedingungen groß angekündigt werden.
Bei den Fallen wurden die Bedingungen in Microschrift auf grauem Hintergrund in etwas dunklerem Grau auf Seite 167 angekündigt.

Nur mal um das klarzustellen.

Und wie so immer im Leben, sollte man die Kündigungen dann auch durchziehen, die Kündigung nachweislich auch dann ablegen.
Wenn dann doch eine Rechnung kommt, kann man dem einfach widersprechen. Auch das versenden einer Rechnung ist noch kein Betrug.
Und ich rede von der durch die Legislative verfassten Regeln und nicht von irgendwelchen selbsterdachten Rechtsgebahren eines Lesefaulen Internetheinis.
 

passer

Mitglied
Ich hatte jene Angebote immer angenommen, wegen der Gratis Sachen; aber rechtzeitig gekündigt.
Alles ohne Probleme.

Dann wieder ein Gratis Testangebot angenommen, und es kam zwar eine Auftragsbestätigung, aber die Hefte wurden nicht geliefert.
So kann es auch gehen, bin jetzt auf der schwarzen Liste. :rofl: Schlimm.

Oooch und das gibt es gratis; ja ohne Abo oder Test...

:cool:
 
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