Firefox & Thunderbird vs. IE & Outlook

Tilo

Frisch registriert
Hallo zusammen. bin wieder online. Diesmal hoffentlich für länger ;)
Mittlerweile hab ich mir so meine Gedanken gemacht zum Thema surfen im www und e-mail schreiben. Ich bin auf der Suche nach alternativen Webbrowsern und e-mail Programmen über Firefox und Thunderbird gestolpert. Auf der Website wird behauptet, beide Programme seien besser als der IE und Outlook von MS. Inwiefern stimmt das? Bzw. Warum ist das so? Hängt das damit zusammen, das die meisten Computerschädlinge die Software von MS und damit dessen IE gezielt nach Schwachstellen durchsuchen, um diese dann auszunutzen? Kann das bei Firefox & Co. nicht ebenfalls geschehen? Oder warum gerade da nicht? Bin momentan etwas ratlos. Schlußendlich will ich ja so sicher wie möglich surfen und oder e-mail lesen/schreiben.
 
AW: Firefox & Thunderbird vs. IE & Outlook

Tilo schrieb:
Auf der Website wird behauptet, beide Programme seien besser als der IE und Outlook von MS. Inwiefern stimmt das? Bzw. Warum ist das so? Hängt das damit zusammen, das die meisten Computerschädlinge die Software von MS und damit dessen IE gezielt nach Schwachstellen durchsuchen, um diese dann auszunutzen? Kann das bei Firefox & Co. nicht ebenfalls geschehen? Oder warum gerade da nicht? Bin momentan etwas ratlos. Schlußendlich will ich ja so sicher wie möglich surfen und oder e-mail lesen/schreiben.
Der Großteil der Spyware und Adware auf den Computern kommt durch die Sicherheitslöcher des Internet Explorers. Diese Sicherheitslöcher sind der große Mangel am Konzept des Internet Explorers. Dieser kann erst vollständig behoben werden, wenn Microsoft den Internet Explorer von Grund auf neu programmiert. Insbesondere die Verzahnung mit dem Betriebssystem - ein grundsätzlich schlechtes Kontept - und die ActiveX Controls machen den IE gefährlich.

Studie zum IE
Studie zu Mozilla

Der Internet Explorer hinkt heute fast 10 Jahre hinter den Internettechnologien hinterher. Praktisch alle Webstandards, die der Internet Explorer teilweise kann, werden von anderen Browsern besser unterstützt. MS Produkte sind zudem oft bewußt nicht kompatibel zum Standard. MS setzt damit, durch die hohe Verbreitung der Produkte, eigene Standards, die meist schlechter sind und z. B. bei der Entwicklung von Webseiten entweder hohen Aufand erfordern oder dazu führen, dass dei Seiten nur mit dem IE gut anzusehen sind.

Outlook und Outlook Express sind einfach zwei schlechte Mail-/Newsreader-Programme. Schlecht u. a. deswegen, weil sie sich nicht an Standards halten. Versuch z. B. einmal die Signatur abzutrennen. Dazu benutzt man zwei Minuszeichen am Beginn der Zeile, gefolgt von einem Leerzeichen und CRLF. Es wird Dir nicht gelingen, weil die MS-Produkte das Leerzeichen immer verwerfen. Teilnehmer an Newsgroups macht das teilweise wahnsinnig, weil bei den Antworten die Signatur mit zitiert wird. Zu diesen udn weiteren Mängeln siehe auch http://www.wschmidhuber.de/oeprob/ und http://oe-faq.de/

Riskant werden Outlook und Outlook Express u. a. deshalb, weil sie für die Darstellung von HTML-Mails den IE benutzen. Damit "erben" sie die Schwächen und Risiken des IE. Ganz nebenbei: HTML-Mails sind eine üble Unsitte. Sie sind nämlich länger, wegen der HTML-Tags und der Tatsache, dass der HTML-Teil zusätzlich zum normalen Text gesendet wird. Eine einfache Textmail ist dann mehr als doppelt so groß.
Outlook und Outlook Express können Programme teilweise schon in der Voransicht ohne Rückfrage starten. Auch das führt ggf. zu höheren Risiken.

IE und Outlook/Outlook Express tragen in erheblichem Maße zur Verbreitung von Viren, Würmern und Trojanern bei. Und das leider auch dann, wenn man entsprechende Werkzeuge installiert hat. Tools führen oft zu einer trügerischen Sicherheit. Die Hauptursache ist aber die hohe Verbreitung und damit Nutzung. Entwickler von Schadprogrammen stürzen sich daher vorzugsweise auf die Schwächen dieser Produkte. Angesicht verfügbarer, meist kostenloser Alternativen spricht m. E. nichts für den Einsatz von IE und Outlook/Outlook Express.

M. Boettcher
 
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Na das ist doch schon eine ganze Menge an Infos. Werd ich jetzt mal in aller Ruhe lesen. Dann sehen wir weiter. Danke erst mal für die bisherigen Infos.
 
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Es ist wie immer im Computer-Leben. Wenn man sich mit der Software beschäftigt, die man einsetzt, lassen sich jede Menge an Überraschungen vermeiden.

Es ist ziemlich einseitig, zu behaupten, dass der IE veraltet und nicht mehr den Anforderungen entsprechend ist. Eins ist richtig: In den Standardeinstellungen bietet der IE zuviele Möglichkeiten, das System zu kompromittieren.

Wird er jedoch richtig konfiguriert ist sehr wohl ein sicheres Browsen möglich und der IE hat sich als sehr robuster Browser gezeigt. Hierzu gibt es im Übrigen eine Anleitung auf www.computerbetrug.de.

Dasselbe gilt für Oulook/OE. Auch hier lassen sich die Programme exakt einstellen, so dass es in Verbindung mit einem als sicher konfigurierten IE fast keine Angriffsmöglichkeiten mehr bestehen, die nicht auch bei den Alternativen exisitieren und sich im Betriebssystem als solches begründen.

Also erstmal in Ruhe schlau machen und dann weiter entscheiden.
;)
 
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Für den Bereich E-Mail ist mein Favorit eindeutig TheBat! von Ritlabs.
Ich verwalte damit hier ca. 350.000 E-Mails und habe selbst bei ausführlichen Suchen keine Probleme.
Mir ist auch kein echtes Problem in Verbindung mit der Fledermaus bekannt. "Nachteil": TheBat! kostet Geld. Ist aber IMHO jeden Cent wert.
 
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Devilfrank schrieb:
Es ist ziemlich einseitig, zu behaupten, dass der IE veraltet und nicht mehr den Anforderungen entsprechend ist. Eins ist richtig: In den Standardeinstellungen bietet der IE zuviele Möglichkeiten, das System zu kompromittieren.
Du kannst nicht mit dem Hinweis auf die Möglichkeit zur sichereren Konfiguration ernsthaft widerlegen wollen, dass der IE veraltet ist. Das sind zwei Paar Schuh. Features, die heute z. B. in Firefox und Opera Standard sind, beherscht der IE jedenfalls nicht. MS hat sich eindeutig zu lange auf der Marktführerschaft bei Browsern ausgeruht und ist ja nicht zufällig dabei, eine Version 7 des IE zu entwickeln.

Devilfrank schrieb:
Wird er jedoch richtig konfiguriert ist sehr wohl ein sicheres Browsen möglich und der IE hat sich als sehr robuster Browser gezeigt. Hierzu gibt es im Übrigen eine Anleitung auf www.computerbetrug.de.
Das man den IE sicherer als im Default-Zustand konfigurieren kann, ist unbestritten. Der Browsercheck bei Heise zeigt, wie es geht. Nur kann man mit einem sicher eingestellten IE das Browsen auch gleich lassen. Windows Update geht dann schon 'mal nicht mehr. Das ändert zudem nichts an der Verzahnung des IE mit dem OS, und das ist und bleibt unter Security-Gesichtspunkten von Übel. Andere Browser von 3rd Party Herstellern sind zwangsläufig eine Applikation und nicht Teil des OS. Der IE ist aber darüber hinaus nicht standard-konform, was angesichts der Weiterentwicklung des Webs ebenfalls nicht für den IE spricht.

Die Stabilität des IE war übrigens nicht in Frage gestellt.

Devilfrank schrieb:
Dasselbe gilt für Oulook/OE. Auch hier lassen sich die Programme exakt einstellen, so dass es in Verbindung mit einem als sicher konfigurierten IE fast keine Angriffsmöglichkeiten mehr bestehen, die nicht auch bei den Alternativen exisitieren und sich im Betriebssystem als solches begründen.
Man kann die Sicherheit durch gute Einstellungen verbessern. Ab Version 6 ist das auch deutlich besser unterstützt. Die Fehler von Outlook/Outlook Express werden aber wohl durch keine Konfigurationsmaßnahme sondern höchstens durch Addons Dritter gemindert/beseitigt. Das Verhalten mag man gern als "Geschmackssache" abtun, ist aber in der Praxis ärgerlich und oft sogar peinlich. Die Mehrzahl der TOFU Produzenten nutzt nach meinen Erfahrungen einen Mailer von Microsoft oder Lotus Notes. Deren Verhalten nach zu urteilen senden diese User auf dem Postweg wohl bei jeder Antwort immer auch Kopien des gesamten, bis dahin angefallenen Briefwechsels mit.

Devilfrank schrieb:
Also erstmal in Ruhe schlau machen und dann weiter entscheiden.
;)
Natürlich! Jeder wie er mag.

M. Boettcher
 
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Heiko schrieb:
Für den Bereich E-Mail ist mein Favorit eindeutig TheBat! von Ritlabs.
Ich verwalte damit hier ca. 350.000 E-Mails und habe selbst bei ausführlichen Suchen keine Probleme.
Mir ist auch kein echtes Problem in Verbindung mit der Fledermaus bekannt. "Nachteil": TheBat! kostet Geld. Ist aber IMHO jeden Cent wert.
Es gab einmal eine kostenlose Version von TheBat! auf einer der c't beigelegten CD: Heft 14/2004 mit der Software-Kollektion 4 des Jahres 2004. Die sah sehr gut aus und ist seitdem bei Windows Usern im Hause B. im Einsatz. :)

350.000 Mails - Respekt! Das OE bei mir die Archive mit den Mails teilweise schredderte, ich bewahre alle Mails seit Anfang der 90er auf, war seinerzeit mit ein Grund für meinen vollständigen Umstieg auf Linux und KMAIL.

M. Boettcher
 
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drboe schrieb:
Die Mehrzahl der TOFU Produzenten nutzt nach meinen Erfahrungen einen Mailer von Microsoft oder Lotus Notes. Deren Verhalten nach zu urteilen senden diese User auf dem Postweg wohl bei jeder Antwort immer auch Kopien des gesamten, bis dahin angefallenen Briefwechsels mit.

In Lotus Notes kann man das Weiterleiten des gesamten Briefwechsels ganz bequem vermeiden. Man drückt anstatt des 'Weiterleiten' Buttons einfach den 'Antwort' Button und bessert die Empfängeradresse aus.
 
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advisor schrieb:
drboe schrieb:
Die Mehrzahl der TOFU Produzenten nutzt nach meinen Erfahrungen einen Mailer von Microsoft oder Lotus Notes. Deren Verhalten nach zu urteilen senden diese User auf dem Postweg wohl bei jeder Antwort immer auch Kopien des gesamten, bis dahin angefallenen Briefwechsels mit.

In Lotus Notes kann man das Weiterleiten des gesamten Briefwechsels ganz bequem vermeiden. Man drückt anstatt des 'Weiterleiten' Buttons einfach den 'Antwort' Button und bessert die Empfängeradresse aus.
Nein bzw. Du hast das Problem ggf. nicht verstanden! Notes ab Version 6 kennt "Antworten", "Antworten mit Historie", "Antworten ohne Anhänge", "Antworten mit Internet-Style Historie" (gibt es nicht bis Notes 5). Das Gleiche für Antwort an alle. Will man in der Antwort zitieren, so betätigt man "Antworten mit Historie" oder "Antworten mit Internet-Style Historie". Dabei steht der Textcursor aber in beiden Fällen am Beginn des Mail-Body, dann folgt die eigene Signatur, dann erst der zitierte Text. Und genau diese Folge fördert die Produktion TOFU (Text oben, Fullquote unten). Richtiger wäre es, den Text zu zitieren, darunter oder auch an den Anfang des Zitates den Cursor zu plazieren und dann die eigene Signatur zu setzen. Dann kann man schrittweise zu jedem Satz des Senders seine Antwort direkt darunter setzen und sollte überflüssige Textteile der zitierten Mail löschen.

Ganz schlimm ist bei Notes "Antworten mit Historie" bei Textanhängen. Die hängen dann mit auch bei der Antwort an (allerdings nicht bei "Antworten mit Internet-Style Historie"), wie es eigentlich nur bei Weiterleiten sinnvoll ist. Es kommt dann schnell zum "Lotus Notes Ping-Pong", weil bei mehrfachen hin und her an jeder Mail sämtliche Texte und die ganz zu Anfang angehängten Dateien dabei sind. Oder man erhält von mehreren Empfängern ein halbes Dutzend Mal seine eigene Dateien zugesendet. Ich habe einmal in einer Firma gearbeitet, wo dieser "Sport" intensiv gepflegt wurde. Mail-Download von Hotels aus war entsprechend schrecklich.

Meine Leserichtung ist von links oben nach rechts unten. Wie vermutlich bei den meisten. Was hinter der Signatur des Senders kommt, interessiert mich daher die Bohne. Dies vor allem dann, wenn ich den gesamten Text schon kenne, z. B. weil der von mir ist.

Vermutlich gibt es für den Bedienkomfort kein ideales Mail-Programm. Mit ein wenig Nachdenken und Disziplin kann man aber vermeiden, dass den Empfängern unnützer Ballast zugesendet wird. Markieren und löschen von Textteilen und Anhängen geht wohl immer.

M. Boettcher
 
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drboe schrieb:
Dabei steht der Textcursor aber in beiden Fällen am Beginn des Mail-Body, dann folgt die eigene Signatur, dann erst der zitierte Text.
Das hat aber auch Vorteile.
Mein Mailprogramm z.B. quotet beim Antworten und Weiterleiten nichts, was durch einen ordentlichen Signaturtrenner (-- [Return]) abgetrennt ist. Das spart in dem Fall viel Text (auch z.B. bei den bekannten mehrseitigen Signaturen mit elfundneunzig Adressalternativen und dem eher lästigen als nützlichen "Dieser Text ist ausschließlich für den Empfänger bestimmt...").
 
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Heiko schrieb:
Mein Mailprogramm z.B. quotet beim Antworten und Weiterleiten nichts, was durch einen ordentlichen Signaturtrenner (-- [Return]) abgetrennt ist. Das spart in dem Fall viel Text (auch z.B. bei den bekannten mehrseitigen Signaturen mit elfundneunzig Adressalternativen und dem eher lästigen als nützlichen "Dieser Text ist ausschließlich für den Empfänger bestimmt...").
Ja. TheBat! ist ein sehr ordentliches und gut durchdachtes Mail-Programm für Windows PC. Meine Kids mögen es. Das Geld, was man für die neuste Version hinlegen muss (ACHTUNG! Schleichwerbung: ab 24,50 EUR für Studenten, sonst ab 35 EUR), ist es m. E. allemal wert.

M. Boettcher
 
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drboe schrieb:
Ja. TheBat! ist ein sehr ordentliches und gut durchdachtes Mail-Programm für Windows PC. Meine Kids mögen es. Das Geld, was man für die neuste Version hinlegen muss (ACHTUNG! Schleichwerbung: ab 24,50 EUR für Studenten, sonst ab 35 EUR), ist es m. E. allemal wert.

M. Boettcher
FullACK.
Ich muß auch zugeben, dass es genau zwei Gründe gibt, warum ich noch nicht komplett auf Linux umgestiegen bin: TheBat! und Dreamweaver.
Aber ich schweife ab...
 
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drboe schrieb:
Notes ab Version 6 kennt "Antworten", "Antworten mit Historie", "Antworten ohne Anhänge", "Antworten mit Internet-Style Historie"
Als Übersetzung der englischen Menupunkte ist mir nur 'Antwort', 'Antwort mit Protokoll', 'Antwort ohne Anhänge' und 'Antwort mit Protokoll im Internetstil' bekannt (siehe unten). Um ein Vollzitat zu vermeiden, reicht es also auf 'Antwort' zu klicken.
drboe schrieb:
Dabei steht der Textcursor aber in beiden Fällen am Beginn des Mail-Body, dann folgt die eigene Signatur, dann erst der zitierte Text.
Aber nur wenn der Haken bei 'Meine ausgehenden Nachrichten automatisch mit einer Signatur versehen' gesetzt ist. Notes läßt es durchaus zu, die Signatur am Ende der Mail zu setzen. Dazu positioniert man den Cursor am Ende der Mail und klickt auf 'Werkzeuge' -> 'Signatur einfügen'. Und dann gibt es auch den TOFU nicht mehr. Wenn in Notes Texte von einem Bearbeiterteam überarbeitet und mit Anmerkungen versehen werden müssen, dann empfiehlt sich ohnehin das Arbeiten mit einer Teambase.

Wenn hier immer wieder Notes bzw Outlook mit Thunderbird oder TheBat! verglichen wird, dann meine ich daß man etwas Äpfel mit Birnen vergleicht. Notes und Outlook sind Bestandteile von Groupwaresystemen, während Thunderbird und TheBat! reine E-Mail-Clients sind.
 

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advisor schrieb:
Wenn hier immer wieder Notes bzw Outlook mit Thunderbird oder TheBat! verglichen wird, dann meine ich daß man etwas Äpfel mit Birnen vergleicht. Notes und Outlook sind Bestandteile von Groupwaresystemen, während Thunderbird und TheBat! reine E-Mail-Clients sind.
Richtig.
Absolut sogar.

Nur: aus meiner Erfahrung heraus arbeiten 90 % aller Outlook-Nutzer eh nur auf der E-Mail-Schiene, im privaten Umfeld sogar noch mehr.
Ich habe lange Zeit Exchange administriert und kenne nur sehr wenige User, die wirkliche Groupwarefunktionalität nutzen.

Zudem gings in der Eingangsfrage um E-Mailprogramme.
 
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advisor schrieb:
Wenn hier immer wieder Notes bzw Outlook mit Thunderbird oder TheBat! verglichen wird, dann meine ich daß man etwas Äpfel mit Birnen vergleicht. Notes und Outlook sind Bestandteile von Groupwaresystemen, während Thunderbird und TheBat! reine E-Mail-Clients sind.
Immer wieder? Naja. Aber im Grundsatz hast Du recht. Lotus/IBM werben aber mit den "unübertroffenen" Mailfunktionalitäten von Notes. Wer lediglich einen guten Mailer sucht, sollte den Ballast vermeiden und zu spezialisierten Programmen greifen. Mir ging es bei der leichten Abschweifung auch eher um den Stil, den einige Zeitgenossen leider beim Mailen haben. Outlook und einige andere Programme wie u. a. Notes fördern schlechte Angewohnheiten mittelbar. Obwohl das Problem natürlich vor der Tastatur sitzt. Leider ist Schulung in Firmen an der Stelle oft Fehlanzeige.

M. Boettcher
 
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drboe schrieb:
Outlook und einige andere Programme wie u. a. Notes fördern schlechte Angewohnheiten mittelbar.
Bisweilen sogar unmittelbar.
Wenn ich nur an das kaputte Quoting von Outlook Expresse denke...
 
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drboe schrieb:
Lotus/IBM werben aber mit den "unübertroffenen" Mailfunktionalitäten von Notes. Wer lediglich einen guten Mailer sucht, sollte den Ballast vermeiden und zu spezialisierten Programmen greifen.
Die eigentliche Stärke von Notes liegt darin, daß es mittels Datenbank-Programmierung leicht anpassbar und sehr mächtig ist. Die Gestaltung der Maildatenbanken und ihre Funktionalität kann durch den Admin jederzeit geändert werden. Auch kann er völlig neue Datenbanken entwickeln.

http://www.nsftools.com/misc/WhatIsNotes.htm

Genau das benötigt aber kein Privatanwender. Ein Privatanwender ist natürlich besser mit einem schlanken kostenlosen Mailprogramm bedient, das SMTP, POP3 und IMAP beherrscht. Mehr ist zu viel.

Mir ging es bei der leichten Abschweifung auch eher um den Stil, den einige Zeitgenossen leider beim Mailen haben.
Letztens habe ich in einer Groupware Zeitschrift einen Artikel gelesen, der sich genau damit beschäftigte. Neben dem Verfall der Schreibkultur kam der Verfasser auch zu dem Schluss, daß sich die Schreiber durch die Vollzitate häufig selbst ein Bein stellen: Es gelangen durch Nachlässigkeit beim Weiterleiten nicht selten brisante Informationen an Empfänger, für die sie nicht bestimmt sind.
 
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