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Wer den kriminellen Geldwäscher-Telekommunikationsunternehmen keinen Abbuchungsauftrag ("direct debit") erteilt hat, dem schickt die BT Inkasso-Unternehmen auf den Hals, um sich die Beute zu sichern, deren Anteil sie ihren Komplizen in Übersee schon längst ausgezahlt hat:



  •  Wir [British Telecom BT] haben das Geld schon an die jeweiligen Mehrwert-Dienstleister ausbezahlt und werden mit leeren Händen dastehen, wenn wir es von unseren Kunden nicht zurückbekommen.
     
     "(...) im August [2004] erhielt ich ein Schreiben von NCO Financial Services, einem Inkasso-Unternehmen, mit der Forderung zur Zahlung der gesamten 482 Pfund [ ~ 700 Euro ]. Sie drohten mir mit einer Klage und einem Besuch des Gerichtsvollziehers."
     
     Den Schuldeneintreibern wird jetzt ihrerseits ein Überschreiten des Zulässigen vorgeworfen. Mrs Kwong und Mr. Marcus sagen, daß NCO Financial Services keine Reaktion auf ihren Protest gezeigt habe, daß sie die beanspruchten Geldbeträge nicht schulden.
     
     Nach den Richtlinien [der Wettbewerbsbehöre] Office of Fair Trading OFT sind Inkasso-Unternehmen zu einer sorgfältigen Prüfung fragwürdiger Forderungen verpflichtet, und sollen nicht haftendePersonen nicht zur Zahlung drängen.
     
     NCO Financial Services verweigerte jeden Kommentar.

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,145-1265883,00.html


Die NCO Group, Inc. und RMH Teleservices, Inc. haben kürzlich eine Zusammenlegung ihrer Unternehmen beschlossen.


NCO Group, Inc. ist der weltweit größte Anbieter von Forderungs-Management-Dienstleistungen.  NCO Group bietet seine Dienstleistungen Kunden aus den Branchen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Handel, Industrie, Ausbildung, Telekommunikation und Behörden an.


RMH bietet "Customer relationship mangement services"  für Großkunden aus den Branchen Technologie, Telekommunikation,  Finanzdienste, Versicherungen, Handel, Transport und Logistik an. RMH beschäftigt ca. 11 400 Menschen und hat ca. 7 900 Workstations an 14 Standorten in den USA, Canada und den Philippinen.

http://www.ncogroup.com/Html/PressRelease/01-22-04_NCOG_RMHT.pdf


Das FBI hatte im Frühjahr 2001 NCO Baltimore nach Dokumenten durchsucht, wegen des Vorwurfs des Konkursbetrugs gegen das von NCO übernommene Unternehmen Creditrust, welches offene VISA und MasterCard-Forderungen aufkauft (und eintreibt). NCO hatte damit nach eigenen Angaben nichts zu tun.

http://www.bizjournals.com/philadelphia/stories/2001/03/12/daily26.html


gal.


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