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micropayment GmbH & Diagonal Inkasso

Dieses Thema im Forum "Servicenummern, Mehrwertdienste und Dialer" wurde erstellt von Vulpecula, 8 Februar 2011.

  1. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    Eben. Bei den neueren T-Com VoIP-Anschlüssen kann man sogar max. 30 Nummern bei T-Com direkt sperren lassen, man braucht also noch nicht einmal einen Router, der blocken kann (die Speedport können das nämlich nicht...). Lässt sich im Kundencenter einstellen.

    Ansonsten sind ja die Fritz-Phon-VoIP-Router weit verbreitet bzw. in baugleicher Form von anderen Firmen. Die können Nummern blocken.
     
  2. Nicko1998

    Nicko1998 Sehr aktiv

    Auch ich hab mittlerweile die nervigsten CallCenter und Umfragejodler über das Kundencenter gesperrt. Lediglich bei den lästigen Anrufen von "San Lorenzo Bioware aus Italien" gibts Probleme: Die rufen mit ständig neuen Nummern an. Aber da mach ich kurzen Prozeß.....:rofl:
     
  3. ricnic3

    ricnic3 Frisch registriert

    Da kommt mal wieder Bewegung rein.
    Nach endlosen abgeblockten Anrufen habe ich nun Post von einer Anwaltskanzlei namens - Hainke Schüler Alleyne Fumagalli Rechtsanwälte aus Hamburg bekommen.
    Die teilen mir aber auch nix neues mit. " Das gerichtliche Mahnverfahren steht bevor " Mittlerweile sind wir bei einer Summe von 147,85 Euro angelangt, für eine Forderung von 9,99 Euro, die ich im Vorfeld längst geleistet habe. Mal sehen, wo das noch hinführt? ;):)

    Ist die Kanzlei neu eingebunden in diesem Prozess, oder nur ein weiterer Baustein als Druckmittel? Hat schon jemand Post von denen bekommen?
     
  4. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    Möglicherweise ist das mit der Anwaltskanzlei eine neue Taktik.

    Aber wenn schon. Es ändert letztlich überhaupt nichts.

    Zum ersten:
    Selbst wenn ein Gericht feststellen sollte, dass die Forderung zu Recht besteht: dann kann der Gläubiger nicht die Zahlung von Anwaltsgebühren plus Inkassokosten zusammen verlangen. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte "unnötige Kostendopplung", die gemäß § 254 BGB ("Schadensminderungspflicht") eindeutig nicht vom Schuldner zu tragen ist. Entweder Inkasso oder Anwalt, aber beides gibbet nich.

    Zum zweiten:
    Ein Anwalt ist auch keine Behörde. Der hat zunächst einmal (solange er nicht wirklich vor Gericht klagt und auch noch dort gewinnt...) absolut null Sonderrechte. Der kann Dir zunächst einmal überhaupt gar nichts. Wenn er wirklich was will, soll er doch Klage einreichen. Dann muss er aber auch belegen können, dass der Anspruch zu Recht besteht. D.h. es wurde wirklich etwas bestellt bzw. in Anspruch genommen, und es wurde auf alle Kosten vorher hingewiesen etc.

    Zum dritten:
    Die wüste Drohung mit dem angeblich "bevorstehenden gerichtlichen Mahnverfahren" gehört zum Standard-Repertoire unseriöser Forderungssteller. Sollte tatsächlich einmal so ein gelber Brief mit dem Mahnbescheid ins Haus flattern, dann gilt: es muss (bei einer unberechtigten Forderung) Widerspruch innerhalb 14 Tagen ans Gericht eingereicht werden. Damit die Gegenseite keinen Vollstreckungstitel bekommt. Es reicht, wenn man auf dem beigefügten Formular ankreuzt: "Ich widerspreche der Forderung insgesamt", und unterschreibt, und das dann ans Gericht zurück schickt. Begründen muss man es nicht.

    Nach widersprochenem Mahnbescheid kriegt die Gegenseite keinen Vollstreckungstitel. Wenn die dann immer noch was wollen, können sie nur noch vor Gericht klagen. Aber siehe oben: Beweise.... Beweise?

    Weil der Mahnbescheid den Gläubiger auch Geld kostet (Gerichtsgebühr mindestens 32 Euro), bleibt es dann auch sehr häufig bei der "Ankündigung des Mahnverfahrens", denn nach dem Widerspruch ist die Gerichtsgebühr versenkt, und der Abzocker kriegt die nicht wieder - solange er nicht Klage einreicht. Und das will er ja gar nicht, wenn er schon keine Beweise vorlegen kann.

    Der Klein-Latz-Mir-Was "Bezahldienstleister" hätte im übrigen auch selbst ohne Inkasso und Anwalt schon längst den Mahnbescheid beantragen können. Dass sie dann ewig mit Inkasso und Anwalt herumfackeln, zeigt, dass sie selbst nicht an die gerichtliche Durchsetzbarkeit der Forderung glauben.
     

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