Vorsicht vor dem europ.Mahnbescheid

passer

Mitglied
http://www.kanzlei-thomas-meier.de/gbb-ltd-versendet-europaeische-zahlungsbefehle-aus-ungarn

Ein Europäischer Mahnbescheid kann in jedem Mitgliedsstaat vollstreckt werden, wenn die Einspruchsfrist von 30 Tagen nach Zustellung abgelaufen ist.
Das amtliche Formblatt für den Einspruch finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission: hier (HU für Ungarn anklicken und weiter) Achtung! Der Einspruch muss auf Ungarisch erfolgen.

Das ist meines Erachtens schon recht verwunderlich,und da könnte die Abofallenmafia auf Ideen kommen.
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Aus dem Antispam zum gleichen Thema:
Hippo schrieb:
Mal analog zum Knöllchenversand innerhalb der EU gedacht - da muß Frankreich z.B. wenn die in D vollstrecken wollen das ganze auf deutsch verschicken.
Gut es ist schon viel Blödsin in der EU verzapft worden, aber daß es möglich sein soll ausländische Mahnbescheide in der Fremdsprache rechtsgültig zu verschicken und bei Nichtreagieren vollstrecken zu können kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen

RA Meier schrieb:
Nein, Nein, der Zahlungsbefehl selbst (und das Formblatt zum Einspruch) waren ja auf Deutsch. Der Antrag lag auf Ungarisch bei und meiner Meinung nach müßte auch die ungarische Version des Formblattes ausgefüllt werden. Wie gesagt, es kann sein, dass die Notarin das auch auf Deutsch gelten lassen wird, wenn sie schon das deutsche Formblatt beilegt.
 

Reducal

Forenveteran
Immerhin funktioniert die Post nach Ungarn und kaum teurer als in D ist es auch nicht:
esnH.JPG
 

jupp11

Sehr aktiv
,und da könnte die Abofallenmafia auf Ideen kommen.
Halte ich für wenig wahrscheinlich. Kostet genau wie in Deutschland 23€ pro MB bei den zur Debatte stehenden angeblichen Forderungen.
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/ag/wedd/eumav/wichtigehinweise.de.html
Als Massengeschäft ziemlich untauglich, wie es die vergangenen fast sieben Jahre Abofallengeschichte in D gezeigt haben. Ein deutscher MB wird auch nicht geprüft. Trotzdem gibt es in D kein halbes Dutzend verifizierte MB bei Millionen Betroffener in der verflossenen Jahren. Außerdem ist das Abofallengeschäft z.Z ohnehin auf einem "historischen" Tiefpunkt angelangt, der noch tiefer werden kann >> http://www.landgericht-osnabrueck.n...gation_id=22465&article_id=102952&_psmand=157
Meldungen von Neubetroffenen gibt es so gut wie keine mehr, sondern höchstens noch Spätestnachlese, die schon fast an Eisweinlese erinnert ( passend zum momentanen Wetter )

Google schaltet de facto keinerlei Adsensewerbung mehr, die die Hauptquelle für die Abofallen waren.
 
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