überraschungseier

haudraufundschluss

Moderator
Teammitglied
ich wollte doch nur telefonieren! - ich glaube den wenigsten anschlussinhabern und denen, die es werden wollen, ist wirklich bewusst, auf was man sich heute dabei einlässt. genau genommen verhält es sich ja so: neben dem telefonanschluss bekommt man von der telekom eine art konto/kreditkarte zur verfügung gestellt, dass/die sich völlig unproblematisch auf unbekannte größen überziehen lässt. so ganz unverbindlich, einfach, unkompliziert und ohne jeglichen nachweis der kreditwürdigkeit - telefonanschluss und kreditkarte in einem mit ungeahntem potential. nur: benutze ich meine kreditkarte zu exzessiv, kommt innerhalb kürzester zeit ein nettes schreiben des institutes in dem man höflich auf den umstand hinweist, dass ich beim tätigen der umsätze "sicherlich versehentlich" mein limit überzogen habe - nichts geht mehr. bei meinem telefon verhält sich das etwas anders. da kann ich beim studieren der nächsten telefonrechnung aus allen wolken fallen und gebühren, die in die tausende gehen sind problemlos im rahmen des möglichen. und das kann sogar mehrfach hintereinander passieren - unabhängig von meiner finanziellen situation und selbst wenn ich längst zahlungsunfähig bin, muss hier noch nicht schluss sein. jede bank, jedes kreditinstitut würde hier den riegel vorschieben, aus angst kein geld mehr zu sehen, nicht so die telekommunikationsanbieter.
ich verwende die kreditkarte eigentlich recht gerne als zahlungsmittel im internet. bei zahlungen ins ausland hatte ich da auch schon ärger, jedoch ist es für mich bisher recht unkompliziert gewesen und mein geld habe ich jedesmal wieder zurückbekommen. unabhängig von den sicherheitsbedenken bei der übermittlung der nummer im internet könnte das ein grund sein, warum der kreditkarten-thread hier im forum so völlig verwaist ist.
worauf ich hinaus will, ist folgendes: unabhängig der existenzberechtigung von telefonmehrwertdiensten sollte das procedere beim abschluss eines vertrages über einen telefonanschluss damit eigentlich folgendermaßen aussehen: es sollte die frage geklärt werden, ob der anschluss neben der verwendung für telefonieren und internet im rahmen der bereitstellung einer dienstleistung als zahlungsmittel verwendet werden soll und ist das der fall, sollte die liquidität des kunden geprüft werden. spätestens hier wäre wohl jedem klar, dass er mit einer kreditkarte besser bedient ist. will ich hier in deutschen landen jedoch unsinniger weise einfach nur telefonieren und keine "sonstigen" dienstleistungen oder waren per telefonrechnung in anspruch nehmen und bezahlen, muss ich für eine gebühr, die entsprechenden mehrwertdienst-nummern sperren lassen.

http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=1473082&forum_id=26366

träume ich das zu ende, ist eigentlich folgendes denkbar:
...der kopfschuss war reine notwehr und offensichtlich das mildeste mittel, dass dem beschuldigten zu diesem zeitpunkt zur verfügung stand. schließlich hatte das opfer in der einen hand den telefonhörer und die andere an der wählscheibe und hätte mit seiner angekündigten tat mehre existenzen zerstören können....
...der scharfschütze erhielt seine freigabe zum schuss, als der täter zum telefon griff...



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