Poppen.de bzw. Libereco Inkasso

G

Gast 2012

#1
Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt und Frage:
Am 29.12.2011 habe ich eine kostenpflichtige Online-Mitgliedschaft bei Poppen.de abgeschlossen, am 04.01.2012 habe ich dieser per Mail widersprochen und der Abbuchung widersprochen. Prompt bekam ich heute Post vom Inkassounternehmen, dieser behauptet es läge kein Widerspruch vor (wie bei vielen anderen Betroffenen auch, wie ich mittlerweile im Inet recherchieren konnte). Ich habe an Poppen.de vorsichtshalber auch am 05.01.2012 noch einen Widerspruch gesendet und dazu auch so eine Art Bearbeitungsnummer bekommen. Auf meinen ersten Widerspruch wurde in der Antwortmail überhaupt nicht eingegangen, sondern nur darauf hingewiesen dass ich sofort den Bertrag bezahlen soll und erst dann meine Mitgliedschaft kündigen kann?!
Na ja lange Rede, kurzer Sinn: Da die Firma in Honkong ihre postalische Adresse hinterlegt hat, will ich jetzt nicht unbedingt auch noch per Einschreiben einen Widerspruch senden. Reicht die Mail aus? Sie wurde definitiv erhalten und auch mit einer Bearbeitungsnummer versehen und beantwortet.
Das Inkassobüro stellt sich quer und droht natürlich nach Zahlungserinnerung mit Mahnung und Mahnbescheid.
Vielen Dank und Gruß
 
G

Gast 2012

#3
Vielen Dank für die Links.

Ich habe noch eine Frage hierzu:

Der Betreiber bzw. das Inkassobüro im Auftrag des Betreibers schreibt mir jetzt, ich hätte kein Widerrufsrecht, da die Leistungen der Mitgliedschaft sofort zur Verfügung gestellt wurden.
Das höre ich zum ersten Mal.Gibt es so etwas tatsächlich?
In den AGB´S steht ganz deutlich die normale Widerufsklausel.
 
#5
Das höre ich zum ersten Mal.Gibt es so etwas tatsächlich?
Das gab es mal bzw war mal strittig. Mit Wirkung zum 04.08.2009 hat der Gesetzgeber den §312 d Abs 3 BGB (endlich) geändert. Weil es so schön war erinnern sich viele Anbieter noch heute an die herrlichen Zeiten und behaupten versehentlich, dass die erstmalige Nutzung das Widerrufsrecht erlöschen lasse.

Hier sind beide Fassungen:
http://www.buzer.de/gesetz/6597/al19716-0.htm
 
G

Gast 2012

#6
Das gab es mal bzw war mal strittig. Mit Wirkung zum 04.08.2009 hat der Gesetzgeber den §312 d Abs 3 BGB (endlich) geändert. Weil es so schön war erinnern sich viele Anbieter noch heute an die herrlichen Zeiten und behaupten versehentlich, dass die erstmalige Nutzung das Widerrufsrecht erlöschen lasse.

Hier sind beide Fassungen:
http://www.buzer.de/gesetz/6597/al19716-0.htm
Vielen Dank dafür!!
Das hilft mir weiter.

Ich habe dem Inkassobüro geschrieben, dass ich sehr wohl ein Widerrufsrecht habe und einfach der Dinge harre, die da evtl. noch kommen werden. Ansonsten ärgere ich mich schon genug über meine eigene Blödheit :mad:
 
#7
Gern geschehen.
Wenn wir Dich jetzt noch soweit bekommen,dass Du die Brieffreundschaft mit der Inkassotruppe aufgibst .... Oder glaubst Du den Burschen ist seit Jahren die Änderung entgangen?
 
G

Gast 2012

#8
Ja, die Brieffreundschaft habe ich nun auch gestoppt;)
Ich bin in die "Emotionsfalle" getappt, habe mich so geärgert, dass ich mich tatsächlich auf einen kurzfristigen und völlig sinnlosen Schriftwechsel eingelassen habe.
Nun ja wieder etwas dazu gelernt...
 
#9
Ich bin in die "Emotionsfalle" getappt, habe mich so geärgert, dass ich mich tatsächlich auf einen kurzfristigen und völlig sinnlosen Schriftwechsel eingelassen habe.
Für den gesamten Bereich der Abofallenabzocke gilt uneingeschränkt dieser Rat:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/02/03/blos-nicht-diskutieren/
Entgegen den Empfehlungen mancher Verbraucherzentralen kann ich Betroffenen nur raten, sich gar nicht auf eine Korrespondenz mit diesen Läden einzulassen. Auf sämtliche Einwände, und seien sie noch so begründet, kommen als Antwort nur Textbausteine mit immer denselben Drohungen (Vorratsdaten, Schufa, Gerichtsvollzieher).
Am besten ist es, dieses Gesülze einfach zu ignorieren. Entgegen der beharrlichen wiederholten Ankündigung gerichtlicher Schritte passiert nämlich fast immer – rein gar nichts.
Sollte so eine Abzockerfirma tatsächlich mal einen Mahnbescheid beim Amtsgericht beantragen, kann man dagegen mit dem dann beiliegenden Formular einfach Widerspruch einlegen. Es wäre dann Sache der Abzocker, den Prozess in Gang zu bringen. Dazu müssten sie ihren Anspruch begründen und das Gericht von der Forderung überzeugen. Was wenig wahrscheinlich ist.
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
#10
contact
ideawise limited
j*ius
jxxx lxxxx
tel: 02162663xxx
e-mail: [email protected]
website: http://www.hotelsxxxx.de
Ich sage zu dem Thema nichts, was ich mir selbst ausgedacht habe. Nein, ich suche mir einfach bei Google einen passenden Satz, z.B.
was heißt eigentlich Xing auf chinesisch?

Grüße nach Shanghai Hong Kong Barcelona! :)
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
#12
Mensch Meyer, Redu, die Dr...-Brüder kennst Du doch noch, oder?
Vielleicht sollte ich mich mal auf meiner Yacht mit Dir unterhalten, die ich mir von dem Schweigegeld der Dialermafia gekauft habe. Ich habe meinen Yachtführerschein übrigens in Bielefeld gemacht. Verdammt, gleich drei Lügen in einem Posting, aber macht nichts, Google macht eine Wahrheit daraus :)

Über die weit gereisten Popper kann man auch in der ZEIT etwas lesen. Echt. Keine vierte Lüge!
http://www.zeit.de/2008/35/C-Shanghai
Wobei... Das in der ZEIT ist vielleicht nicht so ganz die Wahrheit, oder eben leider nur ein Teil der Wahrheit über die "flotten Dre*er"
Sie kauften leicht einprägsame Internetseiten wie www.konzert.de und optimierten sie obendrein so, dass sie leicht von Suchmaschinen wie Google gefunden werden konnten. Wen sie damit auf ihre Seite gelockt hatten, leiteten sie via Link zu anderen Anbietern weiter – die ihnen dafür ein paar Cent »Vermittlungsgebühr« überwiesen. Bis 2004 war auf diese Weise genug Geld für eine Weltreise zusammengekommen.
Manchmal frage ich mich schon, für was Journalisten eigentlich bezahlt werden. Denn das zu den "einprägsamen Seiten" auch xp-antispy.de gehörte, hätte man durchaus ergoogeln können...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/XP-Antispy-Nach-Umzug-droht-Dialer-Homepage-82965.html

Ich weiß nicht, ob die Weltreise ohne die Dialer nur bis Paderborn geführt hätte. Haha, der nächste Kill-a-ha-ha-Witz. Tja, die Netzwerker finanzieren sich Weltreisen, die Netzwerkfahnder sitzen frustriert zu Hause und trösten sich mit blöden Witzen. Ich sollte mich doch allein vom Titel des Threads zu anderen Sachen inspirieren lassen, oder?

(Die Geldnot eines Studenten hat offenbar den Dr*-Brüdern zu ihrer trafficpumpe verholfen. Hihi, der nächste Insiderwitz)
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
#13
Was lernt man daraus? Dass man es zu etwas bringen kann, wenn man immer "hier" schreit, wenn es um etwas geht, das abartig ist oder "eigentlich verboten". Tja, das Internet vergisst nichts. Nur ich vergesse manchmal, was wirklich wichtig ist... Jetzt aber husch ins Bett. Ach ja, die abartig.de hat die Familie D* nicht gekriegt (oder gleich weiter verkauft), jedenfalls war dort 2003/2004 eine Weiterleitung in Verbindung mit einem Dialer, der Inhaber war "dro" und der Dialer kam von "hyro" (account=sor-10283). Dann wurde die Domain bei sedo geparkt, später gab es eine Weiterleitung zu einer - um es aber mal so richtig abartig pleonastisch zu sagen - ekelhaften Cyberservices-Seite... Falls jemand mitliest mit mehr Ahnung vom Internet als die "Zeit"...
Jetzt muß ich wieder den Bogen kriegen zu den Bielefeldern. Wo war ich gerade? Abartig? Schockierend? Ekelhaft? Verdorben? Ach ja, Dialer, klar... Hier treffen gleich zwei Leute aufeinander. Welcome, in der roten Ecke, aus OOOOhssstrriaaaa, der große Dialer-Haaaaaarrry, und hier, in der blauen Ecke, aus Bielefeld, Dschörmenie, der type-in-Guru...

2002? Wäre fast ein Thema für den Jubiläumsthread
 
F

Faires-Inkasso

#14
Hallo Gast 2012,

da das Unternehmen libereco von uns zertifiziert worden ist, werden wir den Vorgang mit dem Unternehmen besprechen.

Es ist richtig, dass ein Widerspruchsrecht besteht.

Sobald wir den Vorgang mit dem Unternehmen besprochen haben, werden wir die Ergebnisse auf unserer Webseite faires-inkasso.de veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Faires Inkasso
 
#20
@HIPPO
Wir ist die Zertifizierungsstelle von Faires Inkasso. Wie das Projekt funktioniert kann auf unserer Webseite www.faires-inkasso.de nachgelesen werden.

@TELETON
Bei uns werden die Geschenke ganz normal in Strassenkleidung ausgetauscht. Aber als ich klein war kam auch mal ein Mann im roten Mantel. :)

@JUPP11
Weil die Vorgänge n diesem Threat aus der Zeit vor der Zertifizierung stammen. Diese erfolgt zum 01.12.2011.

@RÜDIGER KUNZ
Nein, wir sind kein TÜV. Faires Inkass ist eine Verhaltenszertifizierung, d.h. wir prüfen nicht, wie die Akten im Unternehmen weitergereicht werden. Vielmehr versuchen wir Probleme wie das geschilderte zu lösen.
Ja, es gibt einen Prüfbericht und weitere Informationen auf unserer Seite. Außerdem kann sich jeder Betroffene bei uns melden, wir prüfen dann die Einzelnen beschwerden und berichten über die Ergebnisse der Prüfung.
 
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