MagentaCloud: Neukunde mit 15 GB oder Bestandskunde mit 25 GB

Der Jurist

Teammitglied
Mit der Umstellung von MagentaCloud im Dezember 2021 haben Kunden der Telekom zum Teil eine böse Überraschung erlebt.

Das Speichervolumen von 25 GB schrumpfte auf 3 GB zusammen.

Nach und nach wuchs es wieder für zahlende Kunden der Telekom: Neukunden bekommen 15 GB, Bestandskunden 25 GB, bei Nicht-Kunden blieb es bei 3 GB.

Wer in der Zeit der Umstellung um den 8. Dezember 2021, als mit der Cloud nichts mehr ging, etwa keine Daten zu löschen waren, wenn das Volumen überfüllt war, auf die Idee kam, den Dienst kurz ganz abzuschalten, erlebte eine böse Überraschung. Auch wenn er den Zugang gleich wieder eingerichtet hat, um wenigstens mit 3 GB arbeiten zu können, wurde zum Neu-Kunden erklärt.

Versuche, das Problem mit der Hotline zu klären, waren erfolglos. Auch Briefe an den Geschäftsführer für Privatkunden verpufften.

Dafür gab es dann heute Post an das Amtsgericht Bonn mit einer Klage wegen Schlechterfüllung des Vertrages.

Mal sehen, was daraus wird.

Fortsetzung folgt hier.
 

Der Jurist

Teammitglied
Nicht Behäbigkeit, sondern Hochnäsigkeit:

Die meinen glatt, durch das Abschalten des Dienstes sei er der Vertrag gekündigt. Mit der Wiederanmeldung sei ein neuer Vertrag geschlossen.
Das nehmen sie auch sofort in die Bestandsdaten auf, mit der Folge von zwei weiteren Jahren Bindung.
Aber ich will die mal hören, wenn ein wechselnder Kunde sagt, dass er mit der Abschaltung doch gekündigt hätte.

Oder ist der Neustart des Routers, weil er vorübergehend nicht verbunden ist, eine Kündigung?
 
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