M$ testet richtiges OS

technofreak

Forenveteran
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-01.08.03-002/
Microsoft testet Linux

Das Enterprise Engineering Center in Redmond ist ein Ort, an dem Microsoft normalerweise seine
eigenen Produkte testet. Im Mai wurde aber auch Software des "Erzfeindes" auf der Intel-basierten
Hardware des Testlabors installiert, heißt es in Medienberichten. Microsoft will von dem ehemaligen
"Krebsgeschwür" Linux lernen.

Vielleicht lernen die M$-Mitarbeiter ja mal, wie man ein "richtiges" OS baut.

tf
 

jockel

Frisch registriert
Es wäre ja wirklich zu hoffen, aber doch leider eher unwahrscheinlich.

Das ganze scheitert ja schon am Backslash als Pfadtrenner, Newline und CR als Zeilenendemarke und an der völlig idiotischen Aufteilung von Partitionen und Laufwerken in diese Buchstaben a: c: ... diese Idee kann ja nur von einem BS kommen, das mal QDOS hieß (Quick and Dirty Operating System) :)

Allerdings hier auch mal ein gutes Wort in Bezug auf Windows von mir: im Bereich Geschwindigkeit und Stabilität setzt Windows XP neue Maßstäbe. Da kann ein KDE oder Gnome (die einzigen wirklich ansprechenden Window-Manager unter Linux/X) geschwindigkeitstechnisch nicht mithalten.
Und was solche Funktionalitäten wie Drag'n'Drop angeht, da ist X - KDE/ X - Gnome noch Welten von einer annehmbaren Lösung entfernt.

Aber ganz ehrlich, wer braucht schon grafische Oberflächen? Mir langt eigentlich auch ein vi, ein /etc-Verzeichnis und eine schöne moderne bash um glücklich zu sein ;)...und das gibt es wiederum alles nicht unter Windows.
 

technofreak

Forenveteran
Aus deinem Posting läßt sich im Grunde das Dilemma Windows/Linux gut ablesen.
einschließlich Window ME (nein , hab ich nie benutzt) war es nichts weiter als eine grafische
Oberfläche aufgepfropft auf DOS. Ab Window NT 3.5 , 4,0 , 2000, und jetzt XP hat man mehr oder weniger
konseqent ein "echtes" Betriebssystem entwickelt. Dabei hat von ersten Tage an immer das
Userinterface im Vordergrund gestanden, weniger die Sicherheit . Aus dem Zwang heraus
abwärtskompatibel zu sein, sind diverse Klimmzüge entstanden, die sich nicht zuletzt in der
mittlerweile aberwitzigen Größe von XP niederschlägt. Was Bedienfreundlichkeit , Einfachheit
der Installation, Stabilität anbetrifft ist XP sicherlich das beste was bisher von M$ abgeliefert wurde.
Nur die endlosen (teilweise chaotischen) Updates , bugfixes , securitypatches, Servicepacks
können einem schon etwas die Freude verderben.
Andererseits ist Linux als Abkömmling von Konzept Unix sicherlich weitaus konsequenter als sicheres
OS angelegt und entwickelt worden. Dabei ist aber die Userfreundlichkeit sträflich vernachlässigt
worden. So lebt Linux nach wie vor in dem Dilemma zwischen OS-für Advanced User zu bleiben
und gleichzeitig der Anwenderfreundlichkeit von Windows hinterherzulaufen.

Als Webserver braucht man m.E nicht zu diskutieren, was die bessere Wahl ist.

Gruß
tf
 

technofreak

Forenveteran
Devilfrank schrieb:
Technofreak schrieb:
Was Bedienfreundlichkeit , Einfachheit
der Installation, Stabilität anbetrifft ist XP sicherlich das beste was bisher von M$ abgeliefert wurde.

Öhem...hüstel, hüstel
:stumm:

Was gibts hier zu hüsteln, ich hab nur gesagt das beste Dash, das es je gab, nicht das beste Waschmittel ;)
und zu der Aussage steh ich, ich hab bisher noch kein Windows gehabt , daß sich so plug&play installieren ließ wie XP.
Daß ich dann anschließend die bunten Wiesen mit dem Rasenmäher niedergemacht habe,
hat ja nur was damit zu tun, daß ich so "konservativ" bin. Die Kids (z.B der Sohn meines Freundes),
die nichts anderes kennen, sind tottraurig, wenn sie nicht ihre Teletubbies auf der Glotze sehen ....
 
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