Kündigung Handyvertrag bei Talkline

jupp11

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Bein Eingabe von "talkline unf".... bietet Google zwei Suchalternativen:
"talkline unfallversicherung" und "talkline unfreundlich"
beides sind demnach häufiger gefragte Suchwortkombinationen...
 

Hippo

Moderator
Teammitglied
Teleton - Du weißt aber daß ´ne Rechtschutz nicht mehr eintritt wenn der Abschluß erst nach dem ursächlichen Ereignis erfolgt ...
... und bei Talkline waren die doch schon vorher :cool:
 

Teleton

Sehr aktiv
Teleton - Du weißt aber daß ´ne Rechtschutz nicht mehr eintritt wenn der Abschluß erst nach dem ursächlichen Ereignis erfolgt ...
... und bei Talkline waren die doch schon vorher :cool:
Stimmt, ein brennendes Haus kann man nicht mehr gegen Feuer versichern.
Aber die Leute dürften den Sinn einer Rechtschutz eingesehen haben und für die Zukunft bereit sein.
 
G

gast10

Beratung über Wertschutzgarantie

Ich habe vor 2002 einen Vertrag bei Talkline abgeschlossen und war eigentlich immer zufrieden. 2008 habe ich mit einer Vertagsverlängerung ein neues Handy erhalten. Der gute Berater hatte mir aufgrund des Preises des Handys eine Wertschutzgarantie empfohlen, die ich auch mit 5 € bei diesem besagten Mitarbeiter von Talkline abgeschlossen habe. 2009 habe ich meinen Handyvertrag + die Wertgarantieversicherung schriftlich bei Talkline gekündigt. Die Eingangsbestätigung meiner Kündigung ist bei mir eingegangen. Nach vielen Anrufen von Talkline habe ich mich zu einer Verlängerung hinreißen lassen. Ich habe einen super Tarif bekommen, weil ich kein neues Handy in Anspruch genommen habe. Ich habe dem Talklinemitarbeiter bei diesem Gespräch ausdrücklich gesagt (obwohl ich schon schriftlich gekündigt hatte), dass ich diese Wertgarantie nicht mehr brauche. Er bestätigte mit die ganze Sache. Nun fand ich auf meinen Kontoauszügen einen Posten mit 8 €. Ich wusste nicht was das ist. Nach einem Anruf habe ich erfahren, dass diese Wertgarantie noch immer läuft und mittlerweile 8 € kostet. Ich hätte angeblich diesen Vertrag bei dieser Versicherung kündigen müssen. Ich habe aber alles über Talkline abgewickelt und der Versicherungsvertrag war auf einem Vordruck von Talkline. Auf Nachfrage bei Talkline ist das nicht ihr Problem.
Lange Rede kurzer Sinn, die Beraten nur das, was sie wollen. Ich fühl mich total veräppelt von Talkline. Es war auch mein Fehler, dass ich meine Auszüge nicht exakt kontrolliert habe. Trotzdem. Ich bin stink sauer. Ca. 200 € in den Sand gesetzt. Nun kündige ich, aber diesmal ohne Rückzieher.
 

Pik11

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Hi

ich habe auch eine Frage:

Im August 2011 wurde unverlangt eine Partnerkarte, welche (leider ohne Nachweis, also nicht als EInschreiben) zurückgesandt wurde und ebenfalls unverlangt eine [email protected] Away Flat gebucht.

Beides wird bis heute montalich berechnet. Leider wurde dies erst jetzt bemerkt.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1. In der Rechnung steht jeweils, daß sie binnen 8 Wochen beanstandet werden muß, und andernfalls als genehmigt gilt. Ist dies wirksam und das Geld damit weg? Oder kann man das immer noch anfechten?
2. Wir werden nun die Einzugsermächtigung aufheben, und künftige Beträge per Rechnung bezahlen. Darf man die zu unrecht eingezogenen Beträge (für Partnerkarte und Flat) von künftigen Rechnungen abziehen?

Vielen Dank schonmal!

Pik11
 

Teleton

Sehr aktiv
Die Partnerkarte und auch die Take Away Flat werden häufig per Telefon vermarktet an Leute die nicht schnell genug "nein" schreien.

Welche Rechtsnatur die an §45i TKG angelehnte Frist hat ist unter Juristen strittig. Die Anbieter sehen darin eine materielle Ausschlussfrist, wenn um dann vorbei. Richtigerweise wird man aber nur eine Beweislastumkehr darin sehen, das entbindet einen Anbieter dann nicht davon vorzutragen wie und wann der Vertrag zustande gekommen und über das Widerrufsrecht belehrt worden ist.
Eine Aufrechnung wird die Gegenseite wohl nicht ohne weiteres akzeptieren. Die Flat/Partnerkarte wird freiwillig maximal für die letzten 3 Monate erstattet. Wegen des Restes muß man sich dann zanken, wobei die bei einer Aufrechnung die Karte sperren und Schadenersatz für die restliche Laufzeit fordern.
 

Pik11

Frisch registriert
Hi

@Teleton: Danke, das ging ja schnell.

In der Tat erfolge die Buchung nach einem Telefonanruf.

Also wir werden erstmal den Basisvertrag kündigen und die überzahlten Beträge zurückfordern, mal sehen, was die darauf antworten.

Ist die Partnerkarte, so sie wirksam bestellt wurde, eigentlich ein separater Vertrag, oder nur eine zubuchbare Option zum Grundvertrages?

Was ist eigentlich, wenn die [email protected] away-Option eine MVLZ von meinetwegen 24 Monaten hat und man den zugehörigen Mobilfunkvertrag kündigt. Kann die dann a.) separat weiterlaufen, oder b.) erlischt die zwangsweise, wenn der Telefonievertrag beendet wird oder c.) verlängert sich dann der Basisvertrag um eben diese 24 Monate ab Buchung der Option??

Gruß...

Pik11
 

Teleton

Sehr aktiv
In der Tat erfolge die Buchung nach einem Telefonanruf.
Wie sieht es mit der Widerrufsbelehrung aus? Erst eine ordnungsgemäße Belehrung startet die 2-Wochen-Frist.

Partnerkarte: Müßte man in den Tarifbedingungen nachsehen. Es gab früher Partnerkartenverträge die nach Tod der Hauptkarte alleine weiterlebten und eine eigene MLZ hatten. 24 Monate geht nur bei nem Neuvertrag (§309 Zif 9 BGB).

TAke away: Müßte man auch in den Tarifbedingungen nachsehen: Entweder a oder b.
 

Pik11

Frisch registriert
Vielen Dank Teleton!

Sehe ich das richtig, daß bei solchen Telefonverträgen eine vollständige und ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung gar nicht möglich ist, wenn der Verkäufer nicht ellenlange Formulierungen vorlesen möchte?

Ein einfacher Satz "Sie können 14 Tage kostenlos testen und bei Nichtgefallen zurücksenden" reicht ja sicher nicht aus.

Welche Anforderungen sind denn an eine telefonische Widerrufsbelehrung zu stellen, bzw. gab es da nicht das "Textformerfordernis" vor Vertragsabschluß, wenn ich mich richtig entsinnne??
 

Teleton

Sehr aktiv
Eine mündliche WR-Belehrung reicht nicht aus, Du hast recht es muß Textform (Buchstaben auf Datenträger) sein. Die kann vor, während oder nach Vertragschluß erfolgen.
 

senioreninfo

Frisch registriert
AW: Kündigung Handyvertrag bei Talkline

Ich möcht dich noch auf einen weiteren wichtigen Punkt hinweisen:


Wenn man das nicht macht entstehen weitere Kosten!

Das ist richtig geschrieben und wirklich zu beachten. Von anderen Providern hört man nicht, dass die Karten zurück geschickt werden soll/muss. Hier ist nämlich wieder eine große Einnahmequelle für den Provider. Immerhin 25 € pro Versäumnis.
 

Heiko

root
Teammitglied
Das ist richtig geschrieben und wirklich zu beachten. Von anderen Providern hört man nicht, dass die Karten zurück geschickt werden soll/muss. Hier ist nämlich wieder eine große Einnahmequelle für den Provider. Immerhin 25 € pro Versäumnis.
Bei den meisten die ich kenne sollst Du die alten Karten wegschmeißen. Habe ich grade erst wieder bei O2 erlebt. Wäre ein Indiz dafür, dass das letztendlich eine Maßnahme zur Gewinnoptimierung ist.
 

senioreninfo

Frisch registriert
Prima Teleton
Bei mir waren es damals noch 25 €. Scheinbar ist es inzwischen billiger geworden. Allerdings hatte damals Talkline heute mobilcom-debitel nach Einspruch und sogar Zeitüberschreitung doch noch verzichtet. Vorher habe ich von einem anderen Verzicht auch schon gelesen. Die letzten Karten habe ich dann rechtzeitig hingeschickt. Von dem Urteil wusste ich noch nicht. Wahrscheinlich werden nur die Untätigen bestraft. Aber jetzt ist es in dem Link genau zu lesen
 

Pagol

Frisch registriert
ich schilder mal mein "problem" das ich mit meiner kündigung habe und das ich so im internet noch nicht gefunden habe.
ich hab schon mehrere berichte gesehen wonach talkline aus 24 monaten vertragslaufzeit 24,x macht.
bei mir ist es anscheinend andersherum und sie machen aus 24 jetzt 23,x...wonach dann aber meine kündigung zu spät wäre.
fall: vertragsabschluss mitte juni 2010, 24 monate vertragslaufzeit wie agb.
kündigung jetzt anfang juni 2012.
bestätigung der kündigung jetzt erhalten. mit bestätigung der kündigung zum ende 31.05.2013.
was talkline nicht direkt schreibt, mir aber anscheinend zu verstehen geben will, ist dass ihrer auffassung nach der vertrag gar keine 24 monate (wie in den AGB) angegeben gelaufen wäre sondern nur 23,x und ende mai zu ende gewesen wäre. und ich demnach um die dreimonatsfrist einzuhalten im februar noch hätte kündigen müssen und die frist verpasst hätte. und der vertrag somit jetzt noch ein jahr läuft bis ende mai nächsten jahres.
zum ende der vertragslaufzeit mit 31.05.2013 wird von talkline dabei ausdrücklich auf die agb verwiesen.
die wiederum keine laufzeiten bis monatsende oder kündigung zum monatsende etc vorsehen.
nach meiner auffassung habe ich durch den vertrag anspruch auf 24 monate vertrag. exakt, taggenau.
und im rahmen dieser vertragslaufzeit fristgemäss gekündigt.
wie ist eure meinung dazu?
 
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