Kostenfalle DSL

biokybernetik

Frisch registriert
Die Möglichkeiten eines [........] wachsen täglich.

Gleich mehrfach
1. Termin der Einrichtung eines DSL-Anschlusses wird nicht eingehalten, dafür berechnet er dann mehrere hundert €
2. Die vereinbarte Speed wird nicht eingehalten, sie beträgt höchstens 50%
3. Die hochgeladene Webseiteseite wird im Quellcode verfälscht.
4. DSL Provider wechseln ist problematisch, da kein reibungsloser Übergang
vereinbart werden kann und Telefon und DSL dann wochenlang still liegt.

Zu 1.
Ich habe mich für einen DSL-Provider entschieden, der mir zusagte, den DSL-Anschluss innerhalb von 8 Tagen zu realisieren und mir das auch noch schriftlich bestätigte. Preis 29.90 € mit Telefonflatrate. Natürlich kann er den Termin nicht halten und nennt mir ein 0800 Nr. mit der ich mich über das Telefon einloggen kann. In seiner Preisliste ist das nicht zu ersehen.
Ich bekomme dann 2 Rechnungen von je über 100 €.
Das wäre eine kostenpflichtige Verbindung. Nichts mehr davon, dass die ersten 3 Monate kostenlos sind.
Meiner Ansicht nach beginnt der Vertrag zum vereinbarten Zeitpunkt, d.h. eine Woche nach der Anmeldung. Hält er ihn nicht ein, ist er zum Schadenersatz verpflichtet. In diesem Fall ist der Schaden, der vom Ihm ergaunerte Betrag.

Zu 2
Das ist aber nicht alles. Vereinbart wird mit Kostenzuschlag ein Übertragungsrate 4000. Die hat er nicht mehr im Angebot und der Speedtest ergibt eine Rate von 2000. Für den gleichen Zuschlag bietet er jetzt 6000 an.

Zu 3
Ich musste den Provider für meine Internetseite wechseln, da dieser in seinem homebereich noch 11 !!! Webseiten anführt, davon 2 mit je einem Wort und eine doppelt ist und das seit Jahren. Der Betreiber ist nicht ansprechbar.
Da ich nun nicht 30 mB Seiten sofort umstellen kann und andererseits die Seiten von den Suchmaschinern erkannt werden müssen, was Jahre dauert, habe ich die Indexseite mit einem Umleitungsvermerk
(Quellcode) <meta http-equiv="refresh" content="1; URL=http://home.xxxxxx.de/yyy> versehen. Auf der hochgeladenen Seite ist dies auch zu erkennen. Die abgestrahlte Seite weist aber eine kleine Änderung auf, dem Befehl wurde durch ein vorgestellt es x (<x meta http-equiv=".....) unwirksam gemacht.
Ich habe mich dann bei einem anedren Provider um eine kostenlose Webseite bemüht und dort funktioniert das. Ein weiteres Problem ist, dass er vorschreibt wie der Unterordner zu nennen ist, bedeutet, die Struktur zu ändern. Auch den Namen nach de/schreibt er vor und verlangt dazu noch /~x-yyy
Auf mehrfache Beschwerden antwortet er nicht.

Zu 4.
Das Problem ist nicht gleich zu lösen, da der Vertrag 2 läuft und bei Wechsel des DSL Providers mit mehrwöchentlicher Unterbrechung der DSL-Verbindung zu rechnen ist, da ja die Telekom der Eigner der Leitungen ist, die an den Provider vermietet und da natürlich die DSL- Umbindung anderer Provider nicht beschleunigt. Auch Auskünfte über die Dauer sind weder von Telekom noch vom Provide zu erhalten, der dann daraus noch Kapital schlägt.

Hier ist es notwendig, dass eine Aufsichtsbehörde das überwacht, Beschwerden nachgeht und die Provider zur Kasse bittet
 

biokybernetik

Frisch registriert
AW: Kostenfalle DSL

Ist zwar ärgerlich, was am Markt so passiert aber für derartig zivile Belange kann es keine Aufsichtsbehörde geben.

Es geht hier nicht um die Belange eines Einzelnen, sondern um den massenhaften [........]. Aufgrund der Spezilität merken die meisten diesen [..........] nicht. Da nützen auch nicht die Klagen eines Einzelenen Betroffenen.

Ich habe den Artikel ins Forum gestellt, weil viele diesen [.......] gar nicht merken.

Es ist nicht zivil, wenn die Provider sich ungerechtfertigt bereichern, die Kunden verärgern usw. Wenn alles erlaubt ist, was nicht direkt verboten ist.
Das ist der Zerfall der Gesellschaft der auf vielen Bereichen eintritt.
 

Reducal

Forenveteran
AW: Kostenfalle DSL

...du sagst es und damit wirst du ohne weiter Hilfe leben müssen! Ich finds übrigens auch nicht gut, weil ich eigentlich einer von gestern bin.
 

Wavestar0759

Frisch registriert
AW: Kostenfalle DSL

@ biokybernetik

Ich weiß zwar nicht bei wem Du den Anschluss bestellt hast, kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass zumindest Punkt 1 in ca 95% der Fälle am Kunden liegt.

Ich arbeite im Auftrag des rosa Riesen und schalte täglich Anschlüsse der unterschiedlichsten Provider. D.h. wir werden von diesem beauftragt, am Tag X in der Zeit zwischen 8 und 12 Uhr den Anschluß zwischen Vermittlungsstelle und Wohnung des Kunden zu schalten. Der Endkunde erhält zuvor eine Benachrichtigung von seinem Provider, in der ihm der Termin mitgeteilt wird und er darauf aufmerksam gemacht wird, dass an diesem Tag der Zugang zur Wohnung, dem Keller und ggf. Verteilerraum zu ermöglichen ist. In den meisten Fällen stehe ich dann vor der Haustür und klingle mir nen Wolf oder suche vergeblich nach dem Namen, was oft schon durch den Buchstabensalat des Namens eine Qual ist. Also geht der Auftrag zurück an den Provider mit Vermerk, warum nicht erledigt. Dieser vergibt dann einen neuen Termin und das Spiel geht von vorne los. Und Du magst es glauben oder nicht, ich hatte schon Aufträge mit "4. Anfahrt" und der Kunde war wieder nicht da, oder im Auftrag stand immer noch keine Wohnungsnummer! Und ich habe keine Zeit, ein Hochhaus mit ca 250 Wohnungen nach dem Kunden abzuklappern, zumal die meisten Mieter nicht in der Lage sind, ein Namensschild an die Wohnungstür zu kleben! Naja und jedes Mal "Keiner da" bringt eine Verzögerung von mindestens 6 Tagen bis zum nächsten Termin. Pech für den Kunden, Arbeitsplatzsicherheit für mich :)

Zu 2. muss ich sagen, dass dies mittlerweile bei fast allen Providern so ist. Das wird dann so schön mit "...bis zu 6000 mb" beworben. Und 1000 mb sind auch "bis zu 6000 mb".

Zu 3. kann ich nix sagen, weil ich davon keine Ahnung habe. Also besser Klappe halten *gg*

Zu 4. Wie schon unter 1. gesagt: Egal ob das ein Wechsler von T-Home zu einem Provider ist, oder der Kunde von einem zum anderen Provider wechselt. Wenn bei der Beauftragung nix schief gelaufen ist, keine Kündigungsfristen bestehen und der Auftrag nicht extrem kurzfristig erteilt wird, sollte das ohne Probleme klappen. Denn am Umschalttag wird die Leitung in der Vermittlungsstelle vom Port des einen auf den Port des anderen Providers umgeschaltet. Manchmal wird zwar auch die Leitungsführung bis zum Haus geändert, aber auch das klappt (Zugang zum Verteiler im Haus vorausgesetzt) reibungslos.

Es gibt übrigens ein schönes Forum http://www.dsl-forum.de/ , wo Du mehr über sowas lesen kannst. (Hoffe dies ist keine unerlaubte Werbung)
 

biokybernetik

Frisch registriert
AW: Kostenfalle DSL

zu 1.

Da lag nichts am Kunden, denn man brauchte nicht in die Wohnung und war auch nicht in der Wohnung. Schriftlich bestätigt war der Anschluß innerhalb 1 Woche auch!
Anderen ging es ebenso. Und mit dem, der umschaltet bekomme ich keinen Kontakt.

Zu 2.

Auch wenn alle Provider das so machen, bleibt es Betrug, denn Sie kassieren monatlich für diese Leistung über 2000 MB und da macht es die Masse.

Zu 4.

Das konnte mir keiner der Provider zusagen, da er von der Telekom abhängig ist. Leider muß ich noch 17 Monate warten.
 
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