cleverbridge AG bucht von meinem Bankkotno ab

cocktail

Frisch registriert
Liebe Forumsgemeinde,
ich hatte von der Firma cleverbridge AG eine Mitteilung bekommen, dass über mein Avira-Programm € 94,95 abgebucht werden.
Ich hatte bei Avira nachgefragt, ob das stimmt, habe aber keine Antwort erhalten. Bei meiner Bank habe ich diese Abbuchung vom 27.07. 19 zurückgefordert. Ich bemerkte dann leider erst, dass cleverbridge AG in vergangener Zeit bereits € 329,20 abgebucht hatte. Bitte helft mir, was ich tun kann. Danke!
 

Reducal

Forenveteran
ch bemerkte dann leider erst, dass cleverbridge AG in vergangener Zeit bereits € 329,20 abgebucht hatte. Bitte helft mir, was ich tun kann. Danke!
Wie hier schon geschrieben, bin ich mit diesem etwas konfusen Haufen Geldscheffler auch persönlich verbunden. BenTigger hat Recht, nicht genehmigten Lastschriften kann man 13 Monate lang widersprechen. Auf das das Problem, das wissen die Bankangestellten oft nicht,
muss man hinweisen:

Wird vom Konto des Bankkunden eine Abbuchung in Form einer Lastschrift vorgenommen, zu der der Bankkunde vorher keine Genehmigung erteilt hat, so handelt es sich um eine widerrechtlich erfolgte Lastschriftabbuchung.

Eine nicht berechtigte illegale Abbuchung kann nach dem SEPA-Basis-Lastschriftverfahren innerhalb von 13 Monaten zurückgebucht werden, nachdem die Bank ihren Kunden von dieser Kontobelastung informiert hat. Eine solche Information geschieht im Regelfall über den Kontoauszug.

Hierzu heißt es in Abschnitt B, Punkt 2.6.1 der "Sonderbedingungen für den Lastschriftverkehr":

"Im Falle einer vom Kunden nicht autorisierten Zahlung hat die Bank gegen den Kunden keinen Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen. Sie ist verpflichtet, dem Kunden den von seinem Konto abgebuchten Lastschriftbetrag unverzüglich zu erstatten. Dabei bringt sie das Konto wieder auf den Stand, auf dem es sich ohne die Belastung durch die nicht autorisierte Zahlung befunden hätte."

Und weiter in Abschnitt B, Punkt 2.6.5 Absatz 2:

"Ansprüche des Kunden (...) und Einwendungen des Kunden gegen die Bank aufgrund nicht oder fehlerhaft ausgeführter Zahlungen oder aufgrund nicht autorisierter Zahlungen sind ausgeschlossen, wenn der Kunde die Bank nicht spätestens 13 Monate nach dem Tag der Belastung mit einer nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Zahlung hiervon unterrichtet hat. Der Lauf der Frist beginnt nur, wenn die Bank den Kunden über die Belastungsbuchung der Zahlung entsprechend dem für Kontoinformationen vereinbarten Weg spätestens innerhalb eines Monats nach der Belastungsbuchung unterrichtet hat; andernfalls ist für den Fristbeginn der Tag der Unterrichtung maßgeblich."

* mein Kontakt ist nicht mehr bei Cleverbridge, 23.01.2020
 
Zuletzt bearbeitet:
S

S.Samp

Auch mir haben die einen Betrag von meinem Konto für ein seid 2 Jahren nicht mehr vorhandenes Abo abgezogen. Auch auf meinem Kundenkonto ist dieses Abo längst nicht mehr vorhanden. Habe das Geld von der Bank zurückbuchen lassen. Wie kann es sein das die eine Lastschrift veranlassen können ohne meine Genehmigung? Ich hoffe da kommt jetzt nicht noch einen Rattenschwanz hinterher....
 
S

S.Samp

Offensichtlich scheint es rentabel zu sein. Bucht vlt nicht jeder zurück.... hat vlt nicht redet einen regelmäßigen Überblick übers Konto....
 
K

Keller

Cleverbridge AG hat soeben ebenfalls für 2 Software ohne Einverständnis resp. Bestellung mein Konto belastet.
Ich habe deshalb bereits meine Kreditkartenfirma informiert, die nun versucht, die Gelder zurückzufordern.
Was sind die Erfahrungen mit Cleverbridge?
Wie habt Ihr solche Situationen gelöst?
 

Reducal

Forenveteran
Das hast du so schon richtig gemacht. Allerdings hättest du dich auch an den Support von Cleverbridge wenden können, was du obendrein, unter Angabe des Buchungstextes vom Kontoauszug, auch machen solltest. Denn es kann ja gut sein, dass derjenige, der deine Kreditkartendaten bei der Bezahlung angegeben hat, auch deine persönlichen Daten bei der Registrierung genutzt hat. Dann nämlich bekommst du auch Inkassoschreiben. Nur einfach der Buchung zu widersprechen, könnte zu kurz gesprungen sein.

Ansonsten - Cleverbridge ist meines Erachtens ein seriöser Anbieter, hat aber in deinem Fall den Zahlungsausfall selbst zu tragen. Die Kreditkartenstelle wird von dir vermutlich eine Strafanzeige erwarten. Die bringt zwar nichts - außer dem Aktenzeichen - und die kann man auch online machen, Bestätigung ausdrucken und vorlegen - fertig!
 
E

ENGELHARDT

Das ist einfach Computerbetrug, wenn man AVIRA kündigt und cleverbridge
hat von meinem Konto 9,95 EUR versucht abzubuchen .Die Kripo wird sich der
unverschämten Sache annehmen. Dadurch hat meine Hausbank mir 1,90 EUR
Gebühr belastet
 

BenTigger

Master of Desaster ;-)
Teammitglied
Ich würde mir eher Gedanken darüber machen, ob ich nicht lieber meine Hausbank wechsle.
Wenn jemand unberechtigt Geld von meinem Konto abbucht, dann hat der Abbuchende die Gebühren zu zahlen.
(und das ist unberechtigt, wenn ich mit einer Kündigung auch die Einzugsermächtigung entzogen habe)

Wenn du jedoch die Einzugsermächtigung nicht widerrufen hast, und bei Cleverbridge der Zahlungslauf noch nicht gestoppt wurde, dann ist das kein Computerbetrug, sondern einfach ein Servicefall, den du bei Cleverbridge beanstanden kannst.
Hier sieht es jetzt so aus, als wenn du jede menge Fehler gemacht hattest.
Die Kripo wird sich deswegen nicht damit beschäftigen, da es kein Kriminal-Fall ist, der von der Kriminal-Polizei (das ist die Kripo) bearbeitet wird.
Das ist kein Fall von Strafrecht, sondern eher Zivilrecht und wenn du kein Gehör bei Cleverbridge bekommst, kannst du dann einen Rechtsanwalt beauftragen, für dich die 1,90 € zurückzufordern.

Also sich erst mal schlaumachen, bevor man solch einen Unsinn verfasst. Aber deinen Ärger kann ich durchaus nachvollziehen.
 
Oben