Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

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tuxedo

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AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Achso. Das Formular.
Danke. :cool:

Gruß
Matthias
 

sascha

Administrator
Teammitglied
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Klingt lustig. Mal sehen, mach ich vielleicht.

Ich bekomm zwar auch garantiert anders Ruhe hinein, aber das wär mal ein hübscher Gag.

Bitte, bitte tu es - und frag dann bitte alle zwei Tage nach, was draus geworden ist :cool:
 

Captain Picard

Commander
AW: Neue Masche: Einladung zum Lebensprognose-test mit Gewinnspiel

wird fortgesetzt…
ist mir offengestanden etwas zu mühsam, jede sinnbefreite Antwort
mit den folgenden merkbefreiten Antworten
abzugleichen. Ich werd den Eindruck nicht los, dass es eine Kombination/Sequenz
von Autoanwser/Textbausteinen ist,
die gelegentlich von Hilfskräften unterbrochen wird, um so etwas
wie einen "human touch" reinzubringen.
Die Autoanswerfunktion hat aber einen deutlich höheren IQ
 

Antidialer

Frisch registriert
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Heute früh kam die erste Mahnung per E-Mail. Das Spiel geht weiter :):).

Posting 2 aktualisiert...
 

tuxedo

Mitglied
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Ist das eigentlich nicht irgendwann Belästigung?

Ich meine solche Firmen bzw deren Inkasso-Partner verschicken eine Mail nach der anderen, in der immer wieder zur Zahlung aufgefordert und mit gerichtlichen Schritten gedroht wird. Ist denn da nicht irgendwann eine Grenze erreicht, bei der der Firma nichts anderes übrig bleibt als vor Gericht zu gehen, ab der sie keine Mails oder Briefe mehr an den Kunden schreiben kann, ab der der unfreiwillige Kunde sich zu recht belästigt fühlen kann und seinerseits rechtliche Schritte einleiten kann?

Was ich als Frage zu formulieren versuche ist, muss irgendwann die Firma aufhören mit dem Schreiben von Mahnungen und endlich konkret vor Gericht ziehen? Oder kann die das nach belieben fortsetzen?

Gruß
Matthias
 

Captain Picard

Commander
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Was ich als Frage zu formulieren versuche ist, muss irgendwann die Firma aufhören mit dem Schreiben von Mahnungen und endlich konkret vor Gericht ziehen? Oder kann die das nach belieben fortsetzen
Wenn sie in Deutschland säßen, könnte man sie mit einer negativen Feststellungsklage überziehen,
aber in der Schweiz?
http://forum.computerbetrug.de/showthread.php?t=46190
 

Antidialer

Frisch registriert
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Und weiter geht es:

Gestern kam die 2. Mahnung, mal sehen, wann die endlich das Inkasso von der Kette lassen...

---neu---neu---Update 03.04.2007---neu---neu---

Support:

Sehr geehrter Herr Antidialer

Wir möchten Sie daher noch einmal bitten, den Betrag umgehend zu überweisen, um eventuelle Kosten durch Mahnverfahren und späteres Einschreiten eines Inkassobüros zu vermeiden.

Arbeitsmethoden von Inkassobüros sind:

- den Schuldner durch wiederholte briefliche, telefonische oder persönliche Mahnungen zur Zahlung zu bewegen,
- durch Zwangsvollstreckung mit Hilfe des Gerichtsvollziehers eine Pfändung herbeizuführen,
- die Information des Schuldners über mögliche juristische Folgen seiner Säumigkeit (Klage, Pfändung usw.),
- das Auffinden von Werten, die sich im Eigentum des Schuldners befinden und dem Gerichtsvollzieher für eine Pfändung empfohlen werden, z.B. vom Schuldner versteckter Schmuck oder Bankkonten,
- das Verwerten von Kreditsicherheiten,
- das Aushandeln und Abwickeln von Ratenzahlungen, Stundungs- und Vergleichsvereinbarungen

Befindet sich der Schuldner bei Beauftragung eines Inkassobüros bereits in Zahlungsverzug, so hat der Schuldner auch die berechtigten Kosten des Inkassobüros zu tragen.

Ich:

sie wollen es wohl nicht kapieren?

Ich freue mich ihr Inkassobüro! So lange ihr Inkassobüro mit mir beschäftigt ist und sich an mir die Zähne ausbeißt, haben ja vielleicht ihre übrigen unfreiwilligen Kunden etwas Ruhe.

Was dachten sie eigentlich, was ihr Inkassobüro bei mir bewirkt? Schlotternde Furcht und sofortige Zahlung? Ich bitte sie, ich hab allein im letzten Jahr 5 Inkassobüros verschlissen, dachten sie ernsthaft, sie könnten mich damit irgendwie unter Druck setzen?

Gehen wir ihre Drohungen doch mal im Einzelnen durch:

ihr Inkassobüro wird versuchen, mir nette Bettelbriefe zu schreiben und mich vielleicht sogar mal anrufen. Da freu ich mich schon darauf. Leider haben Inkassobüros die dumme Angewohnheit, sich nach meinem ersten Schreiben nie wieder zu melden. sie können sich sicher nicht wirklich denken, woran das liegen könnte?

Daneben will mich ihr Inkassobüro über die möglichen juristischen Folgen meiner Säumigkeit informieren. Wird ja immer besser. Ich für meinen Teil werde ihr Inkassobüro sehr gerne über die zivil- und strafrechtlichen Folgen von weiteren Beitreibungsversuchen informieren.

Und zuletzt, oh Schreck, Gerichtsvollzieher, Zwangsvollstreckung und Pfändung? Sie gestatten, dass ich laut lache. Eine Zwangsvollstreckung setzt den Erwerb eines vollstreckbaren Titels voraus. Diesen Titel pflückt man aber nicht so einfach vom Baum, sondern er setzt ein gerichtliches Mahnverfahren und einen Prozess voraus.

Um einen vollstreckbaren Titel zu erwerben, müssen sie mich also verklagen (Bitte, Bitte, Bitte). Und wir wissen doch beide, dass sie sich mit dieser nicht existenten Forderung niemals vor ein deutsches Gericht wagen können. Das Gericht würde nämlich nicht nur ihre nicht existente Forderung einfach abschmettern, sondern zugleich ihr ganzes Geschäftsmodell für Null und Nichtig erklären. Und ich für meinen Teil werde dafür sorgen, das auch jeder, der es wissen muss, von einem derartigen Urteil erfährt und begreift, das es keinen Grund gibt, über die Begleichung ihrer dubiosen Forderungen auch nur nachzudenken.

Aber wenn sie unbedingt vor Gericht wollen, kann ich gerne helfen. Die Kosten meiner negativen Feststellungsklage werden sich sicher auch bei einer Schweizer Firma eintreiben lassen. Sie haben ja ein deutsches Konto, welches ich pfänden lassen kann.

Übrigens, ein Verzug setzt voraus, dass überhaupt eine Forderung besteht. Da in unserem Fall keine Forderung ihrerseits besteht (da ich mich auf ihrer dubiosen Seite weder angemeldet habe noch sonst in irgendeiner Weise einen gültigen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe, für den sie beweispflichtig sind), wird ihr Inkassobüro selbstverständlich auf seinen Kosten sitzen bleiben. Und nicht vergessen, renitente Kunden verursachen einiges an Kosten.

wird fortgesetzt...
 

sascha

Administrator
Teammitglied
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

:dafuer: Wüssten alle Betroffenen so gut über die Hintergründe Bescheid, gäbe es dieses "Geschäftsmodell" wohl gar nicht mehr...
 

Antidialer

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AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Die können offenbar nicht genug bekommen. Gestern kam die letzte Mahnung, garniert mit den üblichen Drohungen. Zeit, mal mit etwas größerem Kaliber zurückzuschießen, ehe ich mir dann das Inkasso vornehme.

----------------------Update 08.04.2007----------------------------

Support:

Sehr geehrter Herr Antidialer,

Sie haben unseren Service bestellt, den offenen Rechnungsbetrag jedoch noch immer nicht beglichen. Während der Anmeldung haben Sie uns explizit bestätigt, dass Ihnen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen bekannt sind. Über die Vertragsbedingungen und die anfallenden Kosten waren Sie entsprechend informiert.

Trotz der Rechnung vom 2007-02-27 und der 1. Mahnung vom 2007-03-28 haben Sie noch nicht reagiert.

Da Sie mit Ihrer Bestellung / Registrierung vom 2007-02-08 17:12:16 mit der IP 64.246.18.83 einen rechtsgültigen Vertrag mit uns eingegangen sind, sind wir berechtigt die Forderung unter Umständen gerichtlich geltend zu machen.

Laut unseren Unterlagen wurden bei Ihrer Registrierung falsche Daten angegeben. Folgende Angaben liegen uns vor:

Herr Antidialer
****
****
Deutschland
Geburtstag: 1934-08-11

Bitte teilen Sie uns die korrekten Daten umgehend mit.

Wir erwarten innerhalb der nächsten 7 Tage eine Reaktion Ihrerseits, ansonsten müssen wir von einem Betrugsdelikt ausgehen und gegebenenfalls Strafanzeige gegen Unbekannt erstatten.

Folgende gespeicherte Daten können wir den Ermittlungsbehörden vorlegen:

- Registriert am 2007-02-08 17:12:16 mit der IP 64.246.18.83


------------------------------------------------------------------------------------------

Da wir keinerlei Interesse haben, gegen Sie weitere Schritte einzuleiten, geben wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den offenen Rechnungsbetrag innerhalb der nächsten 10 Tage auf folgendes Konto einzuzahlen:

Betrag: 59,00 Euro - Rechnung vom 2007-02-27
Mahngebühr: 3,50 Euro - Gebühren 2. Mahnung
Bereits bezahlt: 0,00 Euro

Zahlungsempfänger: Zentrale Abrechnung I / Internetservice
Kontonummer: ********
Bankleitzahl: *******
Kreditinstitut: *******
Verwendungszweck: *********

offener Betrag: 62,50 Euro

------------------------------------------------
IBAN: DE05 5001 0111 1593 ****
SWIFT-BIC: ESSEDE5****
------------------------------------------------

Sollte die Zahlung nicht fristgemäß bei uns eingehen, werden wir den Fall prüfen und gegenenfalls oben genannte Schritte einleiten.

Wichtiger Hinweis:
Sollten Sie mit absoluter Sicherheit sagen können, dass Sie Ihre Daten niemals auf der oben genannten Internetseite eingetragen haben, teilen Sie uns dies bitte umgehend mit. Die gegen Sie geltend gemachte Forderung wird in diesem Fall als hinfällig betrachtet. Jedoch bitten wir Sie, eine Strafanzeige gegen Unbekannt, mit Hilfe der bei der Anmeldung übermittelten IP-Adresse, zu erstatten.

Wenn sich im Laufe der strafrechtlichen Ermittlungen herausstellt, dass doch Sie der Nutzer oben genannter IP-Adresse waren, haben Sie mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Zudem werden wir in einem solchen Fall selbstverständlich weiterhin auf den Ausgleich des Gesamtbetrages bestehen.

Sollten Sie den Betrag bereits angewiesen haben, betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unser Service-Center.


Ich:

Sind sie wirklich so begriffsstutzig?

Noch mal langsam zum Mitmeißeln, auch wenn ich langsam die Hoffnung aufgebe, dass sie es jemals begreifen werden:

- ich habe keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen
- ich bin nicht geschädigt, daher werde ich auch keine Strafanzeige erstatten
- ihre mitgeloggte IP ist völlig wertlos (Texas, USA)
- ich werde keine Zahlung leisten
- sämtliche Drohungen oder Inkassoversuche sind grundsätzlich aussichtslos.

Ihre Drohungen finde ich besonders lustig. Meine Adresse ist nicht ganz korrekt (die Schreiben ihres Inkassobüros sollten aber dennoch ohne Probleme ankommen, für meine Unterhaltung ist also auch weiterhin gesorgt) und mein Geburtsdatum ist komplett falsch. Allerdings werde ich mich hüten, ihnen meine echten Daten zu Verfügung zu stellen. Meine komplette Anschrift können sie meinem ersten Antwortschreiben an ihr Inkassobüro entnehmen.

Da ihre Rechtskenntnisse offenbar genau so gehaltvoll sind wie ihre Möchtegern Forderung, gestatte ich mir, ihnen mal etwas Nachhilfe in Rechtskunde zu gewähren:

Betrug ist die am schwersten nachzuweisende Straftat überhaupt und setzt eine Schädigungsabsicht voraus. ihre Seite ist allerdings grundsätzlich so gestaltet, das dem Nutzer der Eindruck eines kostenlosen Dienstes vorgegaukelt wird (was natürlich beabsichtigt ist, da kaum jemand freiwillig bereit sein dürfte, 59 Euro für einen komplett wertlosen Test zu zahlen). Die Kostenpflichtigkeit ist lediglich klein am untersten Ende der Seite und tief in den AGBs versteckt und bei einer Anmeldung dadurch nicht wahrnehmbar. Durch ihre Versuche, die Kostenpflichtigkeit so weit wie irgend möglich zu verschleiern, ist keine Möglichkeit gegeben, einem Nutzer ihrer Seite wegen der Eingabe falscher Daten Betrug nachzuweisen, da hier eine Schädigungsabsicht in keinem Fall nachweisbar ist. Daneben unternehmen sie als Betreiber nichts, um die Eingabe falscher Daten in irgendeiner Weise zu verhindern. Es findet keine Überprüfung der eingegebenen Daten statt, nicht einmal die E-Mail Adresse wird mittels eines Bestätigungslinks validiert. ihr System ist offen wie ein Scheunentor für jede Art von Missbrauch.

In Interpretation des Beschlusses des LG Ulm vom 04.11.2005, GZ: 2Qs2099/04 scheiden beim Eintragen fremder oder Nonsensdaten in ein offenes Zahlungssystem Betrug oder Computerbetrug nach § 263, 263a StGB als Straftatbestand grundsätzlich aus, da es an den erforderlichen Tatbestandsmerkmalen mangelt.

Wünschen sie die Eingabe fehlerfreier Daten, so ist es ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass niemand falsche Daten eingeben kann. Das kann z.B. über eine nachträgliche Prüfung der eingegebenen Daten geschehen. Wie dies zu lösen ist, können sie gerne bei web.de oder Amazon (Stichwort Versand von Medien ohne Jugendfreigabe) erfragen. sie sollten sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass sie beim Missbrauch fremder Daten als Mitstörer in Haftung genommen und ebenso auf Unterlassung verklagt werden können (siehe Urteil des OLG Brandenburg vom 16.11.2005, Aktenzeichen: 4 U 5/05).

Selbstverständlich beißen sie bei mir auch mit derartigen substanzlosen Drohungen auf Granit. Es besteht ja immer die Möglichkeit, dass sich ein übereifriger Staatsanwalt findet, der gegen mich Ermittlungen wegen Betrugs einleitet, um dann vor Gericht böse auf die Nase zu fallen. Dann würde ihre ganze schöne Drohkulisse wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Daher haben sie natürlich nie die Absicht, jemals gegen einen Betroffenen Strafanzeige zu erstatten, genau so, wie sie nie gegen einen ihrer unfreiwilligen Kunden vor Gericht ziehen würden. Das könnte ja ihr ganzes schönes Geschäftsmodel in Gefahr bringen.

Oder wünschen sie wirklich eine gerichtliche Klärung, wo sie sich doch für berechtigt halten, die angebliche Forderung gerichtlich geltend machen zu können? Probieren sie es doch mit mir mal aus. sie werden in mir einen äußert dankbaren Beklagten finden, auch wenn das Urteil sicher nicht ihren Erwartungen entsprechen wird.

Kommen wir jetzt zu den straf- und zivilrechtlichen Punkten ihres Vorgehens:

sie versuchen fortgesetzt, eine nicht existente Forderung (ihre angeblich so beweiskräftige IP Adresse führt direkt in die USA) mit haltlosen Drohungen einzutreiben, obwohl ich ihnen mehrfach fundiert dargelegt habe, das kein rechtsgültiger Vertrag und demnach auch keine Forderung existiert. Bei weiteren Beitreibungsversuchen sehe ich hier Verdachtsmomente für Nötigung (§ 240 StGB) und Geldwäsche (§ 261 StGB). Als treuer rechtschaffener Staatsbürger werde ich dann meinen Verdacht bei den zuständigen Behörden zur Anzeige bringen müssen (Strafanzeige und Strafantrag unter allen in Frage kommenden Gesichtspunkten). Die Strafanzeige wird sich dabei sowohl gegen ihr Unternehmen (Nötigung, Geldwäsche) wie auch gegen alle daran beteiligten Unternehmen wie Inkassobüros, Mahnanwälte und Kreditinstitute (Beihilfe zur Geldwäsche) richten. Zusätzlich werde ich per Unterlassungsklage dafür sorgen, dass meine persönlichen Daten zukünftig nicht mehr durch ihr Unternehmen missbraucht werden können. Sie werden sich per Unterlassungserklärung bei Meidung einer Vertragsstrafe dazu verpflichten dürfen, dass sich zukünftig niemand mehr mit meinen persönlichen Daten bei ihrem Unternehmen anmelden kann.

Weil heute Ostern ist, gebe ich ihnen hiermit letztmalig die Gelegenheit, innerhalb der nächsten 10 Tage rechtsverbindlich den kompletten Forderungsverzicht zu erklären (Forderungsverzicht aus Kulanzgründen werde ich nicht anerkennen), und so zwar blamiert, aber ohne weitere straf- und zivilrechtlichen Folgen aus dieser Angelegenheit herauszukommen. Andernfalls dürfen sie mit der vollständigen straf- und zivilrechtlichen Würdigung ihres Vorgehens rechnen. Wenn sie bis jetzt noch nicht mitbekommen haben, mit wem sie sich anlegen, dann ist das ihr Problem.
 

sascha

Administrator
Teammitglied
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Bei weiteren Beitreibungsversuchen sehe ich hier Verdachtsmomente für Nötigung (§ 240 StGB) und Geldwäsche (§ 261 StGB). Als treuer rechtschaffener Staatsbürger werde ich dann meinen Verdacht bei den zuständigen Behörden zur Anzeige bringen müssen (Strafanzeige und Strafantrag unter allen in Frage kommenden Gesichtspunkten). Die Strafanzeige wird sich dabei sowohl gegen ihr Unternehmen (Nötigung, Geldwäsche) wie auch gegen alle daran beteiligten Unternehmen wie Inkassobüros, Mahnanwälte und Kreditinstitute (Beihilfe zur Geldwäsche) richten.

Aber bitte tu das dann auch wirklich. :cool:
 

Telfonmann

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AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Sers Antidialer,

bin eben auf Deinen Beitrag gestossen und habe mich koestlich amuesiert. Ich liefere mir gerade ebenfalls eine amuesante E-Mail-Schlacht mit denen. Bei der heutigen Mail haben sie nun die Gangart verschaerft, da eine Postzustellung anscheinend nicht funktioniert hat. Ich bin ja mal sehr auf das weitere Vorgehen gespannt. Ich wuerde mich ueber nichts mehr freuen, als die Sache vor Gericht auszutragen. Aber so weit wird es wohl nicht kommen. Zumal die erst einmal meinen Namen und meine Adresse herausfinden muessten. Ich habe heute noch mal eine gesalzene Mail zurueckgeschrieben, mit der Anmerkung, dass dies meine letzte Mail ist. Mal schauen, ob die Herrschaften es weiter auf diese Tour versuchen oder endlich mal schaerfere Geschuetze auffahren.

Gibt es bei Dir Neuigkeiten? Bitte lass den Mailverkehr nicht abreissen, da es immer sehr amuesant ist, Deine Beitraege zu lesen.

Gruss,
Michael
 

Missy

Frisch registriert
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Habe auch gerade so ein tolles Erlebnis mit der "Lebensprognose"!
Mittlerweile ist ein [.......] Schreiben einer noch [.......] Anwaltskanzlei bei mir angekommen. Um diesem blöden Spiel ein Ende zu bereiten, habe ich nun
mal die Polizei um Mithilfe gebeten. Natürlich aus der Abteilung Internetkrimi-
nalität! Es ist echt `ne Frechheit, was die sich da rausnehmen!

Zwei Wörter wegen rechtlicher Bedenken entfernt. MOD/BR
 

guido-burkhard

Frisch registriert
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Ich würde gern diesem Briefwechsel eine interessante Nuance hinzufügen. Auf eine meiner zahlreichen Mail-Addys haben sie mir heute (nach einem ähnlich kafkaesken, aber leider von mir nicht so schön formulierten Briefwechsel) diese Mail geschickt:

...wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Daten missbraucht wurden, müssen Siebei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Da wir sonst die Forderungen gegen Sie leider nicht stoppen können. Ohne Anzeige gegen Unbekannt können wir die Forderung gegen Sie leider nicht stoppen.

Tun Sie dies nicht müssen wir Sie bitten den offenen Betrag zu begleichen.
"Zufälligerweise" habe ich natürlich schon längst Anzeige gegen Unbekannt gestellt, wie sich das für einen gesetzestreuen Staatsbürger gehört - das habe ich lebens***.com postwendend mitgeteilt.
Demnach müsste für mich jetzt eigentlich Ruhe sein.

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.
 

jupp11

Sehr aktiv
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

"Zufälligerweise" habe ich natürlich schon längst Anzeige gegen Unbekannt gestellt, wie sich das für einen gesetzestreuen Staatsbürger gehört .
wieso? wenn Mißbrauch getrieben wurde, ist es deren Bier Anzeige zu
erstatten. Diese Unternehmen versuchen immer wieder die Grundlagen des
Rechtsstaats auf den Kopf zu stellen.
 

Aka-Aka

Chaostheoretiker
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

wieso? wenn Mißbrauch getrieben wurde, ist es deren Bier Anzeige zu
erstatten. Diese Unternehmen versuchen immer wieder die Grundlagen des
Rechtsstaats auf den Kopf zu stellen.
Sie schäublen halt - das is ja grade recht en vogue
 

tuxedo

Mitglied
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...wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Daten missbraucht wurden, müssen Siebei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Da wir sonst die Forderungen gegen Sie leider nicht stoppen können. Ohne Anzeige gegen Unbekannt können wir die Forderung gegen Sie leider nicht stoppen.

Tun Sie dies nicht müssen wir Sie bitten den offenen Betrag zu begleichen.

Diese Formulierung aus der Mail ist ja eigentlich schon dreist. Ist das eigentlich rechtens, dass in der Mail die unwahre Behauptung aufgestellt wird, die Forderung sei nicht zu stoppen, so lange keine Anzeige erstattet wurde? Kann man daran nicht die Firma bzw. das Inkasso-Büro juristisch aufhängen?

Nebenbei:
Nochmal in aller Deutlichkeit für die Leute, die solche und ähnliche Post/Emails bekommen haben: Anzeige erstatten muss nur derjenige, der auch geschädigt wurde. Wenn die Daten des unfreiwilligen Kunden von einer unbekannten Person in ein solches Anmeldeformular eingetragen wurden, der unfreiwillige Kunde erst durch die Mahn-Mails darauf aufmerksam wurde und er somit das Angebot noch nicht mal kannte, dann ist ihm kein Schaden entstanden, sondern der Firma. Und keinesfalls muss der unfreiwillige Kunde Anzeige gegen Unbekannt erstatten, um einen Zahlungsvorgang zu stoppen, der niemals hätte in Gang gebracht werden dürfen.

Der Kunde kann aber dennoch gerne Anzeige erstatten, und zwar gegen die Betreiberfirma und/oder das Inkassobüro. Denn aus Sicht der unfreiwilligen Kunden will der Betreiber ihm Geld aus den Rippen schneiden ohne auch nur das Geringste an Begründung dafür vorweisen zu können.

Noch mehr nebenbei:
In den Mails räumen die Betreiber und die Inkassobüros ja selbst ein, dass jede Person beliebige Daten eingeben kann und dass das nicht bzw schwer kontrollierbar ist. Es stellt sich die Frage, wie dadurch überhaupt irgendetwas nachgewiesen werden kann.
 

Antidialer

Frisch registriert
AW: Absurd/kafkaesker Mailverkehr mit den Betreibern von Lebensprognose-Test

Und die nächste Runde...

Hoffentlich schicken die bald ihr Inkassobüro in die Spur, mir wird langsam langweilig und ich bin gerade so schön in Fahrt.

---------------------Update 24.04.2007-----------------------

Support

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wir Ihnen schon geschrieben haben müssen Sie oder Ihre Erziehungsberechtigten Strafanzeige wegen Datenmissbrauch stellen, tun Sie das nicht werden wir Sie weiterhin anmahnen.

Ich

Wie ich ihnen schon mehrfach erklärt habe, sehe ich keinen Grund, eine völlig überflüssige Strafanzeige zu stellen. Auch wenn jemand meine persönlichen Daten missbraucht haben sollte, so bin ich dadurch nicht geschädigt worden, da mich ihre nicht existierende Forderung komplett kalt lässt. Falls sie sich als geschädigt betrachten, so obliegt es ihnen, eine Strafanzeige zu erstatten.

Da die von ihnen angeblich mitgeloggte IP Adresse in die USA führt (Housten, Texas), besteht eh keine Chance, den Verursacher des Eintrags herauszufinden. Sollte ich mich also zu einem juristischen Vorgehen gegen diesen Unsinn entschließen, so wird sich dieses Vorgehen (zivil- und strafrechtlich) eher gegen ihr Unternehmen richten. Es obliegt immerhin ihnen und nicht mir, dafür zu sorgen, das sich bei ihrem zweifelhaften Service nur Personen anmelden können, die sich auch anmelden wollen.

Natürlich können sie mich gerne weiter anmahnen. Ich werde auch weiterhin freudig jede ihrer E-Mails und auch sämtliche Schreiben ihres Inkassobüros beantworten, zumindest solange, bis sie sich der Hoffnungslosigkeit ihres Vorgehens bewusst werden.

Wo bleibt eigentlich ihr Inkassounternehmen? Mir wird langsam langweilig…
 
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