[melango] Vorsicht vor Melango.de, neu: JW Handelssysteme, ab 11/2013 B2B Technologies Chemnitz

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Abzocke im B2B-Handel" wurde erstellt von passer, 14 August 2009.

  1. Reducal

    Reducal Fraud-Analyst

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Google

    Den Sachsen wurde von OpSec zum wiederholten Mal, im September 2010, der Titel als das "Schwarze Schaf" verliehen worden.

  2. passer

    passer Mitglied

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Hallo,wer lachen möchte liest in diesem "fake" Forum.

    http://forum.melango.de/forum.php

    Die meisten Beiträge vor allem im Bezug auf <Abrechnung> sind von Melango Mitarbeitern,also nicht all zu ernst nehmen.:scherzkeks:
  3. Goblin

    Goblin Sehr aktiv

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Komisch dass alle Dummschwätzer da nur einen einzigen Beitrag geschrieben haben. Dieser "Quasar" scheint wohl der einzige zu sein der weiss was los is. Mal sehen wie lange seine Beiträge da noch stehen

    Es werden auch wieder diese Berühmten Urteile zitiert

    Das sind Versäumnis und Anerkennungsurteile die auf sehr dubiose Weise zu Stande gekommen sind. Diese Urteile sagen NICHT aus dass grundsätzlich gezahlt werden muss
    Es hat in all den Jahren,bei Tausenden von Betroffenen ganze sechs echte Prozesse gegeben. Alle sechs Prozesse wurden von den Nutzlosen verloren
    >>>>http://forum.computerbetrug.de/info...-die-trophaeenurteile-der-nutzlosbranche.html<<<<

    Besser kann man es gar nicht ausdrücken
  4. Reducal

    Reducal Fraud-Analyst

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Warum schreiben eigentlich die Sachsen in die Rechnungen, [richtig] dass sie die Melango GmbH mit der HRB 22402 sind und im Impressum des Webs steht [falsch] eine ganz andere Firmenbezeichnung?


    Anhänge:

  5. Captain Picard

    Captain Picard Commander

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    melango.de gibt es nicht als eigenständige Seite sondern verlinkt sofort weiter auf [noparse]http://www.gewerbekunden-marktplatz.de/index.php/de[/noparse]

    und dort steht dieses Impressum und diese Seite ist auch mit diesem Namen und Adresse registriert

    melango.de ist auf den Namen D.J. und Melango.de - GmbH registriert
  6. Sgt. Pepper

    Sgt. Pepper Mitglied

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Das ist trotzdem seltsam, denn das HR kennt keine Firma mit dem Namen IT-Dienstleistung und Beratung GmbH.
    Dafür wird zur HRB-Nummer 22402 des AG Chemnitz die Firma Melango GmbH ausgespuckt.
  7. Captain Picard

    Captain Picard Commander

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Natürlich ist das seltsam. Gehört vermutlich zur Verwirrstrategie

    PS: Registrierung bezieht sich auf die Daten in denic, die aber nicht gepostet werden dürfen

    >> webwhois: www.denic.de

    muß sich schon jeder selber rausfischen
  8. Nebelwolf

    Nebelwolf Mitglied

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    IT-Dienstleistung und Beratung GmbH ist auch kein alter Firmenname von Melango.de:
    Nebelwolf
  9. Newborn

    Newborn Frisch registriert

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Schaut man sich dieses dubiose Gerichtsurteil an muss man über die Entscheidungsgründe schon staunen, keine AGB, kein Impressum, kein Hinweis auf Kosten auf der Hauptseite, nur über den Pfad - Über uns/Nutzungsbedingungen/Gebührenverzeichnis kommt man zu den Kosten.

    Falsch im Urteil ist, dass im §6 der Nutzungsbedingungen die Zahlungsbedingungen fett hervorgehoben sind, so sieht fett aus meine Damen und Herren; das Urteil halte ich, btw., für ein Dummy oder bestenfalls für eine Selbstanklage eines MA bei Melango :scherzkeks:
  10. Captain Picard

    Captain Picard Commander

  11. haudraufundschluss

    haudraufundschluss Moderator Team-Mitglied

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Im Zivilrecht gilt halt der Tatsachenvortrag. Das Gericht forscht den Sachverhalt nicht selbst aus, sondern stützt sich in seinem Urteil auf die Tatsachen, die durch die Parteien mehr oder minder glaubhaft vorgetragen wurden. Wenn die eine Partei dann vorträgt, der Preis sei fett hervorgehoben und die andere Partei bestreitet dies auch nicht, spielt es nicht mal mehr eine Rolle, ob der Preis zum Anmeldezeitpunkt überhaupt da war.

    Aber das Urteil enthält ein paar schöne handwerkliche Mängel, über die wahrscheinlich nur die Sachvorträge der Parteien Aufschluss geben könnten.
  12. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    AW: Vorsicht vor Melango.de

    Ohne mündliche Verhandlung, das bedeutet, dass im "vereinfachten Verfahren" nach § 495a ZPO entschieden wurde. Steht auch so im Urteil. Das geht bei niedrigen Streitwerten und wenn die Beklagte nicht beantragt hat, dass nur in mündlicher Verhandlung entschieden werden soll. Das ist dann für die Beklagte sowieso schon eine schlechte Ausgangslage, völlig unnötig.

    In diesem vereinfachten Verfahren wird dann vom Richter "nach Aktenlage" und nach schriftlichem Vortrag des Klägers und Erwiderung des Beklagten entschieden. Wenn dann auch noch die Klageerwiderung jämmerlich oder gar nicht begründet wurde bzw. wenn gar keine Klageerwiderung erfolgt ist, dann ist es logisch, wie solche Urteile zustande kommen. Ist ungefähr so zu werten wie Anerkenntnisurteile. "Herr Richter, ich möchte bitte, bitte verurteilt werden."

    Ansonsten strotzt dieser Urteilstext nur so vor Verstößen gegen alle Prinzipien des Verbraucherrechts und Vertragsrechts.

    Die Richterin verkennt auch die übliche Rechtsprechung hinsichtlich der Behandlung eines Verbrauchers auf Plattformen, die angeblich nur für Gewerbetreibende vorgesehen sein sollen. Sobald aber der Dienstleister sich nicht durch Abfrage der UStId davon vergewissert, dass er es mit einem Gewerbetreibenden zu tun hat, ist der Verbraucher, der sich dort anmeldet, auch als Verbraucher zu behandeln. Dazu gibt es genügend Gerichtsurteile.
    https://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?29202-melango.de&p=278231&viewfull=1#post278231

    Diese einschlägige Rechtsprechung ist offensichtlich durch den Anwalt der Beklagten in der Klageerwiderung nicht zitiert worden. Denn sonst hätte die Richterin im Urteil zumindest auf die Gründe eingehen müssen, weshalb sie hier plötzlich anderer Auffassung war als die Richter zweier Oberlandesgerichte und des BGH.
    Abgesehen davon spricht es jedoch nicht eben für die handwerklichen Fähigkeiten dieser Amtsrichterin.
    Aber damit muss man als Anwalt des Betroffenen eben rechnen und darf sich nicht darauf verlassen, dass die Amtsrichter die geltende Rechtsprechung kennen.

    Auch zum Thema der "überraschenden Klausel" und der Einbeziehung der AGB und des in Täuschungsabsicht resultierenden Einigungsmangels ist vom verteidigenden Anwalt offenbar nichts gekommen, denn sonst hätte es von der Richterin erwähnt werden müssen.

    Die Erwähnung der "Fettschrift" beim Preishinweis kann nur entweder bedeuten, dass entweder die Richterin eine Lesebrille braucht, oder dass melango einen Screenshot vorgelegt hat, der von der tatsächlichen Seitengestaltung abweicht, ohne dass der verteidigende Anwalt dies beanstandet hat.

    [​IMG]

    Siehe Screenshot.
    Wo hier der Preis "fettgedruckt" sein soll, das wird wohl auf Ewigkeit Geheimnis dieser sächsischen Amtsrichterin bleiben. Aber wir haben hier andererseits nicht den Screenshot vorliegen, den melango in der Klageschrift als "Beweismittel" in der Anlage vorliegen hat. Möglicherweise hat melango aus Versehen den Screenshot aus einer Seitenversion hergenommen, die nur für die Länder Madagaskar, Kasachstan und Trinidad-Tobago vorgesehen ist. Wir wissen es nicht. :scherzkeks:

    Diese "Gebührentabelle" erreicht man überdies nur über den Umweg der Seite "Über uns" und weiter über "Nutzungsbedingungen". Man muss also "im Tiefkeller" nach dem Kostenhinweis förmlich suchen. Und hier gerät die Formulierung dieser Richterin, dass der Hinweis "ohne weiteres hätte gefunden werden können und auch müssen", zu einer regelrechten juristischen Unverschämtheit.
    Das ist sächsischer Klüngel hoch drei.

    Den betroffenen Verbrauchern muss man angesichts dieser Unverschämtheit auch dringend anraten, den Gerichtsstand Chemnitz zu rügen. Denn im vorliegenden Fall ist der Verbraucher als Verbraucher und nicht als Gewerbetreibender zu behandeln. Daher gilt als Gerichtsstand nach EU-Fernabsatzrichtlinie der Ort des Verbrauchers. Auch dies wurde offenbar vom Anwalt des Beklagten nicht eingebracht, denn die Richterin hätte dann im Urteil begründen müssen, warum sie die Zuständigkeitsrüge abgewiesen hat. Es sei denn, der Beklagte kam aus der Region Chemnitz und konnte daher den Gerichtsstand nicht rügen.

    Insgesamt haben wir also gleich mehrere grobe handwerkliche Fehler nicht nur der Richterin, sondern auch des Anwalts der Beklagten. Dem Kläger wurde es entweder aus Dappigkeit oder mit Absicht einfach gemacht.
  13. AW: Vorsicht vor Melango.de

    Bleibt zu hoffen, dass die StA Chemnitz die Problematik insgesamt ordentlicher bewertet, als deren Kollegen. Zahlreiche Betroffene zeigen die Geschäftsleute ja nun auch wegen dem Verdacht des Betruges an. Die meisten von denen bekommen aber zeitnah eine Einstellungsverfügung der StA Chemnitz zugestellt, in der die Einstellung des Verfahrens mitgeteilt wird, weil die Verdächtigen bereits in einem anderen Verfahren mit einer höheren Verurteilung zu rechnen haben.

    Was wird damit nur gemeint sein? :gruebel:

    Jedem, der so eine Einstellungsverfügung erhält kann geraten werden, das Rechtsmittel der Beschwerde dagegen einzulegen.
  14. passer

    passer Mitglied

  15. Reducal

    Reducal Fraud-Analyst

    Wette machen, dass solche Drohungen nicht zu Letzt aus den zahlreichen, (wahrscheinlich) erfolglosen Strafanzeigen gegen die Melangoianer resultieren?

    Fakt ist es nämlich, dass eine Staatsanwaltschaft in ihre Prüfungen der Sachverhalte be- und entlastendes Material einfließen lässt. Sollten sich die Verantwortlichen mit einem umstrittenen Geschäftsmodell immer nur Prügel abholen, kann das durchaus deren von Amts wegen angreifbare Haltung unterstreichen. Geht die Gegenseite aber zum Angriff über und teilt selber Prügel aus, dann geraten die Strafverfolger auf jeden Fall in eine Zwickmühle. Dann kann nämlich nicht mehr angenommen werden, dass die Handlungsführer es billigend in Kauf nehmen betrogen zu werden, weil sie selbst Betrüger zu sein scheinen.

    Fakt ist auch, dass langwierige Massenverfahren, ohne einschneidende Maßnahmen und hinreichende Entscheidungen zum Nachteil der Handlungsführer (hier der Anbieter) sich zu meist zum Vorteil der Verdächtigen entwickeln. Man lernt in solchen jahrelangen Verfahren dazu, die eigene Taktik den laufenden Verfahren anzupassen. Nicht zu Letzt fällt dabei die Beteiligung der Anwälte von Beschuldigten gravierend ins Gewicht, denn deren Beratungstätigkeit umfasst auch die Entwicklung von Strategien zur Abwendung behördlicher Einflussnahme auf das Tagesgeschäft der Mandanten. Allein aus der Akteneinsichtnahme lassen deshalb durchaus brauchbare Schlüsse herleiten, die den Handlungsführern ihr gegenwärtiges und zukünftiges Tun erleichtern.
  16. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    Wenn melango aber tatsächlich niemals Anzeige erstattet, dann könnte man hier den Straftatbestand der versuchten Nötigung annehmen. Weil nämlich dann die Handlungsführer versuchen, einen rechtlich nicht bestehenden Anspruch über die Androhung strafrechtlicher Folgen durchzusetzen.
  17. Rüdiger Kunz

    Rüdiger Kunz Fraud-Analyst

    Hier käme aber dann zum Tragen, dass natürlich eine Anzeige erstattet werden könnte, wenn man nur wollte (man kann ja auch von seiner angedachten Absicht wieder abrücken). Allerdings steht nirgends öffentlich, dass nicht tatsächlich doch Anzeigen erstattet werden.
  18. passer

    passer Mitglied

    Zumal auch Melango bzgl §263 keine Chance hätte.
    Denn im Bestellformular steht nix von Kosten.

    Und da ein Besteller ausgeht-das eben keine Kosten anfallen- kann er auch keine Betrügerischen Absichten
    hegen die Melango schädigen könnten.
    Zu dessen der Account zum Verkaufen erst freigeschaltet wird,wenn die Rechnung bezahlt wurde.
  19. dvill

    dvill Aktiv

    http://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2011/10/amtsgericht-dresden-weist.html
  20. Devilfrank

    Devilfrank Team-Mitglied

    Ops, hat man sich bei den Österreichern mal was abgeguckt und endlich mal das BGB sorgsam gelesen?

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