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Gymondo doppelt bezahlt

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Annabella, 20 Januar 2017.

  1. Annabella

    Annabella Frisch registriert

    Hallo,
    im Oktober habe ich mich bei gymondo angemeldet und mich beim ersten Trainingsversuch gewundert, dass mit meiner Emailadresse kein Account dort existiert.
    Also meldete ich mich erneut an. Nun hat sich herausgestellt, dass ich mich bei der ersten Anmeldung vertippt und statt "googlemail.com" "hooglemail.com" geschrieben hatte. Gymondo hat aber auch unter dieser Email einen Account eingerichtet und via paypal Geld eingezogen. Ist das rechtens? Und wie kann überhaupt ein Vertrag mit einer ungültigen Emailadresse zustande kommen? Ist in der Regel nicht eine Bestätigung via der angegebenen Emailadresse von Nöten? Gymondo weigert sich nämlich, den doppelt eingezogenen Betrag zu erstatten. Sie beharren darauf, ich hätte meine Sorgfaltspflicht als Kunde vernachlässigt, indem ich mich vertippt habe.
     
  2. Reducal

    Reducal Forenveteran

    Na klar, du hast doch selbst die Daten geliefert.

    Natürlich! Fraglich ist, ob er gültig ist, da dir nämlich wegen der falschen eMailadresse die Widerrufsbelehrung nicht zugestellt werden konnte. Insofern kann man so einen "verunglückten" Vertrag, auch nach der üblichen Frist noch widerrufen.

    Das ist Unsinn und lässt sich zum unternehmerischen Risiko des Anbieters subsumieren. Da es keine "hooglemail.com"-Adresse gibt, sehen die in ihrem System, dass deren Nachrichten nicht zugestellt werden konnten.

    Eröffne doch einen Fall bei PayPal, vielleicht hilft das erstmal, da Gymondo um Stellungnahme gebeten wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Januar 2017
    Annabella gefällt das.
  3. Reducal

    Reducal Forenveteran

    Die Anbieterin ist die

    Gymondo GmbH
    Rungestr. 22-24
    10179 Berlin​

    Mit denen kann man sich durchaus streiten, z. B. mit Anwalt oder man wendet sich an die nächste Verbraucherzentrale. Wie teuer ist dein Verlust?
     
  4. Annabella

    Annabella Frisch registriert

    ach, wir reden hier von 66€. Ich sehe das mit dem Widerspruch auch so. Weiß allerdings nicht, ob man den Widerspruchsbedingungen nicht schon bei Erstellen des Accounts zustimmt.
    Das Geld kann ich verschmerzen. Mich ärgert dieses Geschäftsgebaren.
    Ich habe jetzt erstmal Beschwerde beim EU Portal für Onlinestreitigkeiten eingereicht. Ganz so einfach möchte ich die nicht aus der Nummer lassen.
     
  5. Reducal

    Reducal Forenveteran

    Das Ding heißt "Widerruf" und die Belehrung muss dem Kunden in Schriftform, also z. B. per eMail, nachweislich zugestellt worden sein. Und da hapert es, wegen der falschen eMailadresse konntest du diese Nachricht nicht empfangen haben. Somit kann ein Widerruf der ersten Anmeldung zu jeder Zeit noch erfolgen.
     
  6. Annabella

    Annabella Frisch registriert

    ah, ok. das wußte ich nicht. Vielen bielen Dank für Deine guten Tipps.
     

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