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Freies Wlan für alle? Das müssen Sie zum Ende der Störerhaftung wissen

Dieses Thema im Forum "Nachrichten / Ankündigungen" wurde erstellt von sascha, 11 Mai 2016.

  1. sascha

    sascha Administrator Mitarbeiter

  2. Hippo

    Hippo Moderator Mitarbeiter

    Da kommen die Politiker aber bald drauf ...
    ... jetzt wo vermutlich tausende von Freifunkroutern installiert wurden die ein privates WLAN komplett von den Gästen trennen.

    https://www.freifunk-karte.de/

    Ich bleibe als Vermieter der seinen Mieter am Internet teilhaben läßt beim Freifunk, dürfte sicherer sein
     
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  3. Hippo

    Hippo Moderator Mitarbeiter

    Eine Meinung vom LawBlog:

    Weiter hier >>> https://www.lawblog.de/index.php/archives/2016/05/12/dein-wlan-dein-risiko/
     
  4. jupp11

    jupp11 Sehr aktiv

    Der BGH ist da schon weiter:
    https://netzpolitik.org/2016/stoere...of-beschleunigt-das-ende-der-abmahnindustrie/
     
  5. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    Na gut, bezüglich der Filesharing-Abmahnerei kann man für Spot-Betreiber Entwarnung geben. Nicht aber wegen KiPo. Zumindest Privatleuten würde ich dringend abraten, öffentliche Spots zu betreiben. Anders mag der Fall vielleicht liegen z.B. bei einem Cafehaus oder einem großen öffentlich tätigen Unternehmen.
     
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  6. Insider

    Insider Mitglied

    Ich auch!

    Wenn man das so liest, vor allem die Kommentare, da kann einem doch ziemlich mulmig bei werden. Dabei muss man sich überlegen, dass einige von den Kommentatoren Juristen sind, die über einschlägige Erfahrung verfügen.

    Erfahrung habe ich auch, aber eben als einer derer, die gelegentlich Türen eintreten und Wohnungen platt machen. Die Rechtsunsicherheit der Strafverfolgungsbehörden und die ungezügelte Verfolgungswut ist mit der beabsichtigten Gesetzesänderung zur Störerhaftung des Anschlussinhabers kaum zu bändigen. Aus Erfahrung kann ich dazu nur sagen: ...zuerst wird der Anscheinsbeweis verfolgt, die Beweismittel (Computer, Handys, Datenträger) gnadenlos gesichert und erst viiiiel später, nämlich dann, wenn das Verfahren gegen einen Anschlussinhaber fortgeschritten ist, wird das Für und Wider abgewogen.

    Meiner Meinung nach wird sich hier eine neue Qualität der Strafverfolgung entwickeln, und damit meine ich die, gegen die Anschlussinhaber. Um so mehr Leute die offenen WLAN-Netze verwenden, um so mehr Delikte fallen zuerst einmal auf die Anschlussinhaber zurück. Da nutzt es gar nichts, wenn der nichts dafür kann - er ist derjenige, auf den sich die Meute zuerst stürzt und derjenige, der seine Privatsphäre kurzzeitig verliert, dem seine Technik weggenommen wird und der auch noch in die Kosten seiner Verteidigung investieren muss. Ich sehe da für viele schwarz!
     
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  7. sascha

    sascha Administrator Mitarbeiter

    Ihr macht mir ein bisschen Angst...
     
  8. Antiscammer

    Antiscammer Sehr aktiv

    Zudem kann es elendig lange dauern, bis man seine Hardware zurück erhält. "Monate" sind da noch gut gerechnet.
    Aber man muss ja sein W-LAN nicht aufmachen.
     
  9. Teleton

    Teleton Sehr aktiv

    Nee, ist er meines Erachtens nicht. Es gilt ja der Anscheinsbeweis : Anschlussinhaber = Täter. Der ist nur entkräftet wenn ganz konkret vor getragen wird wer es war bzw. die konkrete Möglichkeit zur Nutzung hatte. Die Blagen waren zuhause und sind immer am Netz reicht da nicht. Auf die Entlastung kann ich mich eigentlich nur berufen wenn ich den Täter verpfeife.
     
  10. Hippo

    Hippo Moderator Mitarbeiter

    weiter hier >>> http://www.zeit.de/digital/internet/2016-05/wlan-hotspots-stoererhaftung-abmahnungen-unterlassung

    Daraus ist dieser Textteil interessant...
    ... WENN das doch so klar ist - warum stehts nicht auch klar im Gesetzestext?
     
  11. Reducal

    Reducal Forenveteran

     

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