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E-Mail kommt zurück, Fax kommt nicht durch

Dieses Thema im Forum "Infos und Grundsatzartikel zu Recht und Gesetz" wurde erstellt von Der Jurist, 30 November 2007.

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  1. Der Jurist

    Der Jurist Mitarbeiter

    Manchmal funktionieren angegebene Korrespondenzwege nicht. E-Mails kommen zurück.

    Die Hilferufe lauten etwa so:

    Was ist zu tun?
    Schön dokumentieren, also ausdrucken und aufbewahren. Es gibt da so eine feine Rechtsprechung vom Kammergericht, dass, wer eine Faxnummer zu Korrespondenszwecken angibt, dort auch ein funktionierendes Gerät zu betreiben habe, das funktioniert bzw. wer einen Anrufbeantworter als Anlaufstelle angibt, auch dafür sorgen muss, dass er aufzeichnet.
    Diese Rechtsprechung lässt sich wunderbar auf E-Mail übertragen.
    Wer eine E-Mail-Adresse angibt, muss dafür sorgen, dass sie funktioniert. Funktioniert sie nicht, ist es treuwidrig sich darauf zu berufen, eine Erklärung wäre nicht eingegangen.
    Im Klartext: Das Gericht tut so, als sei der Widerruf bzw. die Kündigung rechtzeitig eingegangen.



    Wenn es um den Widerruf bei Fernabsatzgeschäften dann reicht die alleinige Absendung aus.
    Also Widerruf in normalen Brief; dabei schaut ein guter Kumpel zu, weil er später Zeuge sein wird, und dann geht es gemeinsam zum Briefkasten.
     
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