Atriga-Mahnung nach Fahrticketkontrolle

StephanieH

Frisch registriert
#1
Hallo,

unser Sohn ist wegen nicht funktionierendem Ticketautomaten schwarz gefahren und erwischt worden. Pech, ok... Nun bekommt er von atriga Mahnungen, da diese laut Auskunft der Bahn die Betreiber der Strecke Düsseldorf - Wuppertal seien.

Er hat natürlich Sorge, wenn er nicht sofort bezahlt... Atriga Keolis eurobahn ist auf dem Zettel der Kontrolleurin aufgedruckt, im Anschreiben ist Keolis Deutschland GmbH & Co. KG angegeben als Betreff.
Der Betrag ist von ursprünglich 60€ auf 145,31 angestiegen.

Ist Atriga Keolis und atriga Inkasso das gleiche Unternehmen?
Vorsichtshalber sind die 60€ an die genannte Bankverbindung auf dem Zettel der Kontrolleurin beglichen worden.

Danke für Eure Hilfe.
Stephanie
 

Reducal

Forenveteran
#3
Ein Rechtfertigungs-/Schuldausschließungsgrund ist dann gegeben, wenn der "einzige" Automat versagt. Dann kann man erstmal fahren, muss aber i. d. R. an der Zielhaltestelle nachträglich ein Ticket ziehen und entwerten.
Mit der Zahlung der 60 € auf ein Konto der Atriga wurde ein Schuldanerkenntnis geleistet, damit verwirkt man womöglich die Möglichkeit des Widerspruchs und das Inkasso darf im Rahmen seiner Autorisierung wahrscheinlich voll zulangen.
 

StephanieH

Frisch registriert
#5
Vielen Dank für Eure Hilfe trotz falscher Ansprechpartner. Das ist sehr nett von Euch.

Ich war letztlich "nur" verunsichert, ob sich da ein atriga - Inkasso - Fake eingemischt hat, da das Anschreiben so seltsame Formulierungen enthält, die eher bei einem Werbeschreiben angebracht wären, z.B. "Handeln Sie jetzt!".

Dann muss das Kind bezahlen... Aber wie gesagt: trotzdem vielen Dank und die Seite ist sehr interessant!
Herzliche Grüsse
StephanieH
 
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