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Linux Linux - die Lösung? Fragen und Antworten dazu...

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Alt 17.06.2003, 19:47:36   #11 (Permalink)
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passend dazu diese Meldung:

http://www.heise.de/newsticker/data/ola-17.06.03-000/
Hewlett-Packard gründet Linux-Abteilung
Zitat von Heise :
Seit geraumer Zeit zählt der Drucker- und Computerhersteller Linux
zu den strategisch wichtigen Betriebssystemen. Geringe Kosten, hohe Flexibilität und
erkleckliche Leistung wird bei HP für das Open-Source-Betriebssystem ins Feld geführt.
Nana , da ist ja der Wunsch der Vater des Gedanken, bzw nicht ganz zu Ende gerechnet..
__________________
"If God hadn't meant for them to be sheared, he wouldn't have made them sheep."
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Alt 18.06.2003, 12:15:44   #12 (Permalink)
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Hat HP nicht ein eigenes Unix-Derivat .

Meine Meinung dazu:

Linux wird im Funktionsumfang immer mächtiger (Clusterfähigkeit, MP-Unterstützung etc.) so dass auch der Einsatz in sonst von kommerziellen Unixumgebungen beherschtem Markt möglich wird. Hersteller wie Sun, HP, IBM etc. müssen aufpassen, dass ihnen der Markt nicht wegbricht. Also springt man ganz schnell auf den fahrenden Zug Linux auf. Zwar wird hier kein Geld mit dem Verkauf des BS selbst verdient, aber mit Anpassungen und Support holt man sich das Geld wieder zurück.

"Kostenlos" ist nicht "umsonst". In Zukunft wird man speziell angepasste Linuxversionen finden, egal ob für den Desktop- oder Serverbereich. Suse macht es hier schon vor mit eigenen Linuxprodukten (OfficeServer, OfficeDesktop etc.). Der Markt wird in den nächsten Jahren stark wachsen, dann kommt eine Bereinigung der Anbieter und übrig bleiben ein paar Spezialanbieter wie Sun, IBM, HP, FSC usw. . So wie jetzt halt auch. Tolle Aussichten....
__________________
Gruß Freeman
************
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
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Alt 30.06.2003, 19:12:08   #13 (Permalink)
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http://www.heise.de/newsticker/data/ola-30.06.03-003/

Zitat von Heise :
Dass Softwaregigant Microsoft es immer schwerer haben könnte,
gegen das Open-Source-Betriebssystem GNU/Linux zu bestehen,
......
In einem Interview mit der Tageszeitung USA Today wischt Microsoft-Gründer
und Chief Software Architect Bill Gates derlei Annahmen vom Tisch und vergleicht die
aktuelle Wettbewerbssituation mit dem Aufkommen von IBMs Alternativbetriebssystem OS/2:
"Wie eine Armee stand IBM hinter dem Produkt."
Langsam scheint BillyBoy in die Jahre zu kommen, sprich an Realitätsverlust zu leiden,
IBM mit der OpenSource Community zu vergleichen ist schon ein Witz, vor allem weil OS/Halbe
immer ein ungeliebtes Kind bei IBM war, es könnte aber auch das Pfeifen im Walde sein
tf
__________________
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Alt 18.07.2003, 13:56:47   #14 (Permalink)
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http://www.heise.de/newsticker/data/jk-18.07.03-006/

Zitat von :
Microsoft Deutschland bestellt angeblich "Behörden-Beauftragten"

Einen neuen Managerposten gibt es demnächst bei Microsoft Deutschland, will die Financial
Times Deutschland aus Unternehmenskreisen erfahren haben: Der Direktor Public Sector
soll Kunden aus der öffentlichen Verwaltung direkt betreuen und dem Vorsitzenden
von Microsoft Deutschland, Jürgen Gallmann, unterstellt sein.
....
Schließlich erzeugt das Geschäft mit der öffentlichen Hand einiges an Umsatz für den
Softwarekonzern, der aber in letzter Zeit einige peinliche Schlappen hinnehmen musste.
So beschloss ausgerechnet der Stadtrat von München, auf Linux umzustellen --
in Unterschleißheim bei München ist die Hauptverwaltung von Microsoft Deutschland angesiedelt.
Aprospos Manager: Auf deutsch "Kümmerer" ( Topmanager= Spitzenkümmerer),
um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, es stammt nicht von dem Wortstamm
"Kummer" oder "kümmerlich" ab, sondern von "kümmern um"

tf
__________________
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Alt 18.07.2003, 21:38:02   #15 (Permalink)
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Ooops, ich dachte es stammt von Kümmerling..
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Auf dem Acker der Halbbildung gedeiht das Unkraut der Einbildung ganz besonders gut.
Erich Limpach (1899 - 1965)
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Alt 11.07.2005, 12:38:37   #16 (Permalink)
Commander
 
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So ganz trivial ist die Umstellung auf Linux denn doch nicht:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/61562
Zitat von :
Focus: Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich
Die Umstellung der Stadtverwaltung München auf das Betriebssystem Linux zieht sich nach
Informationen des Nachrichtenmagazins Focus länger hin als geplant. "Im Moment liegen
wir vier bis fünf Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan", sagte die zuständige
Stadträtin Christine Strobl (SPD) dem Focus. Die Planung der IT-Umstellung gestalte sich
schwieriger als angenommen. Auch der stellvertretende Leiter des Projekts, Florian Schießl,
sagte dem Magazin: "Die IT-Strukturen der Stadtverwaltung sind viel komplexer als erwartet."
das ist jetzt genau 2 Jahre seit der vollmundigen Ankündigung...

cp
__________________
"Das kann doch nicht sein, dass der Bürger, der sich gesetzmäßig verhält,
sich wie ein Idiot vorkommen muss." (Roman Herzog)
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Alt 11.07.2005, 13:19:52   #17 (Permalink)
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Zitat von Heise :
Jede Abteilung habe ihren Teil der städtischen PCs selbst konfiguriert und häufig mit Spezialsoftware bestückt, die erst für Linux umprogrammiert werden müsse.
Tja, bevor man IT-Projekte solcher Größenordnungen durchführt, sollte man halt seine eigenen Produktionsprozesse und die eingesetzten Programme kennen (oder wenn man sie nicht kennt, eine Untersuchung machen). Übrigens ist das Aufspüren von unbekannter Software im Netzwerk nicht so schwer. Dafür gibt es mächtige Tools zum Inventarmanagement (zB: http://www.landesk.com/Products/Inventory/Index.aspx ). Daß man eine Migration auf ein anderes Desktopbetriebssystem beginnt, ohne zu wissen, welche Programme und PC-Konfigurationen die Abteilungen verwenden, ist ein schweres Managementversäumnis, welches den Steuerzahler mutmaßlich einen Haufen Geld kosten wird. Entweder man stoppt jetzt die Migration, oder man muß einen Haufen Software teuer neu programmieren lassen.
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Alt 11.07.2005, 14:42:29   #18 (Permalink)
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Die Umstellung in München wurde vom Gemeinderat nicht aus sachlichen Erwägungen, sondern aus ideologischen Gründen getroffen. Die Fachleute hatten gar keine Change Einwände aufzuführen. Die hier aufgeführten Probleme waren m.E. vorher bekannt, wurden aber einfach weggewischt.
Man braucht sich über das Ergebnis nicht zu wundern.
Das ganze nach dem Motto:
Linux hui, Microsoft pfui.
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Alt 12.07.2005, 10:28:11   #19 (Permalink)
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Zitat von stieglitz :
Die hier aufgeführten Probleme waren m.E. vorher bekannt, wurden aber einfach weggewischt.
Ja, das war alles schon 2003 bekannt und ist bestens dokumentiert:
Zitat von heise :
Komplizierte und teure EDV-Anwendungsprogramme wie das im Sozialreferat verwendete Programm PROSOZ müssten vollkommen neu entwickelt werden. Neben dem neuen kommunalen Rechnungswesen, der Verwaltungsreform mit dem neuen Steuerungsmodell und drastischer Personalreduktionen in den Referaten eine Softwaremigration diesen gewaltigen Umfangs durchzuführen, wird die Referate an den Rand der Handlungsunfähigkeit führen, teilt die Stadtratsfraktion der CSU weiter mit. Die Bedenken der IT-Beauftragten der großen Referate wie des Sozialreferats oder Baureferats seien nicht berücksichtigt worden.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/37205

Sich jetzt überrascht über die angeblich komplexe IT-Struktur (sie ist auch nicht komplexer als in anderen großen Umgebungen) zu geben, ist schon richtig dreist.
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Alt 12.07.2005, 14:24:37   #20 (Permalink)
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Zitat von Counselor :
Sich jetzt überrascht über die angeblich komplexe IT-Struktur (sie ist auch nicht komplexer als in anderen großen Umgebungen) zu geben, ist schon richtig dreist.
Da gebe ich Dir absolut recht.
Da wurde ohne Rücksicht einfach eine oportune Meinung durchgesetzt.

Das Ergebnis von:

Ersparniss an Linzenen ./. Kosten der Umstellung

würde mich mal interessieren.
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