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Extremismus Extremismus im Internet und im wirklichen Leben und was dagegen zu tun ist.

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Alt 21.03.2007, 04:46:58   #1 (Permalink)
Rookie
 
Registriert seit: 21.03.2007
Beiträge: 7
Der-IT-DaU wurde noch nicht oft bewertet
Standard Sind WIR nicht ALLE selber SCHULD?

Hallo ihr Deutschen Hüben-Drüben-Oben und Unten,

ich möchte hier mal eine Diskussion anregen, von der ich der Meinung bin, das sie bisher überhaupt noch nicht geführt wurde, denn:

Was ist denn eigentlich EXTREM?
Wodurch wird es definiert?

und weit wichtiger noch...

WER definiert Extrem oder Extremismus (ausser der ehrenwerten Duden Gesellschaft)?

Ich selber bin so eine Art 1/4tel Jude (Mutter Halbjüdin/Vater Schwabe) und mich hat schon immer die Art und Weise, mit der zum Beispiel die jüdischen Gemeinschaften zuweilen öffentlich mit dem Thema Extremismus oder Antisemitismus umgehen, an eben genau das erinnert, es ist extrem und Antideutschismus! Keine Sachlichkeit, keine ernst gemeinte Frage nach dem Warum? Immer nur Vorwürfe, Lug, Trug und zuweilen sichtbare Heuchelei!

Was ist EXTREM, wodurch entsteht denn überhaupt die Tendenz zum Extremismus?

Ist es vielleicht ARMUT?:

Das Land Deutschland hat laut dem Bund der deutschen Steuerzahler rund 1.500 Mrd. Euro Schulden (ach was ist Deutschland arm, Jammer, Heul!). Aber auf der anderen Seite der Buchhaltung, rechnet einem jeder handelsübliche Banker vor, dass die deutsche Bevölkerung gleichzeitig über ein -geparktes- (meint innerhalb kurzer Zeit abrufbares) Guthaben von rund 4.500 Mrd. Euro verfügt (Immobilienwerte NICHT eingerechnet!).

Na und dann lese ich in der letzten Ausgabe meines Mietermagazines, dass in unserer Hauptstadt 599.700 Menschen unter der Armutsgrenze leben. Was dort heisst sie haben weniger als € 600,- im Monat um ihren gesamten Lebensunterhalt zu bezahlen (also auch die Miete!). Die Ironie daran ist, das davon mehr als die hälfte, tatsächlich erwerbstätig ist...

Eine andere, nun leider im negativen Sinn, veraltete Zahl, erfuhr ich bei dem Konsum einer Sendung im WDR: Im Jahre 2004, lebten in Deutschland mehr als 2.500.000 KINDER unter der jeweiligen Armutsgrenze. Und es sind leider nicht weniger geworden!

Wisst ihr Alle was? Wenn ich, solches Zahlenmaterial im Hinterkopf, einen Herrn Wickert sehe, wie er mich von einem Poster herab, darum bittet für die armen Kinder in der dritten Welt zu Spenden. Nun ja, dann werde ich schlicht wütend!
Und wenn ich nun arm wäre, würde ich dann nicht vielleicht auch extrem handlen, wenn ich -glaube- damit meine Armut überwinden, oder doch zumindest erträglicher machen zu können (Rachekonzepte und so)?

Und dann kommen in schöner Regelmäßigkeit die vielen Postings, die von Neiddiskussion reden. Und das man ja irgendwie schon selbst schuld wäre usw. (Heuchel, heuchel).

Warum beschäftigt sich niemand mit den wahren Wurzeln von Extremismus?
Mangelhafte Schulbildung, mangelhafte soziale Bindungen, der gesellschaftlich propagierte Zwang sich der eigenen Haut nicht erwehren zu dürfen, die gelebte (erzwungene) Demut mit der man schon in der Schule konfrontiert wird...weil man eben ein Deutscher ist?

Ich finde es z.B. vollkommen unzulänglich Holocaust-Leugner einfach nur billig ins Gefängnis zu stecken. Wem ist denn damit bitte geholfen? Denen? Uns?
Warum besitzt hier in Deutschland niemand den Mut solche Freaks nach Auschwitz-Birkenau oder Dachau zu schicken, und selbige den dortigen Mahngesellschaften als lohngünstige Touristenführer zur Verfügung zu stellen? Wohnen könnten die ja gleich vor Ort in einer der Barracken, und ihre Lebensmittel bekommen sie zugeteilt (so für das Nachempfinden).

Ich möchte mal sehen wie viele Verwirrte dann noch Leugnen würden, was wirklich geschah (Man stelle sich vor die würden versuchen den Touristen allen ernstes zu erzählen, das dass was sie hier sähen, alles nur aufgebaut worden ist, um den Ruf der Deutschen zu schaden)! Und kostengünstiger als das Gefängnis ist das allemal. Aber mal im Ernst: Was lernen Extremisten daraus, dass sie von den Gerichten derer zur Haft verurteilt werden, denen sie extrem gegenüber getreten sind? Das wir (Die Gesellschaft) auch anders können, wenn man uns nur extem genug auf die Füße tritt? Oder viel eher, das man eben nur aufpassen muss, wem man was erzählt, damit man auch weiterhin seine Lügen verbreiten kann?

Oder ist mein Posting auch schon Extrem (lang)? Neige ich selbst zum Extremismus?

Schreibt mal was dazu...

Carne perit, lex constat
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